Festzinsanlage: Information
- Zinsangebot/Anzeige
J&T Direktbank
- 2,40% p. a. bei 12 sowie 18 Monaten
- 2,50% p. a. bei 2 Jahren
- Mindestanlage von EUR 5.000
- Zinsangebot/Anzeige
Volkswagen Bank
- 2,60% p. a. bei 3 Jahren
- 2,80% p. a. bei 4 Jahren
- 3,00% p. a. bei 5 Jahren
- Mindestanlage von EUR 2.500
Eine jederzeit verfügbare Reserve ist wichtig. Aber alles, was darüber hinausgeht, sollte man gewinnbringend anlegen. Bei einer Festzinsanlage legt man Geld auf mehrere Monate oder Jahre sicher an und erhält hierfür einen Festzins, der dem Anlagekonto gutgeschrieben oder auf ein Verrechnungskonto ausgezahlt wird. Die Anlageform ist gebührenfrei und es gibt keine Kursschwankungen. Unsere Datenbank beinhaltet Festzins-Konditionen unabhängig davon, ob das Produkt von der jeweiligen Bank nun als "Festgeld", "Termingeld" oder "Sparbrief" bezeichnet wird. Begriffe wie "Festgeld" oder "Termingeld" werden meist bei Festzinsvereinbarungen für Zeiträume bis 12 Monate verwendet, dagegen werden mehrjährige Laufzeiten eher als "Sparbrief" benannt. Der bundesweite Markt für diese Festzinsanlagen ermöglicht einfache Anlagen zu Zinssätzen, die in der Spitze fast ausnahmslos über den Renditen liegen, die sich mit komplizierten Banksparplänen oder mit an Referenzwerten gekoppelten Sparkonten ergeben.
Wie lange Geld angelegt werden soll, hängt von den Sparzielen, den Zinserwartungen und vor allem vom Zeitpunkt ab, wann das Geld wieder benötigt wird. Wer eine mehrjährige Bindung scheut, kann den Anlagebetrag in Tranchen aufteilen und zu unterschiedlichen Fälligkeitsterminen anlegen. So ist ein Teil des Geldes in absehbarer Zeit immer verfügbar und kann dann bei Bedarf wieder neu angelegt werden. Eine EU-Richtlinie gibt in Bezug auf die gesetzliche Einlagensicherung EU-weit eine Mindestabsicherung von EUR 100.000 je Privatkunde vor. Dennoch ist es wichtig zu wissen, durch welche in- oder ausländische Institution die Absicherung beim jeweiligen Anbieter konkret erfolgt. Diese Information ist im Vergleich natürlich vermerkt.
Auch bei Festzinsanlagen muss man inzwischen aufpassen. So schreiben verschiedene Banken bei mehrjährigen Anlagen die Zinsen erst am Laufzeitende und ohne Zinseszinseffekt gut, insbesondere viele Banken aus dem Baltikum. Damit die Zinshöhe nicht täuscht, geben wir in der Fußnote den entsprechenden Wert bei jährlicher Zinsgutschrift an. Außerdem werden vereinzelt Festzinsanlagen mit Nachrangabrede aufgelegt. Das bedeutet aber, dass die Einlagensicherung im Falle der Pleite nicht greift. Denn diese Verbindlichkeiten werden im Insolvenzfall nachrangig - nach denen anderer Gläubiger - bedient. Angebote mit Nachrangabrede führen wir nicht auf.
Der Trend bei den Leitzinsen zeigt derzeit eher noch nach unten. Nach den Jahren der Nullzinspolitik, in denen die Europäische Zentralbank (EZB) zudem Hunderte Milliarden Euro ins Finanzsystem spülte, folgte aufgrund des Inflationsdrucks zunächst in einer Serie von zehn Leitzinsanhebungen, anschließend eine achtmonatige Pause. Im Juni 2024 senkte die EZB dann erstmals wieder den Leitzins. Seitdem wurden mehrere kleine Senkungen um 0,25% vorgenommen, Zeitpunkt und Rhythmus künftiger Schritte hängen von der Datenlage ab. Die Entwicklung der Inflation ist rückläufig. Wirtschaftliche und geopolitische Unsicherheiten haben ebenfalls einen Einfluss.
Bei den Festzinsanlagen sind die Höchststände bereits seit Ende 2023 überschritten, in Vorwegnahme der absehbaren Leitzinssenkung hatten die Banken insbesondere ihre langen Laufzeitangebote gesenkt. Für Anleger gilt es, Gelegenheiten zu nutzen, denn im Gegensatz zu den Zeiten der extrem niedrigen Zinsen ist es für viele Banken grundsätzlich attraktiv, Einlagen aufzunehmen; entsprechend groß ist der Wettbewerb.
Relevante Änderungen bei den Festzinsangeboten
- SIGNAL IDUNA Bauspar senkte am 11.12.25 bei 4 Jahren auf 2,71% (vorher 2,75%).
- Collector Bank aus Schweden erhöhte am 11.12.25 bei 9 Monaten auf 2,10% (vorher 2,05%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,40% (vorher 2,33% und 2,35%) und bei 2 Jahren auf 2,76% (vorher 2,56%).
- Qred Bank aus Schweden erhöhte am 9.12.25 bei 3 sowie 6 Monaten auf 2,30% (vorher 2,26% und 2,24%).
- Bank11 erhöhte am 5.12.25 bei 6 Monaten auf 2,31% (vorher 2,20%) und bei 12 Monaten auf 2,46% (vorher 2,35%). Auf der Bank11-Webseite wird zu den beiden angehobenen Laufzeiten ein Geschenksymbol dargestellt, ohne weitere Erläuterung zum Anlass. Der Bonus von 0,11 Prozentpunkten ist in den von uns genannten Zinssätzen eingerechnet. Die Bonushöhe ist sicherlich kein Zufall, sondern ein Bezug auf den Banknamen "Bank11". Bei 12 Monaten ist sie damit unter den Inlandsanlagen auf die erste Position vorgerückt.
- Die PSD Bank Nürnberg erhöhte am 4.12.25 bei 2 Jahren auf 1,95% (vorher 1,70%), bei 3 Jahren auf 2,05% (vorher 1,75%), bei 4 Jahren auf 2,15% (vorher 1,80%) und bei 8 Jahren auf 2,40% (vorher 2,05%).
- Hamburg Commercial Bank erhöhte am 4.12.25 bei 2 Jahren auf 2,41% (vorher 2,40%), bei 3 Jahren auf 2,61% (vorher 2,60%) und bei 4 Jahren auf 2,70% (vorher 2,63%).
- Collector Bank aus Schweden erhöhte am 4.12.25 ab der 12-monatigen Laufzeit: bei 12 Monaten auf 2,33% (vorher 2,15%), bei 18 Monaten auf 2,35% (vorher 2,25%), bei 2 Jahren auf 2,56% (vorher 2,45%), bei 3 Jahren auf 2,65% (vorher 2,57%) und bei 4 Jahren auf 2,75% (vorher 2,60%)
- Die KT Bank erhöhte am 3.12.25 bei 12 Monaten auf starke 2,40% (vorher 2,32%).
- Die akf bank erhöhte am 3.12.25 ab der 6-monatigen Laufzeit um 0,10 bis 0,30 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,10% (vorher 2,00%), bei 9 Monaten auf 2,15% (vorher 2,05%), bei 12 Monaten auf 2,30% (vorher 2,10%), bei 2 Jahren auf 2,40% (vorher 2,15%), bei 3 Jahren auf 2,50% (vorher 2,20%), bei 4 Jahren auf 2,60% (vorher 2,30%) und bei 5 bis 10 Jahren auf 2,60% (vorher 2,40%)
- Addiko Bank aus Österreich erhöhte am 3.12.25 bei 3 Monaten auf starke 2,50% (vorher 1,78%).
- Banque Wormser Frères aus Frankreich erhöhte am 3.12.25 bei 12 Monaten auf 2,40% (vorher 2,05%) und bei 18 Monaten auf 2,40% (vorher 2,05%).
- KT Bank erhöhte am 2.12.25 bei 6 Monaten auf 2,22% (vorher 2,15%) und bei 12 Monaten auf 2,32% (vorher 2,27%).
- Banco do Brasil erhöhte am 2.12.25 bei 6 Monaten auf 2,16% (vorher 2,12%), bei 9 Monaten auf 2,22% (vorher 2,13%) und bei 12 Monaten auf 2,33% (vorher 2,26%).
- GRENKE Bank erhöhte am 1.12.25 bei 12 Monaten auf 2,40% (vorher 2,30%), bei 18 Monaten auf 2,50% (vorher 2,35%), bei 2 Jahren auf 2,60% (vorher 2,40%), bei 3 Jahren auf 2,65% (vorher 2,45%), bei 4 Jahren auf 2,70% (vorher 2,50%) und bei 5 Jahren auf 2,75% (vorher 2,55%). Im Bereich von 12 Monaten bis 3 Jahren nahm sie damit unter den Inlandsanlagen die erste Position ein.
- Die Varengold Bank erhöhte am 1.12.25 zwei ihrer Laufzeiten, und zwar bei 12 Monaten auf 2,35% (vorher 2,25%) und bei 3 Jahren auf 2,55% (vorher 2,45%).
- KT Bank erhöhte am 1.12.25 bei 2 Jahren auf 2,41% (vorher 2,37%).
- Die Hoist Finance aus Schweden vergrößerte den Abstand auf den Zweitplatzierten bei ihren drei über Raisin angebotenen Laufzeiten. Sie erhöhte am 1.12.25 bei 3 Jahren auf 3,01% (vorher 2,92%), bei 4 Jahren auf 3,07% (vorher 2,97%) und bei 5 Jahren auf 3,12% (vorher 3,02%).
- Die Aareal Bank auf der ZinsMarkt-Plattform senkte am 28.11.25 bei 2 Jahren auf 2,00% (vorher 2,15%) und erhöhte bei 6 Jahren auf 2,85% (vorher 2,80%).
- Resurs Bank aus Schweden erhöhte am 28.11.25 bei 2 Jahren auf 2,70% (vorher 2,35%).
- Bank of Scotland senkte am 27.11.25 bei 6 Monaten auf 2,00% (vorher 2,30%).
- Die Hamburg Commercial Bank erhöhte am 27.11.25 bei 3 Jahren auf 2,60% (vorher 2,55%) und bei 5 Jahren auf 2,80% (vorher 2,75%).
- Hanseatic Bank erhöhte am 27.11.25 die Laufzeiten bis 3 Jahre um 0,08 bis 0,27 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,33% (vorher 2,06%), bei 2 Jahren auf 2,44% (vorher 2,36%) und bei 3 Jahren auf 2,55% (vorher 2,46%)
- Renault Bank direkt erhöhte am 27.11.25 bei 12 Monaten auf 2,35% (vorher 2,25%), bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,45% (vorher 2,30% und 2,35%), bei 4 Jahren auf 2,50% (vorher 2,40%) und bei 5 Jahren auf 2,55% (vorher 2,45%).
- Younited Credit aus Frankreich setzte am 27.11.25 den Bereich von 12 Monaten bis 3 Jahren auf 2,00% zurück. Zuvor bot sie 2,27% bei 12 Monaten, 2,36% bei 18 Monaten, 2,50% bei 2 Jahren und 2,10% bei 3 Jahren.
- Die DHB Bank erhöhte am 24.11.25 beim "FestgeldONLINE" zwei Laufzeitangebote: bei 12 Monaten auf 2,25% (vorher 2,15%) und bei 2 Jahren auf 2,30% (vorher 2,25%)
- GEFA BANK erhöhte am 21.11.25 bei 12 Monaten auf 2,10% (vorher 2,00%), bei 3 Jahren auf 2,50% (vorher 2,40%) und bei 4 Jahren auf starke 2,80% (vorher 2,60%).
- Klarna Bank senkte am 21.11.25 beim "Festgeld+" ab der 12-monatigen Laufzeit um 0,05 Prozentpunkte: bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,11% (vorher 2,16%), bei 2 Jahren auf 2,13% (vorher 2,18%), bei 3 Jahren auf 2,20% (vorher 2,25%) und bei 4 Jahren auf 2,29% (vorher 2,34%)
- Die SIGNAL IDUNA Bauspar senkte am 20.11.25 bei 2 Jahren auf 1,95% (vorher 2,00%) und bei 3 Jahren auf 2,46% (vorher 2,58%). Gleichzeitig erhöhte sie bei 4 Jahren auf 2,75% (vorher 2,67%).
- Hoist Finance aus Schweden erhöhte am 20.11.25 nochmals um geringfügige 0,01 Prozentpunkte, nun bei 3 Jahren auf 2,92% (vorher 2,91%), bei 4 Jahren auf 2,97% (vorher 2,96%) und bei 5 Jahren auf 3,02% (vorher 3,01%).
- Hamburg Commercial Bank erhöhte am 18.11.25 bei 2 Jahren auf 2,40% (vorher 2,35%).
- Hoist Finance aus Schweden erhöhte am 18.11.25 bei drei Laufzeiten zwar nur um 0,01 Prozentpunkte, lag dort aber zuvor schon an erster Position. Bei 3 Jahren bietet sie nun 2,91% (vorher 2,90%), bei 4 Jahren 2,96% (vorher 2,95%) und bei 5 Jahren 3,01% (vorher 3,00%).
- Younited Credit aus Frankreich senkte am 17.11.25 bei 12 Monaten auf 2,27% (vorher 2,32%) und bei 2 Jahren auf 2,50% (vorher 2,56%).
- Merkur Privatbank erhöhte am 15.11.25 beim "Festgeld Classic" bei 6 Monaten, 12 Monaten sowie 2 Jahren auf 2,25% (vorher 1,40% bei 6 Monaten, 1,80% bei 12 Monaten sowie 2 Jahren). Gleichzeitig entfiel das Zweitprodukt "Dankeschön Festgeld", das bei 6 Monaten 2,25% bot.
