Aktuelles aus dem Bankenvergleich
Bankgeschäfte lassen sich bequem über das Internet erledigen. Sie erhalten einen aktuellen Überblick über Zinsen und Konditionen von Bankprodukten, die bundesweit angeboten werden und den Abschluss per PostIdent/VideoIdent/eID ermöglichen. Thematisch liegt der Schwerpunkt von modern-banking.de auf dem Direktbankenmarkt.
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Tagesgeld
- Die Volkswagen Bank erhöhte ihren Sonderzins für Tagesgeld-Neukunden am 8.10.26 von 3,50% p. a. auf 3,75% p. a. Er gilt länger als bei vielen anderen Sonderzinsangeboten, für die ersten sechs Monate.
- Meine Bank - Volksbank Mittelhessen eG erhöhte am 8.10.26 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 von 2,80% p. a. auf 3,05% p. a. Der Sonderzins gilt bei ihr für die ersten vier Monate.
- Distingo Bank aus Frankreich erhöhte am 8.10.26 auf Raisin von 2,40% auf 2,42%.
- Die Bank of Scotland erhöhte am 7.10.26 die Obergrenze ihres Sonderzinsangebots für Tagesgeld-Neukunden: Die 3,00% p. a. für bis zu 12 Monate gelten nun auf Guthabenteile bis EUR 100.000 statt auf Guthabenteile bis EUR 50.000.
- Resurs Bank aus Schweden erhöhte am 7.10.26 von 2,35% auf 2,37% und am 9.10.26 von 2,37% auf 2,41%.
- Die DKB wirbt erneut mit einer Neugeldaktion um Einlagen, nun 4,00% p. a. - für eine Bank mit mehreren Millionen Kunden ein auffallend hoher Satz. Der Sonderzins wird auf Neugeldbeträge bis EUR 100.000 eingeräumt, die zwischen dem 6.10.26 und dem 20.10.26 von einem Konto bei einer anderen Bank auf dem Tagesgeldkonto eingehen. Er gilt daraufhin vom 1.11.26 bis zum 28.2.27. Das Muster ähnlich ihrer früheren Neugeldaktionen: ein kurzer Einzahlungszeitraum und eine Zwischenphase zum Standardzins von 1,00%, danach folgen vier Monate Sonderverzinsung. Als Neugeld zählt der Zuwachs des Gesamtguthabens bei der DKB einschließlich Depotbestand. Bei Wertpapieren verwendet sie die Einstandskurse als Basis statt der Tageskurse. Falls sich das Tagesgeldkonto nicht direkt per Überweisung erreichen lässt, erkennt die Bank inzwischen den Umweg über das DKB-Girokonto an - bei den früheren Aktionen war das ein Ausschlussgrund. Das Tagesgeld ist ausschließlich in Verbindung mit dem Girokonto der DKB erhältlich, und als Gemeinschaftskonto kann kein Tagesgeld eröffnet werden.
- Northmill Bank aus Schweden erhöhte am 6.10.26 von 2,07% auf 2,30%.
- Nachdem die Crédit Agricole Savings ihr Einstiegsprodukt "Tagesgeld Turbo" im Juli aus dem Produktangebot genommen hatte, liegt der Neukundenanreiz jetzt auf dem regulären Konto: Seit 5.10.26 bietet sie beim "Tagesgeld Flex" bei erstmaliger Eröffnung 4,10% p. a., garantiert für vier Monate. Der Satz liegt über den 4,00% p. a. des Vorgängers, die Garantie fällt kürzer aus als dessen Zusage bis 31.1.27. Dafür gilt er für einen größeren Anlagebetrag, denn die Höchstanlage des Kontos stieg von EUR 15.000 auf EUR 25.000, während das Einstiegsprodukt schon bei EUR 10.000 gedeckelt war.
Festzinsanlage
- Arab Banking Corporation erhöhte am 9.10.26 bei 3 Monaten auf 2,50% (vorher 2,30%), bei 6 Monaten auf 2,85% (vorher 2,68%), bei 9 Monaten auf 3,00% (vorher 2,80%) und bei 12 Monaten auf 3,12% (vorher 2,92%).
- Die Bremische Volksbank Weser-Wümme erhöhte am 9.10.26 bei 6 Monaten auf 2,55% (vorher 2,45%), bei 12 Monaten auf 2,87% (vorher 2,80%), bei 3 Jahren auf 3,30% (vorher 3,00%), bei 4 Jahren auf 3,32% (vorher 3,10%), bei 5 Jahren auf 3,35% (vorher 3,15%), bei 7 Jahren auf 3,45% (vorher 3,25%) und bei 10 Jahren auf 3,55% (vorher 3,45%). Bei den mehrjährigen Laufzeiten, gerade bei diesen sind ihre ausgewiesenen Sätze relativ hoch, schreibt sie die Zinsen erst zum Laufzeitende gut, ohne Zinseszinseffekt.
- EBI (Ecobank International) aus Frankreich erhöhte am 9.10.26 bei 9 Monaten auf starke 3,20%. Zuvor lag sie bei lediglich 1,00%.
- Bluestep Bank aus Schweden erhöhte am 9.10.26 bei 3 Monaten auf 3,09% (vorher 3,02%).
- Meine Bank - Volksbank Mittelhessen eG senkte am 8.10.26 bei 9 Monaten auf 2,80% (vorher 2,90%), bei 12 Monaten auf 2,90% (vorher 3,05%), bei 18 Monaten auf 3,00% (vorher 3,20%) und bei 5 Jahren auf 3,30% (vorher starke 3,50%).
- Ziraat Bank erhöhte am 8.10.26 bei 6 sowie 9 Monaten auf 2,80% (vorher 2,60%) und bei 12 Monaten bis 3 Jahren auf 3,41% (vorher 3,05% bei 12 sowie 18 Monaten, 3,10% bei 2 Jahren, 3,15% bei 3 Jahren).
- PEAC erhöhte am 8.10.26 bei 3 Monaten auf 2,50% (vorher 2,45%), bei 12 Monaten auf 3,10% (vorher 3,00%), bei 2 bis 4 Jahren auf 3,30% (vorher 3,15% bei 2 Jahren, 2,50% bei 3 Jahren, 3,22% bei 4 Jahren) und bei 5 Jahren auf 3,35% (vorher 2,65%).
- Bluestep Bank aus Schweden erhöhte am 8.10.26 bei 3 Monaten auf 3,02% (vorher 2,91%).
- Openbank erhöhte am 7.10.26 um 0,50 bis 1,25 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,50% (vorher 2,00%), bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 2,25%), bei 2 Jahren auf 3,00% (vorher 2,25%), bei 3 Jahren auf 3,10% (vorher 2,35%), bei 4 Jahren auf 3,20% (vorher 2,50%), bei 5 bis 7 Jahren auf 3,25% (vorher 2,25%) und bei 8 Jahren auf 3,50% (vorher 2,25%)
- Die Edekabank erhöhte am 7.10.26 bei 12 Monaten auf 2,15% (vorher 1,85%), bei 2 Jahren auf 2,80% (vorher 2,45%), bei 3 Jahren auf 2,95% (vorher 2,75%), bei 4 Jahren auf 3,00% (vorher 2,85%), bei 5 Jahren auf 3,05% (vorher 2,95%), bei 6 Jahren auf 3,10% (vorher 3,00%), bei 7 Jahren auf 3,15% (vorher 3,10%), bei 8 Jahren auf 3,20% (vorher 3,15%) und bei 9 Jahren auf 3,25% (vorher 3,20%). Die Edekabank schreibt die Zinsen der mehrjährigen Laufzeiten allerdings erst zum Laufzeitende gut, ohne Zinseszinseffekt.
- Die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft erhöhte am 6.10.26 bei 12 Monaten auf 3,10% (vorher 3,05%) und bei 2 bis 10 Jahren auf 3,30% (vorher 3,15% bei 2 sowie 3 Jahren, 3,16% bei 4 Jahren, 3,20% bei 5 bis 10 Jahren).
- Morgan Stanley erhöhte am 6.10.26 auf Raisin bei 6 Monaten auf 2,80% (vorher 2,73%), bei 9 Monaten auf 2,85% (vorher 2,73%), bei 12 Monaten auf 3,10% (vorher 3,00%) und bei 2 Jahren auf 3,25% (vorher 3,15%).
- SWK-Bank erhöhte am 6.10.26 bei 12 Monaten auf 3,35% (vorher 3,01%), bei 18 Monaten auf 3,40% (vorher 3,05%), bei 2 Jahren auf 3,45% (vorher 3,21%), bei 3 Jahren auf starke 3,55% (vorher 3,21%), bei 4 Jahren auf 3,25% (vorher 2,95%) und bei 5 Jahren auf 3,15% (vorher 2,90%).
Brokerage
- Kunden von Scalable Broker können an der European Investor Exchange (EIX) seit dem 29.9.26 ab 6:00 Uhr statt ab 7:30 Uhr handeln. Handelsschluss bleibt 23:00 Uhr. Laut Bekanntmachung der Börse Hannover, die den Handelsplatz gemeinsam mit Scalable betreibt, ist der frühe Start auf "ausgewählte Aktien und ETFs" beschränkt. Welche das sind, hat sie nicht veröffentlicht. Fonds und ETPs starten weiter um 7:30 Uhr, Zertifikate und Hebelprodukte sind von 8:00 bis 22:00 Uhr handelbar. Produktseite und Hilfe-Center von Scalable nennen dagegen pauschal 6:00 bis 23:00 Uhr. Die EIX verlängert ihre Handelszeit damit zum dritten Mal seit dem Start im Dezember 2024, damals 8:00 bis 22:00 Uhr. Zuletzt lag sie mit 7:30 bis 23:00 Uhr gleichauf mit gettex und LS Exchange. Jetzt wirbt die Börse mit Europas frühestem Handelsstart und mit 17 Stunden mit der längsten Handelszeit führender Börsen weltweit. Das dürfte derzeit zutreffen. Den Vorsprung hält die EIX voraussichtlich aber nur bis 6.12.26: Dann will die Nasdaq 23 Stunden pro Tag an fünf Tagen in der Woche handeln, sofern die US-Aufsicht SEC die letzten Details freigibt. Das EIX-Regelwerk koppelt die Spread-Obergrenze an den Referenzmarkt Xetra Frankfurt, der für Privatanleger frühestens um 8:00 Uhr öffnet. Diesen Xetra-Frühhandel bieten bislang nur wenige Broker an, der Haupthandel beginnt um 9:00 Uhr. In den ersten 15 Minuten nach Handelsbeginn muss der Market-Maker an der EIX keine Kurse stellen. Als Mitbetreiber und Market-Maker verdient Scalable am Umsatz im lukrativen Frühhandel mit. Mindestens bis 8:00 Uhr, besser bis 9:00 Uhr, empfehlen sich ausschließlich limitierte Orders.
- In Eröffnungsangeboten seit Dezember 2020 belohnte die ING neue Depotkunden schon häufig mit Wunschgutscheinen, bislang über EUR 50,00 oder EUR 100,00. Das Eröffnungsangebot im Zeitraum 24.9.26 bis 30.10.26 ist in dieser Reihe niedrig angesetzt: EUR 25,00 gibt es für das erste "Direkt-Depot" oder "Direkt-Depot Young", wenn bis 3.11.26 mindestens EUR 100,00 per Kauf oder Sparplan investiert werden und die Wertpapiere drei Monate liegen bleiben. Ordergebühren sind zu berücksichtigen, weil sie gegebenenfalls den vorgesehenen Anlagebetrag mindern. Maßgeblich ist der Gegenwert des Wertpapiers beim Kauf.
Kreditkarte
- Die easybank erhöhte am 25.9.26 das Startguthaben ihrer beitragsfreien "easybank Kreditkarte" ausgehend von EUR 60,00 wieder auf EUR 75,00. Erneut gilt also der Höchstwert, der bei der Karte zur Fußball-WM erreicht wurde. Als voraussichtliches Enddatum kommunizierte die Bank den 8.10.26 - dann würde die Aktion nur kurze Zeit laufen. Die Bedingungen blieben unverändert: mindestens EUR 100,00 Kartenumsatz binnen vier Wochen sowie die Einwilligung in Werbung per E-Mail oder Push-Nachricht, die bis zur Gutschrift bestehen muss
- Klarna macht die "Klarna Card", das ist eine Visa-Kreditkarte, zum Abo-Produkt: Wer sie behalten und weiter einsetzen möchte, benötigt künftig mindestens die günstigste Mitgliedsstufe "Everywhere" für EUR 4,99 monatlich (EUR 59,88 jährlich). Die laufenden Kosten entstehen damit nicht über einen Kartenpreis, sondern über ein verpflichtendes Abonnement. Für Neukunden gilt die Regelung schon jetzt. Klarna hat sie in den Kartenbedingungen vom 27.8.26 und im Preis- und Leistungsverzeichnis vom 16.9.26 festgeschrieben. Bestandskunden stellt Klarna im November 2026 um. Das genaue Datum nennt die Bank jedem Karteninhaber in einer persönlichen E-Mail; Betroffene berichteten von Terminen zwischen dem 4.11.26 und dem 20.11.26. Die unterschiedlichen Termine ergeben sich, weil Klarna die Ankündigungen offenbar in Tranchen verschickt und Banken Vertragsänderungen zwei Monate im Voraus ankündigen müssen. Wer keine Mitgliedschaft abschließt, wird nicht automatisch zum zahlenden Abonnenten, kann die Kreditkarte nach dem Stichtag aber nicht mehr weiterverwenden. Eine später gekündigte oder nicht verlängerte Mitgliedschaft führt nach Ablauf der Kündigungsfrist ebenso zur Kartensperre, wie Klarna auf den Hilfeseiten bestätigt. Wer abschließt, bindet sich an einen zweiten Vertrag, dessen Preis Klarna mit 30 Tagen Vorlauf erhöhen darf. Everywhere bietet unter anderem Rabatte bei ausgewählten Händlern und bevorzugten Kundenservice. Ein pauschales Cashback auf sämtliche qualifizierten Klarna-Einkäufe gehört dagegen nicht dazu. Klarna vermarktet den Umbau als Gebührenabbau. Mit Everywhere entfallen die Servicegebühren für "Später bezahlen" außerhalb der Partnershops. Davon profitiert nur, wer die Funktion regelmäßig nutzt. Die höheren Stufen "Plus", "Premium" und "Max" kosten regulär EUR 9,99, EUR 19,99 und EUR 44,99 monatlich. Sie bieten 0,50%, 1,00% beziehungsweise 1,50% Cashback auf qualifizierte Klarna-Käufe. Je nach Stufe kommen Einkaufsversicherungen und Reiseleistungen hinzu, bei Max zusätzlich kostenlose Besuche in Flughafen-Lounges. Für Neukunden ist außerdem wichtig: Der Abschluss einer Mitgliedschaft garantiert keine Kreditkarte. Klarna prüft den Kartenantrag weiterhin individuell. Davon zu unterscheiden ist das "Klarna Bankkonto" mit seiner Debit-Visa-Card. Kontoführung und virtuelle Debitkarte sind weiterhin ohne Grundgebühr erhältlich. Die physische Debitkarte gibt es dagegen ebenfalls nur mit Mitgliedschaft und gegen eine einmalige Gebühr von EUR 6,99. Die beworbenen zwei seitens Klarna gebührenfreien Bargeldabhebungen gelten nur bei der Debitkarte. Klarna baut kostenlose Leistungen seit einem Jahr ab: zuerst die physische Debitkarte, im August 2026 Preiserhöhungen für Plus/Premium um je EUR 2,00, jetzt die Klarna Card.