Aktuelles aus dem Bankenvergleich
Bankgeschäfte lassen sich bequem über das Internet erledigen. Sie erhalten einen aktuellen Überblick über Zinsen und Konditionen von Bankprodukten, die bundesweit angeboten werden und den Abschluss per PostIdent/VideoIdent/eID ermöglichen. Thematisch liegt der Schwerpunkt von modern-banking.de auf dem Direktbankenmarkt.
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zuletzt geändert in den Produktbereichen
Girokonto
- norisbank erhöht den Sonderzins ihres Girokonto-Eröffnungsangebots für Neukunden am 1.10.26 von 2,25% auf 2,50%. Der Sonderzins gilt auf dem "Top-Zinskonto", das automatisch mit miteröffnet wird, ab dem ersten Euro und ohne Betragsobergrenze. Er ist variabel, die Bank kann den Zinssatz jederzeit ändern. Das vorherige Angebot mit 2,25% hatte knapp zwei Monate Bestand. Ob diejenigen, die zwischen 3.8.26 und 30.9.26 eröffnet haben, auf 2,50% mitgezogen werden, geht auf der Website nicht klar hervor - die Bedingungen nennen den neuen Satz nur "für Neukunden ab dem 01.10.2026", und der Zinsaushang vom 1.10.26 führt allein ihn, die 2,25% erscheinen dort nicht mehr. Unverändert hängt der Sonderzins am Girokonto - bei dessen Kündigung gilt der Standardzins von 0,75% - und nur am zuerst eröffneten Tagesgeldkonto; auf den bis zu vier Unterkonten gelten ebenfalls die 0,75%. Die Kontowechsel-Prämie von EUR 120,00 ist weiterhin erhältlich. Dafür müssen über den Online-Kontowechselservice bis 30.11.26 mindestens drei Zahlungspartner informiert werden, die Gutschrift folgt bis 15.1.27. Wer jetzt eröffnet, hat dafür höchstens zwei Monate.
- Postbank legte ein Eröffnungsangebot mit EUR 222,00 Geldprämie für Giro-Neukunden auf, zu ihrem Online-Girokonto "Giro pur". Erst am 14.9.26 war ein Angebot über EUR 150,00 ausgelaufen; nach einer prämienfreien Woche startete dieselbe Mechanik neu, die Prämie aber um 48% und die Eingangsschwelle um zehn Prozent angehoben. Der Antrag muss über postbank.de, die Postbank-App oder das Online-Banking laufen; ein Antrag in der Filiale führt zu keinem Prämienanspruch. Der Antrag muss im Zeitraum 22.9.26 bis 2.11.26 eingehen. Verlangt wird ein unbarer Geldeingang von mindestens EUR 550,00 im ersten vollen Kalendermonat nach Beantragung - EUR 50,00 mehr als zuvor. Und das Konto muss mindestens zwölf Monate bestehen bleiben. Die Auswertung der Transaktionsdaten für Werbung durch Bank und Partnerunternehmen ist beim Giro pur fester Vertragsbestandteil.
Tagesgeld
- Ford Money erhöhte den Sonderzins für Neukunden, die ab 1.10.26 eröffnen, von 3,10% p. a. auf 3,50% p. a. an. Sie gewährt ihn in den ersten drei Monaten.
- Advanzia Bank aus Luxemburg hob am 30.9.26 ihren Sonderzinsangebot von nominal 3,40% p. a. auf 3,85% p. a. an (effektiv von 3,45% p. a. auf 3,92% p. a.) und verlängerte es bis 31.10.26. Die Sonderverzinsung gilt unverändert für drei Monate ab der ersten Einzahlung von mindestens EUR 5.000.
- An zwei Stellen besserte die Consorsbank ihr Tagesgeldangebot für Neukunden auf, die in den vergangenen sechs Monaten weder Konto noch Depot bei ihr hatten: Seit dem 29.9.26 bietet sie diesen über die entsprechende Aktionsseite 3,80% p. a. statt 3,60% p. a. und obendrauf eine ETF-Prämie im Wert von rund EUR 100,00. Dauer und Obergrenze beim Sonderzins blieben, wie sie waren - fünf Monate ab Kontoeröffnung, Guthabenteile bis eine Million Euro. Die Prämie besteht aus Anteilen des BNP Paribas Easy MSCI World UCITS ETF und wird ins Depot gebucht, das zum Tagesgeldkonto ohnehin eröffnet wird. Das kostet allerdings Geduld: Fällig wird sie erst, wenn zum Stichtag - Monatsende des Eröffnungsmonats plus sechs volle Kalendermonate - mindestens EUR 50.000 auf dem Konto liegen. Dieser Stichtag liegt nach dem Ende der Zinsgarantie, das Geld muss also einige Zeit zum niedrigen Standardzins liegen bleiben. Beantragt sein muss das Tagesgeldkonto bis zum 30.11.26, vollständig eröffnet bis zum 20.12.26.
- Mit dem Markenwechsel ein erhöhtes Zinsangebot: Die Openbank Deutschland AG ging am 28.9.26 mit einem neu gestalteten Internetauftritt live, leitet die alten santander.de-Adressen auf die openbank.de-Domain um und stellt dort nun auch im Logo den Namen Openbank in den Vordergrund; Santander erscheint nur noch als Zusatz ("Openbank by Santander"). Die Firmierung wurde bereits im Juni geändert. Seit dem Tag des jetzigen Markenwechsels bietet die Bank neuen Tagesgeldkunden 4,00% p. a. statt 2,75% p. a. für die ersten vier Monate. Der Sonderzins hat jetzt mit EUR 100.000 eine Obergrenze, die es vorher nicht gab. Zugleich führte sie für die neuen Tagesgeldkunden zum "Openbank Tagesgeld" einen separaten variablen Standardzins von derzeit 2,00% ein, während die Bestandskunden des Produkts "Tagesgeld" weiterhin nur 0,30% als Standardzins erhalten. Diese Unterscheidung bei den Standardzinsen geht allein aus dem Preis- und Leistungsverzeichnis mit Stand 28.9.26 hervor, wo die Fußnote 2 zur Neukundendefinition auch an der Zeile mit 2,00%-Standardverzinsung hängt. "Tagesgeld" ist demnach ein anderes Konto als das täuschend ähnlich benannte "Openbank Tagesgeld".
Festzinsanlage
- Meine Bank - Volksbank Mittelhessen eG erhöhte am 1.10.26 bei 18 Monaten auf 3,20% (vorher 3,15%) und bei 5 Jahren auf 3,50% (vorher 3,35%).
- ProCredit Bank erhöhte am 1.10.26 um 0,15 bis 0,50 Prozentpunkte, beispielsweise bei 5, 6 sowie 8 Jahren auf 3,05% (vorher 2,75%) und bei 10 Jahren auf 3,50% (vorher 3,00%).
- norisbank erhöhte am 1.10.26 um 0,20 bis 0,80 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 3,20% (Neugeld-Aktion, vorher 3,00%), bei 12 Monaten auf 3,20% (vorher 2,40%), bei 2 Jahren auf 3,30% (vorher 2,60%), bei 3 Jahren auf 3,40% (vorher 2,75%), bei 4 Jahren auf 3,45% (vorher 2,80%), bei 5 Jahren auf 3,50% (vorher 3,00%), bei 6 Jahren auf 3,55% (vorher 3,10%), bei 7 Jahren auf 3,60% (vorher 3,15%) und bei 8 Jahren auf starke 3,75% (vorher 3,33%). Die 3,75% sind momentan der höchste Zinssatz im gesamten Festzinsanlage-Vergleich.
- Die akf bank erhöhte am 1.10.26 jeweils um 0,10 Prozentpunkte. Sie bietet bei 3 Monaten 2,50% (vorher 2,40%), bei 6 Monaten 2,60% (vorher 2,50%), bei 9 Monaten 2,70% (vorher 2,60%), bei 12 Monaten 3,01% (vorher 2,91%), bei 2 Jahren 3,17% (vorher 3,07%) und bei 3 bis 10 Jahren 3,21% (vorher 3,11%).
- CreditPlus Bank erhöhte am 1.10.26 im Bereich von 6 Monaten bis 5 Jahren um 0,15 bis 0,35 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,60% (vorher 2,45%), bei 9 Monaten auf 2,80% (vorher 2,45%), bei 12 Monaten auf 3,00% (vorher 2,80%), bei 18 Monaten auf 3,10% (vorher 2,85%), bei 2 Jahren auf 3,15% (vorher 2,95%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 3,25% (vorher 3,00% bei 3 Jahren, 3,05% bei 4 Jahren, 3,10% bei 5 Jahren)
- GarantiBank erhöhte am 1.10.26 bei 3 Monaten auf 2,60% (vorher 2,50%), bei 6 Monaten auf 2,80% (vorher 2,70%), bei 9 Monaten auf 2,85% (vorher 2,75%), bei 12 Monaten auf 3,10% (vorher 3,05%), bei 18 Monaten auf 3,15% (vorher 3,05%) und bei 2 bis 5 Jahren auf 3,20% (vorher 3,05%).
- Die Aareal Bank erhöhte am 30.9.26 auf der ZinsMarkt-Plattform bei 5 Jahren auf 3,50% (vorher 3,40%).
- DenizBank erhöhte am 30.9.26 bei 6 Monaten auf 3,15% (vorher 2,45%).
Kreditkarte
- Die easybank erhöhte am 25.9.26 das Startguthaben ihrer beitragsfreien "easybank Kreditkarte" ausgehend von EUR 60,00 wieder auf EUR 75,00. Erneut gilt also der Höchstwert, der bei der Karte zur Fußball-WM erreicht wurde. Als voraussichtliches Enddatum kommunizierte die Bank den 8.10.26 - dann würde die Aktion nur kurze Zeit laufen. Die Bedingungen blieben unverändert: mindestens EUR 100,00 Kartenumsatz binnen vier Wochen sowie die Einwilligung in Werbung per E-Mail oder Push-Nachricht, die bis zur Gutschrift bestehen muss
- Klarna macht die "Klarna Card" zum Abo-Produkt: Wer sie behalten und weiter einsetzen möchte, benötigt künftig mindestens die günstigste Mitgliedsstufe "Everywhere" für EUR 4,99 monatlich (EUR 59,88 jährlich). Die laufenden Kosten entstehen damit nicht über einen Kartenpreis, sondern über ein verpflichtendes Abonnement. Für Neukunden gilt die Regelung schon jetzt. Klarna hat sie in den Kartenbedingungen vom 27.8.26 und im Preis- und Leistungsverzeichnis vom 16.9.26 festgeschrieben. Bestandskunden stellt Klarna im November 2026 um. Das genaue Datum nennt die Bank jedem Karteninhaber in einer persönlichen E-Mail; Betroffene berichten von Terminen zwischen dem 4.11.26 und dem 20.11.26. Die unterschiedlichen Termine ergeben sich, weil Klarna die Ankündigungen offenbar in Tranchen verschickt und Banken Vertragsänderungen zwei Monate im Voraus ankündigen müssen. Wer keine Mitgliedschaft abschließt, wird nicht automatisch zum zahlenden Abonnenten, kann die Kreditkarte nach dem Stichtag aber nicht mehr weiterverwenden. Eine später gekündigte oder nicht verlängerte Mitgliedschaft führt nach Ablauf der Kündigungsfrist ebenso zur Kartensperre, wie Klarna in seinen Hilfeseiten bestätigt. Wer abschließt, bindet sich an einen zweiten Vertrag, dessen Preis Klarna mit 30 Tagen Vorlauf erhöhen darf. Everywhere bietet unter anderem Rabatte bei ausgewählten Händlern und bevorzugten Kundenservice. Ein pauschales Cashback auf sämtliche qualifizierten Klarna-Einkäufe gehört dagegen nicht dazu. Klarna vermarktet den Umbau als Gebührenabbau. Mit Everywhere entfallen die Servicegebühren für "Später bezahlen" außerhalb der Partnershops. Davon profitiert nur, wer die Funktion regelmäßig nutzt. Die höheren Stufen "Plus", "Premium" und "Max" kosten regulär EUR 9,99, EUR 19,99 und EUR 44,99 monatlich. Sie bieten 0,50%, 1,00% beziehungsweise 1,50% Cashback auf qualifizierte Klarna-Käufe. Je nach Stufe kommen Einkaufsversicherungen und Reiseleistungen hinzu, bei Max zusätzlich kostenlose Besuche in Flughafen-Lounges. Für Neukunden ist außerdem wichtig: Der Abschluss einer Mitgliedschaft garantiert keine Kreditkarte. Klarna prüft den Kartenantrag weiterhin individuell. Davon zu unterscheiden ist das "Klarna Bankkonto" mit seiner Debit-Visa-Card. Kontoführung und virtuelle Debitkarte bleiben ohne Grundgebühr erhältlich. Die physische Debitkarte gibt es dagegen ebenfalls nur mit Mitgliedschaft und gegen eine einmalige Gebühr von EUR 6,99. Die beworbenen zwei seitens Klarna gebührenfreien Bargeldabhebungen gelten nur bei der Debitkarte. Klarna baut kostenlose Leistungen seit einem Jahr ab: zuerst die physische Debitkarte, im August 2026 Preiserhöhungen für Plus/Premium um je EUR 2,00, jetzt die Klarna Card.
- In der Runde "Online bezahlen" vom 15.9.26 bis 15.11.26 vergütet die Kreditkartengesellschaft Visa 2,00% auf Online-Zahlungen bis EUR 75,00. Die Summe der Gutschriften ist auf EUR 15,00 je Teilnehmer begrenzt. Ausgenommen sind Zahlungen im stationären Handel, bei Wetten und Glücksspiel sowie für Finanzdienstleistungen und Versicherungen. Den Auszahlungstopf von EUR 650.000 stockte Visa während der Sommerrunde per Nachtrag auf. Der Teilnahmezeitraum kann vorzeitig enden, "sobald für den Veranstalter absehbar ist, dass der Gesamtrückerstattungsbetrag erreicht sein wird". Teilnehmen kann nur, wer seinen Hauptwohnsitz in Deutschland hat und im Programm "Visa Bonus" registriert ist. Darauf stellte Visa sein deutsches Cashback-Angebot am 7.7.26 um: Statt sich für jede Aktionsrunde neu anzumelden, hinterlegen Teilnehmer einmalig bis zu fünf Visa Debit- oder Kreditkarten auf visabonus.de. Jede neue Kampagne muss per Klick im Konto aktiviert werden. Ausgenommen bleiben nicht aufladbare Prepaid- und V-PAY-Karten, seit der Umstellung ohne Begründung ebenso von Klarna ausgegebene Visa-Karten. Wer nicht mehr teilnehmen will, muss alle Kartenhinterlegungen löschen. Der Komfortgewinn ist bezahlt: Der Höchstbetrag sank von EUR 25,00 je angemeldeter Karte auf die jetzigen EUR 15,00 je Teilnehmer - unabhängig von der Kartenzahl. Visa identifiziert Teilnehmer über die E-Mail-Adresse. Die Cashbackrate sank von 3,00% in der Herbstrunde 2025 auf 2,00%. Besser wurde es allein bei der Transaktionsobergrenze, von EUR 50,00 auf EUR 75,00. Transaktionen größer EUR 75,00 zählen nicht. Als Gegenleistung stimmen Teilnehmer bei der Kartenhinterlegung zu, dass die Kartennetzwerke die Aktivität auf den verknüpften Karten überwachen und Transaktionsdaten an den dänischen Plattformbetreiber Loyal Solutions weitergeben dürfen. In den Programm-Nutzungsbedingungen sind neben Loyal Solutions sechs weitere bei der Durchführung der Aktion mitwirkende Unternehmen genannt. Es ist die elfte Visa-Aktion dieser Art in Deutschland seit Oktober 2019. Der maximale Cashback von EUR 15,00 liegt unter allen bisher dokumentierten Obergrenzen.