Tagesgeld: Information
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Zinsangebot/Anzeige
Renault Bank direkt
- Sonderzins für Neukunden von 4,10% p. a. für die Guthabenteile bis EUR 250.000, gewährt in den ersten vier Monaten
- Standardzins von derzeit 2,00% für die Guthabenteile bis EUR 250.000
- Zinsgutschrift monatlich
- PostIdent, VidieoIdent und eID möglich
- kann auch als Gemeinschaftskonto oder als Konto für Minderjährige eröffnet werden
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Zinsangebot/Anzeige
Hamburg Direct Bank
- Sonderzins für Neukunden von 3,61% p. a., gewährt in den ersten vier Monaten auf Guthabenteile bis EUR 150.000
- Standardzins von derzeit 1,50%
- Zinsgutschrift quartalsweise
- VidieoIdent und eID möglich
- kann auch als Gemeinschaftskonto oder als Konto für Minderjährige eröffnet werden
Tagesgeldkonten eignen sich hervorragend zum kurzfristigen Parken von freien Anlagegeldern und zum Bereithalten eines Sicherheitspolsters, um bei finanziellen Überraschungen gewappnet zu sein. Sie können genutzt werden, ohne die Hausbank zu wechseln. Konsequentes Umbuchen vom Girokonto auf ein Tagesgeldkonto ist sinnvoll, damit möglichst wenig Geld unverzinst ist und die Inflation sich zumindest nicht vollständig auswirkt. Bei Bedarf ist das Guthaben schnell auf dem festgelegten Referenzkonto zurück, es ist nur eine Überweisung entfernt. Auch gegenüber der jetzt wieder nachgefragten Alternative Geldmarktfonds haben sie einige Vorteile, denn Tagesgeldkonten zeichnen sich durch die kalkulierbare Verzinsung, die schnellere und einfachere Verfügbarkeit sowie den Schutz im Rahmen ihrer Einlagensicherung aus.
Eine der Strategien bei der Auswahl des Tagesgeldanbieters ist es, nicht allein auf den aktuellen Zins zu achten, sondern eine Bank zu wählen, die auch in der Vergangenheit kontinuierlich gute Zinsen geboten hat. Ein anderer Ansatz ist gerade jetzt, guten Gewissens die Schnäppchen mit Zinsgarantien mitzunehmen, aber auch wieder zu wechseln, wenn der Zins im Marktvergleich zurückfällt - die Zeit dafür muss man aufbringen wollen. Viele Anleger lassen mehrere gute Tagesgeldkonten parallel bestehen, um bei Zinsänderungen gegebenenfalls den Anlagebetrag auf das dann bessere Konto umzuschichten.
Die Zinsentwicklung mehrerer Tagesgeldkonten haben wir für Sie in einem interaktiven Chart grafisch dargestellt. Denn stabile Zinsen sagen etwas über die Geschäftspolitik einer Bank aus. Einige Banken machen gute Zinsangebote nur, um am Markt bekannt zu werden. Die Kosten für eine solche Marketingmaßnahme halten sich in Grenzen, da erst wenige Kunden vorhanden sind, denen der Zins tatsächlich zu zahlen ist. Auch Angebote für Neukunden oder Geld, das neu hereinkommt, stehen dem gegenüber. Die Sonderkonditionen beziehen sich dabei auf einen befristeten Zeitraum und einen begrenzten Anlagebetrag. Die damit oft verbundenen Nebenbedingungen sind maßgeblich, damit die Zinsgutschrift später nicht niedriger ausfällt als zunächst angenommen. Das Problem: Wer denkt schon nach drei oder sechs Monaten daran, dass die Sonderkondition ausläuft? Die Bank erinnert daran natürlich nicht. Geht dieselbe Bank mit weiterer Aktionsware in den Verkauf, übersieht der Anleger womöglich leicht, dass ihn das nicht mehr betrifft und er längst zum Altbestand gehört. Sonderzinsaktionen sind für die Bank jedenfalls meist unrentabel und rechnen sich erst, wenn es zu Folgegeschäft kommt oder der Kunde aus Bequemlichkeit bleibt. Bei so manchem Tagesgeldkonto wird der Zins erst ab einer gewissen Anlagesumme attraktiv oder der beworbene, hohe Zins wird nicht für den Gesamtbetrag, sondern nur für Guthabenteile ab einer festgelegten Höhe gezahlt. Auch umgekehrt kommt dies vor: Dann eignet sich das Tagesgeldkonto nur für geringere Summen. Einige Anbieter gehören einer Einlagensicherung eines anderen EU-Landes an. Die niederländische und die österreichische Einlagensicherung beispielsweise sichern die Rückzahlung von Einlagen bis EUR 100.000 je Privatkunde ebenso gut ab wie eine deutsche.
Man sollte somit immer genau hinsehen und sich bewusst sein, dass etwa aus dem Top-Zins nach wenigen Monaten schon wieder ein schwacher Durchschnittszins werden kann. Wer ein Tagesgeldkonto hat, sollte die Termine im Blick behalten und regelmäßig den Markt beobachten, um gegebenenfalls zu wechseln. Wird ein altes Konto auf absehbare Zeit nicht mehr benötigt, kann es vorteilhaft sein, es nicht nur leerzuräumen, sondern auch auflösen zu lassen; denn dann gilt man je nach Bank nach sechs oder zwölf Monaten wieder als Neukunde und hat Zugang zu den Neukundenangeboten. Die Sortierung im Vergleich kann entweder nach den Standardzinsen erfolgen oder zusätzlich auch Sonderzinsaktionen berücksichtigen. Ebenso lässt sich auswählen, ob Auslandsanlagen im Vergleich einzubeziehen sind. Tagesgeldkonten, die nur in Kombination mit anderen Produkten wie Girokonten oder Wertpapierdepots angeboten werden, sind separat vom Vergleich zusammengestellt.
Änderungen bei den Tagesgeldzinsen
- Ascory Bank wird zum 1.10.26 von 2,50% auf 2,75% anheben. Sie verzinst - sofern mindestens EUR 2.500 angelegt sind - die gesamten Guthabenteile bis EUR 100.000.
- Die akf bank wird am 17.9.26 beim "renditefinanz-Tagesgeld" von 1,85% auf 2,00% anheben.
- Avida Bank aus Schweden erhöhte am 11.9.26 von 2,18% auf 2,21%.
- Resurs Bank aus Schweden erhöhte am 11.9.26 von 2,16% auf 2,20%.
- Collector Bank aus Schweden erhöhte am 10.9.26 von 2,13% auf 2,20%.
- Neue Tagesgeldkunden, die ab 8.9.26 das "Plus Konto TopZins" der Volkswagen Bank eröffnen, erhalten 3,50% p. a. (vorher 3,10% p. a.). Die Bank sichert den Satz weiterhin für die ersten sechs Monate zu, während die derzeit höher verzinsten Wettbewerber ihre Spitzensätze meist nur drei oder vier Monate garantieren. Der Standardzins blieb unverändert bei 1,00%.
- Neukunden, die ab 8.9.26 ein "Online-Sparkonto" bei der Ayvens Bank eröffnen, erhalten 4,00% p. a. (vorher 3,50% p. a.). Die Bank mit Sitz in den Niederlanden zahlt ihn auf das Gesamtguthaben bis zur Höchsteinlage von EUR 500.000. Nach drei Monaten ab Kontoaktivierung fällt die Verzinsung auf den variablen Standardzins, der seit Dezember 2026 bei 2,30% liegt.
- Die J&T Direktbank erhöhte per 8.9.26 von 2,00% auf 2,25%.
- Nordax Bank aus Schweden erhöhte am 8.9.26 von 2,17% auf 2,18%, am 9.9.26 von 2,18% auf 2,20% und am 14.9.26 von 2,20% auf 2,21%.
- pbb direkt erhöhte am 4.9.26 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 von 0,50% auf 0,75%.
- Bigbank aus Estland erhöhte am 4.9.26 ihren Sonderzins für Neukunden von 3,25% p. a. auf 3,55% p. a., weiterhin für die ersten vier Monate auf Guthabenteile bis EUR 250.000.
- Chase begrenzte den Sonderzins von 4,00% p. a. betraglich: Bei Kontoeröffnungen ab 3.9.26 gilt er nur noch auf Guthabenteile bis EUR 500.000, darüber greift der variable Standardzins von derzeit 2,00%. Wer vorher eröffnet hat, behält die Sonderverzinsung ohne Betragsgrenze. Zinshöhe, Dauer von vier Monaten und Höchstanlage von EUR 1.000.000 blieben unverändert.
- Die 1822direkt erhöhte ihren Sonderzins für Tagesgeld-Neukunden, die ab 3.9.26 eröffnen, von 3,20% p. a. auf 3,50% p. a. Er gilt unverändert sechs Monate lang auf Guthabenteile bis EUR 250.000.
- Renault Bank direkt hob das Sonderzinsangebot für Neukunden, die ab 3.9.26 eröffnen, auf 4,10% p. a. an und schob sich damit vor Chase, die den Markt seit ihrem Start im Mai mit 4,00% p. a. zunächst mit deutlichem Abstand angeführt hatte. Der Sonderzins von Renault Bank direkt gilt für die ersten vier Monate, auf Guthabenteile bis EUR 250.000. Zuvor waren es bei ihr 3,50% p. a. und drei Monate.
- Resurs Bank aus Schweden erhöhte am 3.9.26 von 2,13% auf 2,16%.
- Zum "Flexkonto" der Klarna Bank gibt es seit 1.9.26 erstmals ein Sonderzinsangebot: 3,00% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 50.000 je Flexkonto und fest bis 31.12.26. Es gilt für Tagesgeld-Neukunden, die in Deutschland wohnen. Klarna erlaubt drei Flexkonten je Person; wer die drei erlaubten ausschöpft, bringt EUR 150.000 zum Aktionssatz unter. Die schwedische Einlagensicherung deckt allerdings nur EUR 100.000 je Einleger ab. Erforderlich sind die Klarna-App und das Girokonto der Bank, über das jede Einzahlung auf das Flexkonto läuft.
- Scalable Capital erhöhte den Tagesgeldzins am 1.9.26 von 2,50% auf 2,60% - die erste Anpassung seit die Bank das Tagesgeldkonto im März 2026 einführte. Die Vorgeschichte erklärt, warum das nicht selbstverständlich ist: Zuvor verzinste Scalable direkt das Depot-Verrechnungskonto und folgte dabei der EZB-Einlagefazilität. Jede EZB-Zinsänderung reichte Scalable weiter, im Gleichschritt mit anderen Neobrokern wie Trade Republic und Smartbroker+. Mit dem separaten Tagesgeldkonto fiel diese Bindung weg, seither setzt Scalable den Satz selbst fest. Gleichzeitig mit der Zinsanhebung beim Tagesgeld startete Scalable am 1.9.26 ein eigenes Festgeldangebot mit 2,75% für 12 Monate und 3,00% für 2 Jahre. Dabei wird wie beim Tagesgeld ein Depot bei Scalable benötigt. Und noch eine ergänzende Information: Im August vervollständigte Scalable die Unterstützung von Echtzeitüberweisungen. Vom Depot-Verrechnungskonto oder vom Tagesgeldkonto ist die Echtzeitausführung nun auch ausgehend möglich, sofern beim Auszahlungsauftrag explizit ausgewählt wurde.
- Die UmweltBank gewährt ihren Sonderzins von 3,00% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 50.000 den Tagesgeld-Neukunden, die ab 1.9.26 eröffnen, für sechs statt zuvor drei Monate. Der Sonderzins hatte eine für weitere drei Monate an die EZB-Einlagefazilität gekoppelte Anschlussphase; sie ist nun abgebaut. Stattdessen laufen die 3,00% p. a. durchgehend sechs Monate und für Guthabenteile oberhalb von EUR 50.000 gelten während dieser Zeit 0,75% p. a. (vorher 0,60% p. a. bzw. 0,30% p. a. auf Guthabenteile größer EUR 100.000). Die Sonderverzinsung bekommt nur noch, wer im Kontoantrag zwei Einwilligungen erteilt, jene zu Anrufen und elektronischer Post für eigene Produkte sowie jene in Datenverarbeitungen für eine passende Kundenansprache. Beide können jederzeit widerrufen werden, doch dann entfällt laut Teilnahmebedingungen die Sonderkondition.
- Die Hanseatic Bank senkte am 1.9.26 ihren Standardzins von 1,31% auf 1,05% und strich ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden von 2,80% p. a. für die ersten drei Monate ersatzlos.
- Advanzia Bank aus Luxemburg senkte am 31.8.26 ihr Sonderzinsangebot von nominal 3,70% p. a. auf 3,40% p. a. Die Sonderverzinsung gilt für drei Monate ab der ersten Einzahlung von mindestens EUR 5.000.
- Crédit Agricole Savings aus Frankreich erhöhte am 31.8.26 von 2,20% auf 2,50%.
- Die Hamburg Direct Bank besserte ihr Neukundenangebot an mehreren Stellen auf: Für Eröffnungen ab 28.8.26 stieg der Sonderzins von 3,41% p. a. auf 3,61% p. a. und die Garantiezeit von drei auf vier Monate. Der Sonderzins gilt für Guthabenteile bis EUR 150.000 - die Formulierung dazu wurde schon in den Tagen davor auf der Website geändert. Zuvor war es nämlich eine harte Einzahlungsgrenze mit Rückbuchung, nun ist es eine Zinsstaffel: Guthabenteile über EUR 150.000 sind auch während der Zeit der Sonderverzinsung zulässig und werden mit dem Standardzins von derzeit 1,50% verzinst.
- Die Stellantis Direktbank erhöhte am 27.8.26 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 3,52% p. a. auf 3,62% p. a. Alle weiteren Merkmale blieben unverändert. Bei der Stellantis Direktbank gilt für die Sonderverzinsung anders als bei der Schwester-Marke Opel Direktbank die Begrenzung auf Guthabenteile bis EUR 100.000. Dafür ist die Dauer bei der Stellantis Direktbank mit den vier Monaten etwas länger.
- Die Opel Direktbank erhöhte am 27.8.26 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden von 3,42% p. a. auf 3,52% p. a. Die Sonderverzinsung gewährt sie unverändert für die ersten drei Monate plus sieben Tage ab Online-Antrag.
- Nexent Bank erhöhte am 27.8.26 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 2,95% p. a. auf 3,10% p. a. Der Sonderzins gilt unverändert auf Guthabenteile bis EUR 250.000 in den ersten 92 Tagen.
- Die VR Bank Niederbayern-Oberpfalz erhöhte am 26.8.26 ihr Neukundenangebot bei "Mein TagesGeld Online" von 2,25% p. a. auf 2,50% p. a. Der Satz gilt für die ersten zwölf Monate, ohne Betragsgrenze.
- Nordax Bank aus Schweden erhöhte am 26.8.26 von 2,15% auf 2,16% und am 3.9.26 von 2,16% auf 2,17%.
- Die Akbank hat am 25.8.26 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden beim "AK-Online Tagesgeld" ersatzlos gestrichen. Es betrug 3,25% p. a. für die ersten sechs Monate. Wer nun eröffnet, bekommt den Standardzins von 1,75%.
- Collector Bank aus Schweden erhöhte am 19.8.26 von 2,07% auf 2,13%.
- Edekabank erhöhte am 18.8.26 von 1,00% auf 1,10%.
- Avida Finans aus Schweden erhöhte am 14.8.26 von 2,07% auf 2,12%, am 21.8.26 von 2,12% auf 2,16%, am 27.8.26 von 2,16% auf 2,17% und am 4.9.26 von 2,17% auf 2,18%.
- Die Consorsbank erhöhte am 13.8.26 ihr Tagesgeld-Sonderzinsangebot für Neukunden von 3,40% p. a. auf 3,60% p. a. Dabei gilt der Sonderzins unverändert für die ersten fünf Monate auf Guthabenteile bis eine Million Euro. Das Tagesgeldkonto der Consorsbank ist nur im Bündel mit einem kostenlos geführten Wertpapierdepot erhältlich, das jedoch leer bleiben darf. Verzinst wird ausschließlich auf dem Tagesgeldkonto, nicht auf dem mitgelieferten Depot-Verrechnungskonto.
- Die TF Bank aus Schweden erhöhte am 12.8.26 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden von 3,25% p. a. auf 3,45% p. a. Er gilt unverändert für die ersten vier Monate ab Kontoeröffnung.
- Northmill Bank aus Schweden senkte am 12.8.26 von 2,16% auf 2,07%.
- Die 1822direkt erhöhte ihren Sonderzins für Tagesgeld-Neukunden, die ab 11.8.26 eröffnen, von 2,80% p. a. auf 3,20% p. a. Der Sonderzins gilt unverändert sechs Monate lang auf Guthabenteile bis EUR 250.000.
- NIBC erhöhte per 7.8.26 bei den Kündigungsgeldern um 0,15 Prozentpunkte: beim "Flex30" von 2,00% auf 2,15%, beim "Flex60" von 2,10% auf 2,25% und beim "Flex90" von 2,20% auf 2,35%
- Die UmweltBank erhöhte am 6.8.26 ihren Standardzins für Guthabenteile bis EUR 100.000 von 0,60% auf 0,75% und für Guthabenteile größer EUR 100.000 von 0,30% auf 0,50%.
- Distingo Bank aus Frankreich erhöhte am 6.8.26 auf Raisin von 2,20% auf 2,26%.
