Tagesgeld: Information
-
Zinsangebot/Anzeige
Openbank
- Sonderzins für Tagesgeld-Neukunden von 4,00% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 100.000, gewährt in den ersten vier Monaten
- Standardzins von derzeit 2,00%
- Zinsgutschrift monatlich
-
Zinsangebot/Anzeige
Volkswagen Bank
- Sonderzins für Tagesgeld-Neukunden von 3,75% p. a., gewährt in den ersten sechs Monaten
- Standardzins von derzeit 1,00%
- Zinsgutschrift monatlich
- kann auch für Minderjährige eröffnet werden
- PostIdent, VideoIdent und eID möglich
Tagesgeldkonten eignen sich hervorragend zum kurzfristigen Parken von freien Anlagegeldern und zum Bereithalten eines Sicherheitspolsters, um bei finanziellen Überraschungen gewappnet zu sein. Sie können genutzt werden, ohne die Hausbank zu wechseln. Konsequentes Umbuchen vom Girokonto auf ein Tagesgeldkonto ist sinnvoll, damit möglichst wenig Geld unverzinst ist und die Inflation sich zumindest nicht vollständig auswirkt. Bei Bedarf ist das Guthaben schnell auf dem festgelegten Referenzkonto zurück, es ist nur eine Überweisung entfernt. Auch gegenüber der jetzt wieder nachgefragten Alternative Geldmarktfonds haben sie einige Vorteile, denn Tagesgeldkonten zeichnen sich durch die kalkulierbare Verzinsung, die schnellere und einfachere Verfügbarkeit sowie den Schutz im Rahmen ihrer Einlagensicherung aus.
Eine der Strategien bei der Auswahl des Tagesgeldanbieters ist es, nicht allein auf den aktuellen Zins zu achten, sondern eine Bank zu wählen, die auch in der Vergangenheit kontinuierlich gute Zinsen geboten hat. Ein anderer Ansatz ist gerade jetzt, guten Gewissens die Schnäppchen mit Zinsgarantien mitzunehmen, aber auch wieder zu wechseln, wenn der Zins im Marktvergleich zurückfällt - die Zeit dafür muss man aufbringen wollen. Viele Anleger lassen mehrere gute Tagesgeldkonten parallel bestehen, um bei Zinsänderungen gegebenenfalls den Anlagebetrag auf das dann bessere Konto umzuschichten.
Die Zinsentwicklung mehrerer Tagesgeldkonten haben wir für Sie in einem interaktiven Chart grafisch dargestellt. Denn stabile Zinsen sagen etwas über die Geschäftspolitik einer Bank aus. Einige Banken machen gute Zinsangebote nur, um am Markt bekannt zu werden. Die Kosten für eine solche Marketingmaßnahme halten sich in Grenzen, da erst wenige Kunden vorhanden sind, denen der Zins tatsächlich zu zahlen ist. Auch Angebote für Neukunden oder Geld, das neu hereinkommt, stehen dem gegenüber. Die Sonderkonditionen beziehen sich dabei auf einen befristeten Zeitraum und einen begrenzten Anlagebetrag. Die damit oft verbundenen Nebenbedingungen sind maßgeblich, damit die Zinsgutschrift später nicht niedriger ausfällt als zunächst angenommen. Das Problem: Wer denkt schon nach drei oder sechs Monaten daran, dass die Sonderkondition ausläuft? Die Bank erinnert daran natürlich nicht. Geht dieselbe Bank mit weiterer Aktionsware in den Verkauf, übersieht der Anleger womöglich leicht, dass ihn das nicht mehr betrifft und er längst zum Altbestand gehört. Sonderzinsaktionen sind für die Bank jedenfalls meist unrentabel und rechnen sich erst, wenn es zu Folgegeschäft kommt oder der Kunde aus Bequemlichkeit bleibt. Bei so manchem Tagesgeldkonto wird der Zins erst ab einer gewissen Anlagesumme attraktiv oder der beworbene, hohe Zins wird nicht für den Gesamtbetrag, sondern nur für Guthabenteile ab einer festgelegten Höhe gezahlt. Auch umgekehrt kommt dies vor: Dann eignet sich das Tagesgeldkonto nur für geringere Summen. Einige Anbieter gehören einer Einlagensicherung eines anderen EU-Landes an. Die niederländische und die österreichische Einlagensicherung beispielsweise sichern die Rückzahlung von Einlagen bis EUR 100.000 je Privatkunde ebenso gut ab wie eine deutsche.
Man sollte somit immer genau hinsehen und sich bewusst sein, dass etwa aus dem Top-Zins nach wenigen Monaten schon wieder ein schwacher Durchschnittszins werden kann. Wer ein Tagesgeldkonto hat, sollte die Termine im Blick behalten und regelmäßig den Markt beobachten, um gegebenenfalls zu wechseln. Wird ein altes Konto auf absehbare Zeit nicht mehr benötigt, kann es vorteilhaft sein, es nicht nur leerzuräumen, sondern auch auflösen zu lassen; denn dann gilt man je nach Bank nach sechs oder zwölf Monaten wieder als Neukunde und hat Zugang zu den Neukundenangeboten. Die Sortierung im Vergleich kann entweder nach den Standardzinsen erfolgen oder zusätzlich auch Sonderzinsaktionen berücksichtigen. Ebenso lässt sich auswählen, ob Auslandsanlagen im Vergleich einzubeziehen sind. Tagesgeldkonten, die nur in Kombination mit anderen Produkten wie Girokonten oder Wertpapierdepots angeboten werden, sind separat vom Vergleich zusammengestellt.
Änderungen bei den Tagesgeldzinsen
- Die Südtiroler Sparkasse erhöhte am 30.10.26 von 2,27% auf 2,46%.
- Die Hanseatic Bank erhöhte am 29.10.26 von 1,05% auf 1,31%.
- ING belohnt zum Weltspartag einen neuen monatlichen Sparplan auf das "Extra-Konto" mit einem Wunschgutschein über EUR 15,00. Die Aktion richtet sich an Neu- und Bestandskunden und schließt das "Extra-Konto Junior" mit ein. Die ING bewirbt die Aktion auf ihren Produktseiten. Der Sparplan muss bis zum 1.12.26 eingerichtet sein, mit einer monatlichen Sparrate von mindestens EUR 100,00; und spätestens am 3.12.26 muss der Sparplan erstmals ausgeführt sein. Für den Gutschein sind mindestens sechs monatliche Ausführungen erforderlich. Daraus ergeben sich Einzahlungen von mindestens EUR 600,00. Wer bereits einen Sparplan nutzt, kann ebenfalls teilnehmen: Dafür ist ein zusätzlicher Sparplan anzulegen, ohne den bisherigen zu löschen. Pro Kunde gibt es nur einen Gutschein, auch bei mehreren neuen Sparplänen. Zum Weltspartag 2025 zahlte die ING EUR 10,00 als Gutschrift, die Hälfte davon nach drei Ausführungen. 2023 genügten für dieselben EUR 10,00 drei Ausführungen. Diesmal ersetzt ein an Partnerhändler gebundener Gutschein die Kontogutschrift.
- Die Ford Money erhöhte am 29.10.26 ihren Standardzins von 2,05% auf 2,15% und den Sonderzins für Neukunden von 3,50% p. a. auf 3,75% p. a. anheben. Den Sonderzins gewährt sie unverändert für die ersten drei Monate.
- Die Hamburg Direct Bank erhöhte ihren Sonderzins für Neukunden, die ab 23.10.26 eröffnen, von 3,61% p. a. auf 3,81% p. a. Er gilt unverändert für die ersten vier Monate auf Guthabenteile bis EUR 150.000.
- Die akf bank erhöhte am 22.10.26 beim "Sparkonto" von 2,25% auf 2,40%.
- Die Suresse Direkt Bank erhöhte am 21.10.26 ihren angebotenen Sonderzins für Neukunden von 3,70% p. a. auf 3,80% p. a., weiterhin für bis zu sechs Monate ab Kontoaktivierung auf Guthabenteile bis EUR 250.000.
- Nordax Bank aus Schweden änderte am 15.10.26 von 2,40% auf 2,41%, am 16.10.26 von 2,41% auf 2,43%, am 26.10.26 von 2,43% auf 2,45% und am 30.10.26 von 2,45% auf 2,48%.
- Bigbank aus Estland senkte am 15.10.26 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden auf dem deutschen Markt von 4,15% p. a. auf 3,90% p. a., weiterhin für die ersten vier Monate auf Guthabenteile bis EUR 250.000.
- Die Avarda Bank aus Schweden, die in der Direktanlage als TF Bank auftritt, erhöhte am 14.10.26 ihren Sonderzins für Tagesgeld-Neukunden von 3,65% p. a. auf 3,80% p. a. Er gilt unverändert für die ersten vier Monate ab Kontoeröffnung.
- ING bietet Tagesgeld-Neukunden, die ihr erstes Extra-Konto ab 14.10.26 eröffnen, 3,50% p. a. statt zuvor 3,20% p. a. Dauer und Obergrenze blieben gleich, vier Monate auf Guthabenteile bis EUR 250.000. Der Abstand zum Zinsangebot mit Girokonto-Kopplung schrumpfte damit, denn im Bündel mit dem Girokonto blieb es bei 3,75% p. a.
- Chase erhöhte am 14.10.26 ihren Standardzins von 2,00% auf 2,25%.
- Die Edekabank erhöhte am 14.10.26 von 1,10% auf 1,20%.
- Collector Bank aus Schweden erhöhte am 14.10.26 von 2,35% auf 2,37% und am 28.10.26 von 2,37% auf 2,44%.
- Mitten im laufenden Aktionszeitraum legte die Advanzia Bank aus Luxemburg beim Sonderzins nach. Seit 13.10.26 bietet sie nominal 4,10% p. a. statt 3,85% p. a., mit der monatlichen Zinsgutschrift sind das effektiv 4,18% p. a. statt 3,92% p. a. Als Aktionsende ist weiterhin der 31.10.26 angegeben. Entscheidend ist der Tag der ersten Einzahlung: Der dann ausgewiesene Satz gilt für drei Monate. Verzinst wird, sofern mindestens EUR 5.000 angelegt sind.
- Die comdirect erhöhte am 13.10.26 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden beim Tagesgeld von 1,50% p. a. auf 3,00% p. a. Der Sonderzins ist dabei fest und gilt für die ersten sechs Monate auf Guthabenteile bis EUR 500.000. Zuvor war er variabel und galt für Guthabenteile bis fünf Millionen Euro.
- Die Commerzbank erhöhte am 13.10.26 ihr Sonderzinsangebot für Neugeld auf dem Aktionskonto "Topzinskonto Plus" von 2,25% p. a. auf 3,00% p. a. Der Zins ist dabei variabel, er kann auch während der Zeit der Sonderverzinsung geändert werden. Bei dem neuen Angebot verkürzte die Commerzbank die Dauer der Sonderverzinsung von zwölf auf sechs Monate und senkte die Obergrenze von eine Million Euro auf EUR 500.000.
- Die DHB Bank erhöhte am 12.10.26 beim "NetSp@r-Konto" ihren Standardzins von 1,95% auf 2,05%. Zudem erhöhte sie bei ihrem "KündigungsgeldONLINE" jeweils um 0,10 Prozentpunkte - von 2,05% auf 2,15% (33 Tage Kündigungsfrist), von 2,10% auf 2,20% (66 Tage Kündigungsfrist) bzw. von 2,15% auf 2,25% (99 Tage Kündigungsfrist).
- Die abcbank erhöhte am 10.10.26 beim Tagesgeld für Privatkunden von 1,55% auf 1,80%. Auf dem Kündigungsgeld "abcSpar45" erhöhte sie von 1,85% auf 2,10% und auf dem "abcSpar90" von 1,95% auf 2,20%.
- Die Volkswagen Bank erhöhte ihren Sonderzins für Tagesgeld-Neukunden am 8.10.26 von 3,50% p. a. auf 3,75% p. a. Er gilt länger als bei vielen anderen Sonderzinsangeboten, für die ersten sechs Monate.
- Meine Bank - Volksbank Mittelhessen eG erhöhte am 8.10.26 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 von 2,80% p. a. auf 3,05% p. a. Der Sonderzins gilt bei ihr für die ersten vier Monate.
- Distingo Bank aus Frankreich erhöhte auf Raisin am 8.10.26 von 2,40% auf 2,42%, am 15.10.26 von 2,42% auf 2,45%, am 23.10.26 von 2,45% auf 2,46% und am 30.10.26 von 2,46% auf 2,50%.
- Die Bank of Scotland erhöhte am 7.10.26 die Obergrenze ihres Sonderzinsangebots für Tagesgeld-Neukunden: Die 3,00% p. a. für bis zu 12 Monate gelten nun auf Guthabenteile bis EUR 100.000 statt auf Guthabenteile bis EUR 50.000.
- Resurs Bank aus Schweden erhöhte am 7.10.26 von 2,35% auf 2,37% und am 9.10.26 von 2,37% auf 2,41%.
- Die DKB wirbt erneut mit einer Neugeldaktion um Einlagen, nun 4,00% p. a. - für eine Bank mit mehreren Millionen Kunden ein auffallend hoher Satz. Der Sonderzins wird auf Neugeldbeträge bis EUR 100.000 eingeräumt, die zwischen dem 6.10.26 und dem 20.10.26 von einem Konto bei einer anderen Bank auf dem Tagesgeldkonto eingehen. Er gilt daraufhin vom 1.11.26 bis zum 28.2.27. Das Muster ähnlich ihrer früheren Neugeldaktionen: ein kurzer Einzahlungszeitraum und eine Zwischenphase zum Standardzins von 1,00%, danach folgen vier Monate Sonderverzinsung. Als Neugeld zählt der Zuwachs des Gesamtguthabens bei der DKB einschließlich Depotbestand. Bei Wertpapieren verwendet sie die Einstandskurse als Basis statt der Tageskurse. Falls sich das Tagesgeldkonto nicht direkt per Überweisung erreichen lässt, erkennt die Bank inzwischen den Umweg über das DKB-Girokonto an - bei den früheren Aktionen war das ein Ausschlussgrund. Das Tagesgeld ist ausschließlich in Verbindung mit dem Girokonto der DKB erhältlich, und als Gemeinschaftskonto kann kein Tagesgeld eröffnet werden.
- Northmill Bank aus Schweden erhöhte am 6.10.26 von 2,07% auf 2,30%.
- Nachdem die Crédit Agricole Savings ihr Einstiegsprodukt "Tagesgeld Turbo" im Juli aus dem Produktangebot genommen hatte, liegt der Neukundenanreiz jetzt auf dem regulären Konto: Seit 5.10.26 bietet sie beim "Tagesgeld Flex" bei erstmaliger Eröffnung 4,10% p. a., garantiert für vier Monate. Der Satz liegt über den 4,00% p. a. des Vorgängers, die Garantie fällt kürzer aus als dessen Zusage bis 31.1.27. Dafür gilt er für einen größeren Anlagebetrag, denn die Höchstanlage des Kontos stieg von EUR 15.000 auf EUR 25.000, während das Einstiegsprodukt schon bei EUR 10.000 gedeckelt war.
- Distingo Bank aus Frankreich erhöhte am 5.10.26 in der Direktanlage ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 3,30% p. a. auf 3,95% p. a. Er gilt nun für die ersten sechs statt drei Monate und für Guthabenteile bis EUR 250.000 statt EUR 150.000.
- Die BBBank erhöhte am 5.10.26 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 3,00% p. a. auf 3,33% p. a. Er gilt fest für die ersten vier Monate auf Guthabenteile bis EUR 250.000. Danach greift der Standardzins von derzeit 0,75%.
- Mit 4,10% p. a. hatte sich Renault Bank direkt Anfang September vor Chase geschoben, die seit ihrem Markteintritt im Mai mit 4,00% p. a. den Takt vorgegeben hatte. Diese Position gab Renault Bank direkt wieder auf: Neukunden, die ab 2.10.26 eröffnen, erhalten nur noch 3,50% p. a., für vier Monate auf Guthabenteile bis EUR 250.000. Damit reiht sich die Bank hinter mehr als zehn Wettbewerbern ein, angeführt von Bigbank mit 4,15% p. a. sowie Chase, Openbank und Ayvens Bank mit je 4,00% p. a.
- Bank of Scotland bietet seit 1.10.26 Tagesgeld-Neukunden neben dem Sonderzins von 3,00% p. a. einmalig EUR 20,00 Geldprämie, wenn sie bis 30.11.26 eröffnen und bis zu diesem Tag mindestens EUR 5.000 einzahlen. Vom 1.12.26 bis 31.5.27 darf das Guthaben an keinem Tag unter EUR 5.000 fallen. Die Prämie schreibt die Bank zwei Wochen nach Ende dieser Haltefrist gut, bis dahin muss das Konto bestehen bleiben. Gemessen an dieser langen Haltefrist ist die Prämienhöhe gering, Anleger müssen mehrere Bedingungen über Monate im Blick behalten, und wenn sie dabeibleiben, sind die EUR 5.000 für ein halbes Jahr faktisch unantastbar.
- Ford Money erhöhte den Sonderzins für Neukunden, die ab 1.10.26 eröffnen, von 3,10% p. a. auf 3,50% p. a. Sie gewährt ihn in den ersten drei Monaten.
- Ascory Bank erhöhte zum 1.10.26 von 2,50% auf 2,75%. Sie verzinst - sofern mindestens EUR 2.500 angelegt sind - die gesamten Guthabenteile bis EUR 100.000.
- Deutsche Skatbank erhöhte per 1.10.26 von 1,42% auf 1,50%.
- Advanzia Bank aus Luxemburg hob am 30.9.26 ihr Sonderzinsangebot von nominal 3,40% p. a. auf 3,85% p. a. an (effektiv von 3,45% p. a. auf 3,92% p. a.). Die Sonderverzinsung gilt unverändert für drei Monate ab der ersten Einzahlung von mindestens EUR 5.000.
- An zwei Stellen besserte die Consorsbank ihr Tagesgeldangebot für Neukunden auf, die in den vergangenen sechs Monaten weder Konto noch Depot bei ihr hatten: Seit dem 29.9.26 bietet sie diesen über die entsprechende Aktionsseite 3,80% p. a. statt 3,60% p. a. und obendrauf eine ETF-Prämie im Wert von rund EUR 100,00. Dauer und Obergrenze beim Sonderzins blieben, wie sie waren - fünf Monate ab Kontoeröffnung, Guthabenteile bis eine Million Euro. Die Prämie besteht aus Anteilen des BNP Paribas Easy MSCI World UCITS ETF und wird ins Depot gebucht, das zum Tagesgeldkonto ohnehin eröffnet wird. Das kostet allerdings Geduld: Fällig wird sie erst, wenn zum Stichtag - Monatsende des Eröffnungsmonats plus sechs volle Kalendermonate - mindestens EUR 50.000 auf dem Konto liegen. Dieser Stichtag liegt nach dem Ende der Zinsgarantie, das Geld muss also einige Zeit zum niedrigen Standardzins liegen bleiben. Beantragt sein muss das Tagesgeldkonto bis zum 30.11.26, vollständig eröffnet bis zum 20.12.26.
- Mit dem Markenwechsel ein erhöhtes Zinsangebot: Die Openbank Deutschland AG ging am 28.9.26 mit einem neu gestalteten Internetauftritt live, leitet die alten santander.de-Adressen auf die openbank.de-Domain um und stellt dort nun auch im Logo den Namen Openbank in den Vordergrund; Santander erscheint nur noch als Zusatz ("Openbank by Santander"). Die Firmierung wurde bereits im Juni geändert. Seit dem Tag des jetzigen Markenwechsels bietet die Bank neuen Tagesgeldkunden 4,00% p. a. statt 2,75% p. a. für die ersten vier Monate. Der Sonderzins hat jetzt mit EUR 100.000 eine Obergrenze, die es vorher nicht gab. Zugleich führte sie für die neuen Tagesgeldkunden zum "Openbank Tagesgeld" einen separaten variablen Standardzins von derzeit 2,00% ein, während die Bestandskunden des Produkts "Tagesgeld" weiterhin nur 0,30% als Standardzins erhalten. Diese Unterscheidung bei den Standardzinsen geht allein aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis mit Stand 28.9.26 hervor, wo die Fußnote 2 zur Neukundendefinition auch an der Zeile mit 2,00%-Standardverzinsung hängt. "Tagesgeld" ist demnach ein anderes Konto als das täuschend ähnlich benannte "Openbank Tagesgeld".
- Zum zweiten Mal überhaupt wirbt die ABK Allgemeine Beamten Bank mit einem Tagesgeld-Sonderzins. Sie bietet Neukunden seit 23.9.26 einen Sonderzins von 3,55% p. a., und zwar für die ersten vier Monate auf Guthabenteile bis EUR 250.000. Als Neukunde zählt, wer in den vergangenen 18 Monaten keine Geldanlage bei ihr hatte. Der Sonderzins beträgt fast das Fünffache des eigenen Standardsatzes.
- Die Opel Direktbank erhöhte am 22.9.26 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden von 3,52% p. a. auf 3,95% p. a. - ein Sprung um 0,43 Prozentpunkte. Der Sonderzins gilt unverändert für die ersten drei Monate plus sieben Tage ab Online-Antrag und ist betraglich nicht begrenzt.
- Ein Haus, zwei Marken, zwei Richtungen: Am 22.9.26 senkte die Stellantis Direktbank ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 3,62% p. a. auf nur noch 2,35% p. a., während die Opel Direktbank - dieselbe Bank - taggleich von 3,52% p. a. auf 3,95% p. a. hochging. Der Zinsunterschied der beiden Marken beträgt hier 1,60 Prozentpunkte.
- Suresse Direkt Bank, eine Marke der belgischen Niederlassung der spanischen Santander Consumer Finance, zog zum 22.9.26 beide Zinssätze nach oben: den variablen Standardzins von 2,05% auf 2,25% und das Sonderzinsangebot für Neukunden von 3,50% p. a. auf 3,70% p. a., unverändert für bis zu sechs Monate und auf Guthabenteile bis EUR 250.000
- Die Avarda Bank aus Schweden, die im Direktgeschäft in Deutschland noch als TF Bank auftritt, erhöhte am 21.9.26 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden von 3,45% p. a. auf 3,65% p. a. Es gilt unverändert für die ersten vier Monate, betraglich unbegrenzt.
- Höherer Zins, jedoch kürzere Dauer: Die DenizBank tauschte am 21.9.26 ihr Neukundenangebot beim "Online Sparen Tagesgeld" aus. Neukunden, die ab diesem Datum eröffnen, erhalten 3,00% p. a. für die ersten drei Monate. Bislang bot die DenizBank 2,30% p. a. für sechs Monate und danach 2,00% p. a. für weitere sechs Monate, zusammen also zwölf Monate Sonderverzinsung. Eine Betragsgrenze nennt die DenizBank nicht, der Sonderzins gilt für das gesamte Guthaben bei einer Mindesteinlage von EUR 100,00.
- Zwei Monate nach dem Rückzieher übertrifft Bigbank aus Estland die eigene Bestmarke: Seit 18.9.26 bietet sie Neukunden 4,15% p. a. für die ersten vier Monate, unmittelbar zuvor waren es 3,55% p. a. Im Juni hatte sie schon einmal 4,05% p. a. ausgelobt, den Satz aber im Juli um 0,80 Prozentpunkte gekappt und seither in zwei Schritten wieder aufgebaut. Der neue Wert übertrifft den Juni-Gipfel und ist das höchste Sonderzinsangebot, das sie in den vergangenen Jahren zeigte. Unverändert gilt es für vier Monate ab Vertragserstellung und für Guthabenteile bis EUR 250.000.
- Klarna Bank erhöhte per 18.9.26 beim "Flexkonto" den Standardzins von 1,95% auf 2,20%.
- Die Hamburg Direct Bank erhöhte am 18.9.26 ihren Standardzins von 1,50% auf 2,00%.
- Klarna Bank aus Schweden erhöhte am 18.9.26 auf Raisin von 1,80% auf 2,01%.
- Die Südtiroler Sparkasse erhöhte am 17.9.26 von 2,01% auf 2,27%.
- Die akf bank erhöhte am 17.9.26 beim "renditefinanz-Tagesgeld" von 1,85% auf 2,00%.
- Die BMW Bank verzinst beim "Online-Tagesgeld" seit 16.9.26 Guthabenteile größer EUR 50.000 mit 3,00% (vorher 0,65%). Das Zinsangebot ist insofern ungewöhnlich, als die Guthabenteile darunter weiterhin nur mit 1,65% verzinst werden und die BMW Bank damit die sonst übliche Staffelung umkehrt. Weil sich der höhere Satz nur auf den EUR 50.000 übersteigenden Anteil bezieht, ergibt sich für das Gesamtguthaben rechnerisch ein Mischzinssatz zwischen 1,65% und 3,00%.
- NIBC erhöhte am 16.9.26 beim Tagesgeld von 2,00% auf 2,15% und bei den Kündigungsgeldern um 0,10 Prozentpunkte: beim "Flex30" von 2,15% auf 2,25%, beim "Flex60" von 2,25% auf 2,35% und beim "Flex90" von 2,35% auf 2,45%
- IKB Deutsche Industriebank erhöhte am 16.9.26 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 von 1,60% auf 1,75%.
- Die Koppelung an die EZB-Einlagefazilität führte am 16.9.26 bei mehreren Neobrokern zur entsprechenden Zinsanhebung: Bei Trade Republic stieg die Verzinsung der nicht investierten Gelder von 2,25% auf 2,50%. Die genaue Anwendung dieses Zinssatzes variiert je nach individuellem Konto-Setup und kann für Guthabenteile bis EUR 50.000, ohne Obergrenze oder in bestimmten Fällen gar nicht gelten. Auf dem separaten "Zinskonto" bei Traders Place gelten 2,25% (vorher 2,00%). Und auf dem separaten "Zinskonto" bei Smartbroker+ sind es ebenfalls 2,25% (vorher 2,00%), hier begrenzt auf Guthabenteile bis EUR 100.000, bzw. 1,75% (vorher 1,50%) auf Guthabenteile darüber bis eine Million Euro.
- GEFA BANK erhöhte am 15.9.26 beim privaten Tagesgeldkonto und beim "SparKonto" von 2,11% auf 2,40%.
- Distingo Bank aus Frankreich erhöhte am 15.9.26 auf Raisin von 2,26% auf 2,30%, am 24.9.26 von 2,30% auf 2,35% und am 29.9.26 von 2,35% auf 2,40%.
