Aktuelles aus dem Bankenvergleich
Bankgeschäfte lassen sich bequem über das Internet erledigen. Sie erhalten einen aktuellen Überblick über Zinsen und Konditionen von Bankprodukten, die bundesweit angeboten werden und den Abschluss per PostIdent/VideoIdent/eID ermöglichen. Thematisch liegt der Schwerpunkt von modern-banking.de auf dem Direktbankenmarkt.
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Tagesgeld
- Mit dem Markenwechsel ein erhöhtes Zinsangebot: Die Openbank Deutschland AG ging am 28.9.26 mit einem neu gestalteten Internetauftritt live, leitet die alten santander.de-Adressen auf die openbank.de-Domain um und stellt dort nun auch im Logo den Namen Openbank in den Vordergrund; Santander erscheint nur noch als Zusatz ("Openbank by Santander"). Seit diesem Tag bietet sie neuen Tagesgeldkunden 4,00% p. a. statt 2,75% p. a. für die ersten vier Monate. Der Sonderzins hat jetzt mit EUR 100.000 eine Obergrenze , die es vorher nicht gab. Zugleich stieg der variable Standardzins deutlich, von 0,30% auf 2,00%.
- Zum zweiten Mal überhaupt wirbt die ABK Allgemeine Beamten Bank mit einem Tagesgeld-Sonderzins. In ihrem zweiten Anlauf bietet sie Neukunden seit 23.9.26 einen Sonderzins von 3,55% p. a., und zwar für die ersten vier Monate auf Guthabenteile bis EUR 250.000. Als Neukunde zählt, wer in den vergangenen 18 Monaten keine Geldanlage bei ihr hatte. Der Sonderzins übertrifft den eigenen Standardsatz um fast das Fünffache.
Festzinsanlage
- Die Wüstenrot Bausparkasse erhöhte am 29.9.26 im Bereich von 12 Monaten bis 3 Jahren: bei 12 Monaten auf 3,00% (vorher 2,75%), bei 2 Jahren auf 3,25% (vorher 3,00%) und bei 3 Jahren auf 3,50% (vorher 3,30%)
- GEFA BANK erhöhte am 28.9.26 bei 6 Monaten auf 2,70% (vorher 2,60%), bei 12 Monaten auf 3,00% (vorher 2,70%), bei 2 Jahren auf 3,10% (vorher 2,80%), bei 3 Jahren auf 3,30% (vorher 3,00%), bei 4 Jahren auf 3,40% (vorher 3,10%) und bei 5 Jahren auf 3,50% (vorher 3,30%). Bei 4 und 5 Jahren ist das zusammen mit einem anderen Anbieter momentan jeweils die erste Position unter den Inlandsanbietern.
- Bank of Scotland erhöhte am 28.9.26 bei 6 Monaten auf 3,10% (vorher 3,00%), bei 9 Monaten auf 3,20% (vorher 3,10%) und bei 12 Monaten auf 3,40% (vorher 3,20%).
- Hanseatic Bank erhöhte am 28.9.26 bei 12 Monaten auf 3,02% (vorher 2,96%), bei 2 Jahren auf 3,26% (vorher 3,11%) und bei 3 Jahren auf 3,36% (vorher 3,16%).
- Die Akbank wird am 28.9.26 beim "AK-Online Festgeld" die Laufzeiten bis 12 Monate anheben: bei 3 Monaten auf 2,00% (bisher 0,60%), bei 6 Monaten auf 2,90% (bisher 2,66%), bei 9 Monaten auf 3,10% (bisher 2,85%) und bei 12 Monaten auf 3,26% (bisher 3,01%)
- Hoist Finance aus Schweden erhöhte am 25.9.26 bei 3 Jahren auf 3,46% (vorher 3,26%), bei 4 Jahren auf 3,51% (vorher 3,31%) und bei 5 Jahren auf 3,66% (vorher 3,46%).
- Klarna Bank senkte am 25.9.26 beim "Festgeld+" bei 6 Monaten auf 2,59% (vorher 2,89%). Andererseits erhöhte sie die Laufzeiten ab 18 Monaten um 0,09 bis 0,14 Prozentpunkte: bei 18 Monaten auf 3,11% (vorher 3,02%), bei 2 Jahren auf 3,15% (vorher 3,05%), bei 3 Jahren auf 3,19% (vorher 3,08%) und bei 4 Jahren auf 3,24% (vorher 3,10%)
- Yapi Kredi Bank aus den Niederlanden erhöhte am 25.9.26 bei 3 Jahren auf 3,40% (vorher 3,15%).
Kreditkarte
- Die easybank erhöhte am 25.9.26 das Startguthaben ihrer beitragsfreien "easybank Kreditkarte" ausgehend von EUR 60,00 wieder auf EUR 75,00. Erneut gilt also der Höchstwert, den bei der Karte zur Fußball-WM erreicht wurde. Als voraussichtliches Enddatum kommunizierte die Bank den 8.10.26 - dann würde die Aktion nur kurze Zeit laufen. Die Bedingungen blieben unverändert: mindestens EUR 100,00 Kartenumsatz binnen vier Wochen sowie die Einwilligung in Werbung per E-Mail oder Push-Nachricht, die bis zur Gutschrift bestehen muss.
- Klarna macht die "Klarna Card" zum Abo-Produkt: Wer sie behalten und weiter einsetzen möchte, benötigt künftig mindestens die günstigste Mitgliedsstufe "Everywhere" für EUR 4,99 monatlich (EUR 59,88 jährlich). Die laufenden Kosten entstehen damit nicht über einen Kartenpreis, sondern über ein verpflichtendes Abonnement. Für Neukunden gilt die Regelung schon jetzt. Klarna hat sie in den Kartenbedingungen vom 27.8.26 und im Preis- und Leistungsverzeichnis vom 16.9.26 festgeschrieben. Bestandskunden stellt Klarna im November 2026 um. Das genaue Datum nennt die Bank jedem Karteninhaber in einer persönlichen E-Mail; Betroffene berichten von Terminen zwischen dem 4.11.26 und dem 20.11.26. Die unterschiedlichen Termine ergeben sich, weil Klarna die Ankündigungen offenbar in Tranchen verschickt und Banken Vertragsänderungen zwei Monate im Voraus ankündigen müssen. Wer keine Mitgliedschaft abschließt, wird nicht automatisch zum zahlenden Abonnenten, kann die Kreditkarte nach dem Stichtag aber nicht mehr weiterverwenden. Eine später gekündigte oder nicht verlängerte Mitgliedschaft führt nach Ablauf der Kündigungsfrist ebenso zur Kartensperre, wie Klarna in seinen Hilfeseiten bestätigt. Wer abschließt, bindet sich an einen zweiten Vertrag, dessen Preis Klarna mit 30 Tagen Vorlauf erhöhen darf. Everywhere bietet unter anderem Rabatte bei ausgewählten Händlern und bevorzugten Kundenservice. Ein pauschales Cashback auf sämtliche qualifizierten Klarna-Einkäufe gehört dagegen nicht dazu. Klarna vermarktet den Umbau als Gebührenabbau. Mit Everywhere entfallen die Servicegebühren für "Später bezahlen" außerhalb der Partnershops. Davon profitiert nur, wer die Funktion regelmäßig nutzt. Die höheren Stufen "Plus", "Premium" und "Max" kosten regulär EUR 9,99, EUR 19,99 und EUR 44,99 monatlich. Sie bieten 0,50%, 1,00% beziehungsweise 1,50% Cashback auf qualifizierte Klarna-Käufe. Je nach Stufe kommen Einkaufsversicherungen und Reiseleistungen hinzu, bei Max zusätzlich kostenlose Besuche in Flughafen-Lounges. Für Neukunden ist außerdem wichtig: Der Abschluss einer Mitgliedschaft garantiert keine Kreditkarte. Klarna prüft den Kartenantrag weiterhin individuell. Davon zu unterscheiden ist das "Klarna Bankkonto" mit seiner Debit-Visa-Card. Kontoführung und virtuelle Debitkarte bleiben ohne Grundgebühr erhältlich. Die physische Debitkarte gibt es dagegen ebenfalls nur mit Mitgliedschaft und gegen eine einmalige Gebühr von EUR 6,99. Die beworbenen zwei seitens Klarna gebührenfreien Bargeldabhebungen gelten nur bei der Debitkarte. Klarna baut kostenlose Leistungen seit einem Jahr ab: zuerst die physische Debitkarte, im August 2026 Preiserhöhungen für Plus/Premium um je EUR 2,00, jetzt die Klarna Card.
- In der Runde "Online bezahlen" vom 15.9.26 bis 15.11.26 vergütet die Kreditkartengesellschaft Visa 2,00% auf Online-Zahlungen bis EUR 75,00. Die Summe der Gutschriften ist auf EUR 15,00 je Teilnehmer begrenzt. Ausgenommen sind Zahlungen im stationären Handel, bei Wetten und Glücksspiel sowie für Finanzdienstleistungen und Versicherungen. Den Auszahlungstopf von EUR 650.000 stockte Visa während der Sommerrunde per Nachtrag auf. Der Teilnahmezeitraum kann vorzeitig enden, "sobald für den Veranstalter absehbar ist, dass der Gesamtrückerstattungsbetrag erreicht sein wird". Teilnehmen kann nur, wer seinen Hauptwohnsitz in Deutschland hat und im Programm "Visa Bonus" registriert ist. Darauf stellte Visa sein deutsches Cashback-Angebot am 7.7.26 um: Statt sich für jede Aktionsrunde neu anzumelden, hinterlegen Teilnehmer einmalig bis zu fünf Visa Debit- oder Kreditkarten auf visabonus.de. Jede neue Kampagne muss per Klick im Konto aktiviert werden. Ausgenommen bleiben nicht aufladbare Prepaid- und V-PAY-Karten, seit der Umstellung ohne Begründung ebenso von Klarna ausgegebene Visa-Karten. Wer nicht mehr teilnehmen will, muss alle Kartenhinterlegungen löschen. Der Komfortgewinn ist bezahlt: Der Höchstbetrag sank von EUR 25,00 je angemeldeter Karte auf die jetzigen EUR 15,00 je Teilnehmer - unabhängig von der Kartenzahl. Visa identifiziert Teilnehmer über die E-Mail-Adresse. Die Cashbackrate sank von 3,00% in der Herbstrunde 2025 auf 2,00%. Besser wurde es allein bei der Transaktionsobergrenze, von EUR 50,00 auf EUR 75,00. Transaktionen größer EUR 75,00 zählen nicht. Als Gegenleistung stimmen Teilnehmer bei der Kartenhinterlegung zu, dass die Kartennetzwerke die Aktivität auf den verknüpften Karten überwachen und Transaktionsdaten an den dänischen Plattformbetreiber Loyal Solutions weitergeben dürfen. In den Programm-Nutzungsbedingungen sind neben Loyal Solutions sechs weitere bei der Durchführung der Aktion mitwirkende Unternehmen genannt. Es ist die elfte Visa-Aktion dieser Art in Deutschland seit Oktober 2019. Der maximale Cashback von EUR 15,00 liegt unter allen bisher dokumentierten Obergrenzen.