Newsletter: Direktbanken.News 12/2024
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Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Der Newsticker
++ den Bezahldienst Wero der European Payments Initiative (EPI) können seit 25.11.24 auch Kunden der Postbank nutzen. Die Postbank wird in der Abfragemöglichkeit zu den teilnehmenden Banken angezeigt. Zudem hat die EPI eine Wero-App für iOS und Android veröffentlicht. Der im Juli dieses Jahres gestartete Bezahldienst war in Deutschland bisher nur für Kunden von Sparkassen und Genossenschaftsbanken verfügbar, über deren Banking-Apps. Die Anbindung der Postbank erfolgte drei Monate später als im ursprünglichen Zeitplan vorgesehen. Für Postbank-Kunden ist die separate Wero-App obligatorisch, wenn sie den Dienst verwenden möchten, da eine Integration in die Banking-App der Postbank noch aussteht. Umgekehrt können Kunden der Sparkassen und Genossenschaftsbanken die Wero-App vorerst nicht nutzen, perspektivisch ist es geplant. Dominik Hennen - er leitet das Privatkundengeschäft von Deutsche Bank und Postbank - kündigte in dem Zusammenhang gegenüber dem Handelsblatt auch an, die Deutsche Bank und die Direktbank ING in Deutschland wollen ab 2025 Wero einführen. Wero funktioniert nur mit einem Girokonto bei einer teilnehmenden Bank; derzeit nehmen Institute aus Deutschland, Frankreich und Belgien teil. Es werden Geldtransfers per SEPA-Echtzeitüberweisung ermöglicht - unabhängig davon, ob die eigene Bank SEPA-Echtzeitüberweisungen bereits unterstützt, und ohne Aufpreis zur Standardüberweisung. Dabei genügt es, die Handynummer oder E-Mail-Adresse des Empfängers anzugeben statt der IBAN. Weitere Funktionen wie die Möglichkeit, online und im stationären Handel zu bezahlen, sollen folgen
++ die Commerzbank ermöglicht ab sofort, die girocard mit Apple Pay zu nutzen. In einer Pressemitteilung vom 22.11.24 teilte sie diese Neuerung mit und bewirbt sie auch bei ihren Girokontoangeboten. Damit sind nun alle Karten der Commerzbank Apple-Pay-fähig - neben den Debit- und Kreditkarten von Mastercard und Visa auch die girocard. Für die Kunden bedeutet dies mehr Flexibilität beim mobilen Bezahlen, bringt sie dem Ideal näher, ohne Portemonnaie aus dem Haus gehen zu können. Mit ihrem iPhone oder ihrer Apple Watch können sie nun auch dort bezahlen, wo ausschließlich die in Deutschland verbreitete girocard zur Kartenzahlung akzeptiert wird – etwa bei einigen Behörden, Apotheken und kleineren Geschäften. Das Einrichten erfolgt über die Banking-App oder über die Apple Wallet. Nach dem Update der Banking-App informiert ein Pop-up über die neue Funktion, die Kunden können ihre girocard anschließend direkt der Apple Wallet hinzufügen. Die Sparkassengruppe war bei der Integration der girocard in Apple Pay der Vorreiter, bietet es bereits seit August 2020 an. Bei anderen Instituten blieb die technische Umsetzung seitdem weitgehend aus
++ ING hat mehrwöchige Angebote zum "Black Freu-Day" ausgerufen. Deshalb gibt es seit dem 10.11.24 und noch bis 15.12.24 zum Girokonto für Giro-Neukunden ein auf EUR 200,00 Geldprämie (vorher EUR 150,00) erhöhtes Eröffnungsangebot. Voraussetzung für den Erhalt der Prämie ist weiterhin, innerhalb der ersten vier Monate mindestens fünf Mal mit der Debit-Visa-Card zu bezahlen
++ die C24 wertete ihre Premium-Kontomodelle durch Mehrleistungen auf. Die Girokonten "Plus" und "Max" bieten nun jeweils 20 Unterkonten (Pockets) statt zuvor sechs bzw. acht. Die Anzahl der kostenlos erhältlichen virtuellen Debit-Mastercards stieg in beiden Modellen ebenfalls auf 20, zuvor waren es vier bzw. acht. Und auch die Anzahl der pro Monat kostenlosen Bargeldabhebungen wurde auf 20 erhöht, zuvor sechs bzw. acht. Diese Änderungen gehen aus dem seit 5.11.24 gültigen Preis- und Leistungsverzeichnis hervor. Auf der Webseite zum Cashback ist zudem eine Beschreibung zu einem Premium-Cashback eingefügt: Bei Plus beträgt die erhöhte Cashbackrate auf Zahlungen mit der Debit-Mastercard 0,50%, begrenzt auf EUR 12,00 pro Monat. Danach gilt wie bisher eine Cashbackrate von 0,10% bis zu einem Höchstbetrag von insgesamt EUR 100,00 pro Monat. Bei Max beträgt die erhöhte Cashbackrate 1,00% bis EUR 24,00 pro Monat, danach wie bisher 0,20% bis insgesamt EUR 100,00 pro Monat. In allen Kontomodellen ist die Anzahl der Personen, die zur gemeinsamen Nutzung von Pockets eingeladen werden können, nun unbegrenzt (vorher nur ein weiterer Kunde bei Smart und bis zu fünf weitere Kunden bei Plus). Mit den großzügigen, aber für viele überdimensionierten Kontingenten und dem erhöhten Cashback schafft die Bank wieder Unterscheidungsmerkmale zu ihrem ohne Grundpreis geführten Kontomodell "Smart". Denn insbesondere bei Smart wirkten sich die Verbesserungen vom November 2023 aus, unter anderem die seitdem in allen Kontomodellen kostenlosen Echtzeitüberweisungen und das weggefallene Fremdwährungsentgelt. Diese generellen Verbesserungen hatten die Premium-Kontomodelle mit ihren Grundpreisen von EUR 5,90 und EUR 9,90 weniger sinnvoll erscheinen lassen
++ N26 senkte am 8.11.24 einen der Zinssätze des zu den Girokonten verfügbaren Tagesgeldkontos, und zwar erhält man im Girokontomodell "Metal" nun 2,50% (vorher 3,00%). Für bestehende Kunden in dem Kontomodell greift die Änderung per 8.1.25. In den Girokontomodellen "Standard" und "Smart" blieb es bei 1,00% und bei "You" bei 1,30%
++ nur 3½ Wochen nach dem vorzeitigen Stopp ihrer Wertpapierübertragsaktion legte 1822direkt sie neu auf. Anders als beim Vorgängerangebot gilt die jetzige Aktion ausschließlich für Depot-Neukunden, nicht mehr für bestehende Depotkunden. Auf der Website der 1822direkt ist sie nun besser auffindbar. Die Prämienstufen sind unverändert: EUR 200,00 Geldprämie bei einem von einer anderen Bank eingehenden Volumen ab EUR 20.000 bis unter EUR 50.000, EUR 400,00 bei einem Volumen ab EUR 50.000 bis unter EUR 100.000 und EUR 500,00 bei einem Volumen ab EUR 100.000. Der Depoteröffnungsantrag muss im Zeitraum 18.11.24 bis 24.12.24 generiert werden, die Eröffnung bis 31.12.24 erfolgen. Um den Übertrag einzuleiten, soll der digitale Wechselservice genutzt werden, den 1822direkt in Zusammenarbeit mit fino anbietet. Das Wertpapiervolumen muss bis 31.1.25 eingehen. Hinzugekommen ist die Bedingung, dass drei Trades im Volumen von jeweils mindestens EUR 500,00 innerhalb von drei Monaten nach Depoteröffnung durchgeführt werden müssen, Sparpläne zählen dabei nicht. Die Geldprämie wird 1822direkt bis 6.6.25 auf dem Depot-Verrechnungskonto gutschreiben. Unverändert gilt eine Haltefrist für einen zwölfmonatigen Zeitraum, bei dem der Beginn nicht eindeutig definiert ist; es könnte der Zeitpunkt des Wertpapiereingangs oder der Prämienzahlung sein
++ der britische Finanzinvestor Inflexion Capital, der überwiegend in mittelständische Unternehmen investiert, übernimmt vom Axel Springer Verlag den 90-Prozent-Anteil an der finanzen.net-Gruppe. Die Vereinbarung wurde am 15.11.24 bekanntgegeben. Branchenkreisen zufolge liegt der Kaufpreis bei etwa 400 Millionen Euro, was einer Bewertung mit dem 26-Fachen des Gewinns entsprechen würde. Zur finanzen.net-Gruppe gehören neben dem bekannten Finanzportal der Neobroker finanzen.net zero und der Handelssoftware-Anbieter TraderFox. Laut Aussendung von finanzen.net plant der neue Eigentümer, die drei Geschäftsbereiche künftig enger zu verzahnen. Die restlichen 10 Prozent verbleiben bei den finanzen.net-Gründern Peter Schille und Jens Ohr. Axel Springer hatte ab Frühjahr 2024 den Verkauf sondiert. Er steht nun im Kontext der geplanten Aufspaltung des Konzerns in ein fokussiertes Mediengeschäft mit Titeln von "Bild" bis "Welt" einerseits und dem digitalen Rubrikengeschäft mit seinen Job- und Immobilienportalen andererseits. Für den Neobroker finanzen.net zero stellt die ab 2026 auch hierzulande greifende EU-Regulierung zum Payment for Order Flow (PFOF) eine Herausforderung dar, da er bisher hauptsächlich von PFOF-Einnahmen abhängig ist und mit gettex nur einen einzigen Handelsplatz angebunden hat. Und im Gegensatz zu den größeren Konkurrenten Trade Republic und Scalable Capital ist bei finanzen.net zero noch keine Strategie erkennbar, wie auf das PFOF-Verbot reagiert wird. Dennoch ist die hohe Bewertung offenbar insbesondere wegen des im Neobroker gesehenen Potenzials zustande gekommen. Bevor der Neobroker Teil von finanzen.net wurde, hieß er "Gratisbroker" und befand sich im Besitz seiner Gründer. finanzen.net übernahm ihn im Frühjahr 2021 und benannte ihn um
++ Barclays hat am 1.12.24 bei der "Barclays Visa" das für Neukunden erhältliche Startguthaben von EUR 25,00 auf EUR 40,00 angehoben. Voraussetzung ist neben dem Produktabschluss unverändert ein Kartenumsatz von mindestens EUR 100,00 innerhalb der ersten vier Wochen nach Erhalt der Karte und die Einwilligung für die Zusendung von Produktinformationen per E-Mail und/oder Push-Nachricht
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Merkur Privatbank, die derzeit mit einem Standardzins von 3,00% für die Guthabenteile bis EUR 50.000 zu den Spitzenreitern gehört, verringert per 16.12.24 auf 2,50%. Die 2,50% werden allerdings für Guthabenteile bis EUR 100.000 gelten, was für den nun weniger relevanten Bereich von größer EUR 50.000 bis EUR 100.000 eine Erhöhung bedeutet, da hier bisher 2,00% gezahlt wurden.
Die Targobank senkte ihren Sonderzins für Tagesgeldkonten, die ab 2.12.24 eröffnet werden, von 3,00% p. a. auf 2,80% p. a. Er gilt für Guthabenteile bis eine Million Euro in den ersten sechs Monaten. Am 5.11.24 hatte sie ihn bereits ausgehend von 3,10% p. a. gesenkt.
Hoist Finance aus Schweden senkte am 8.11.24 von 3,14% auf 3,13%, am 14.11.24 von 3,13% auf 2,93%, am 21.11.24 von 2,93% auf 2,73%, am 28.11.24 von 2,73% auf 2,53% und am 3.12.24 von 2,53% auf 2,33%.
Resurs Bank aus Schweden senkte am 7.11.24 von 3,13% auf 3,10%, am 18.11.24 von 3,10% auf 3,05%, am 21.11.24 von 3,05% auf 2,93% und am 3.12.24 von 2,93% auf 2,90%.
DISTINGO Bank aus Frankreich senkte am 2.12.24 von 3,16% auf 3,11%.
Collector Bank aus Schweden senkte am 8.11.24 von 3,13% auf 3,11%, am 19.11.24 von 3,11% auf 3,09%, am 25.11.24 von 3,09% auf 3,00% und am 2.12.24 von 3,00% auf 2,93%.
Die Deutsche Skatbank senkte per 1.12.24 von 2,17% auf 2,06%.
Im vergangenen Juli und August, kurz vor einem deutlichen Zinsrutsch, konnten sich viele bei der Wüstenrot Bausparkasse einen Jubiläumszins von 3,75% p. a. sichern, mit der ungewöhnlich langen Laufzeit von zwölf Monaten. Nun hat die Bausparkasse ihr Neukundenangebot zum 1.12.24 gestrichen. Zuletzt lautete es auf 2,75% p. a. für Guthabenteile bis EUR 100.000 in den ersten vier Monaten. Es verbleibt der Standardzins mit derzeit 1,25%.
Avida Finans aus Schweden senkte am 29.11.24 von 3,00% auf 2,93%.
Meine Bank - Raiffeisenbank im Hochtaunus änderte nochmals ihr Sonderzinsangebot, dieses Mal ist es eine Anhebung im Zins: Für Kontoeröffnungen ab 28.11.24 bietet sie 3,20% p. a. (vorher 3,00% p. a.) auf Guthabenteile bis EUR 100.000, weiterhin für die ersten vier Monate.
Stellantis Direktbank senkte am selben Tag wie die Opel Direktbank ihr Sonderzinsangebot. Neukunden, die ab 27.11.24 eröffnen, erhalten bei ihr 3,15% p. a. (vorher 3,40% p. a.) auf Guthabenteile bis EUR 100.000, weiterhin für die ersten drei Monate. Ihr Standardzins blieb bei 1,35%.
Die Opel Direktbank senkte ihr Sonderzinsangebot für Neukunden um deutliche 0,25 Prozentpunkte. In den vergangenen Wochen gehörte es zu den attraktivsten Angeboten am Markt. Neukunden, die ab 27.11.24 eröffnen, erhalten 3,20% p. a. (vorher 3,45% p. a.). Die Sonderverzinsung gewährt sie für die ersten drei Monate plus sieben Tage ab Online-Antrag. Ihr Standardzins blieb bei 1,50%.
Die Suresse Direkt Bank aus Belgien verringerte am 26.11.24 zum einen ihren Standardzins von 2,70% auf 2,60% und zum anderen ihr Neukundenangebot von 3,40% p. a. auf 3,30% p. a. und dessen Dauer von fünf auf vier Monate.
Nordax Bank aus Schweden senkte am 13.11.24 von 3,13% auf 3,10%, am 21.11.24 von 3,10% auf 3,00% und am 26.11.24 von 3,00% auf 2,93%.
Die IKB Deutsche Industriebank bietet seit dem 21.11.24 nach einer mehrwöchigen Pause wieder einen Sonderzins an. Neukunden erhalten 3,35% p. a. für Guthabenteile bis EUR 100.000 in den ersten drei Monaten. Zunächst wird ein Verrechnungskonto ("Cashkonto") bei der IKB eröffnet, anschließend muss der Kunde das Tagesgeldkonto im Online-Banking selbst einrichten. Der Zeitraum der Sonderverzinsung läuft ab dem Datum der Eröffnung des Tagesgeldkontos.
Die Credit Europe Bank änderte ihr Sonderzinsangebot: Neukunden, die ab 19.11.24 eröffnen, erhalten hohe 3,55% p. a. (vorher 3,25% p. a.) auf Guthabenteile bis EUR 250.000. Allerdings kürzte sie dabei die Dauer der Sonderverzinsung deutlich, und zwar auf 92 Tage (vorher 183 Tage).
Die BBBank verringerte am 19.11.24 ihr Sonderzinsangebot von 2,75% p. a. auf 2,50% p. a. Es gilt für Neukunden, die ein Girokonto der BBBank zusammen mit dem Tagesgeldkonto eröffnen. Der Sonderzins wird in den ersten sechs Monaten gewährt.
Meine Bank - Raiffeisenbank im Hochtaunus änderte ihr Sonderzinsangebot für Kontoeröffnungen ab 14.11.24: Der Sonderzins für Guthabenteile bis EUR 100.000 betrug zu dem Zeitpunkt 3,00% p. a. (vorher 2,70% p. a.), bei einer von sechs auf vier Monate gekürzten Dauer.
Die Südtiroler Sparkasse senkte am 14.11.24 von 3,02% auf 2,97%.
Renault Bank direkt senkte per 12.11.24 ihre Standardzinsen um jeweils 0,05 Prozentpunkte, für Guthabenteile bis EUR 250.000 gelten 2,55% (vorher 2,60%) und für die Guthabenteile darüber 2,00% (vorher 2,05%). Ihr Sonderzinsangebot für Neukunden setzte Renault Bank direkt zu dem Datum auf 3,25% p. a. (vorher 3,35% p. a.) herab, es gilt für die Guthabenteile bis EUR 250.000 in den ersten drei Monaten.
ING hat mehrwöchige Angebote zum "Black Freu-Day" ausgerufen. Deshalb gibt es vom 10.11.24 bis 15.12.24 für Tagesgeld-Neukunden ein Sonderzinsangebot mit 3,50% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 100.000, weiterhin für die ersten vier Monate. Am Markt ist das eines der besten Neukundenangebote. Zuvor waren es bei ING 3,30% p. a., allerdings auf Guthabenteile bis EUR 250.000.
Bigbank aus Estland senkte am 8.11.24 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 3,55% p. a. auf 3,40% p. a.
GEFA BANK senkte am 6.11.24 beim "SparKonto" von 2,75% auf 2,45%.
Die DKB startete eine Neugeld-Aktion, bei der sich Zinsanleger auf dem Tagesgeldkonto einen Sonderzins von 3,00% p. a. für Neugeld bis zu einem Höchstbetrag von EUR 50.000 sichern konnten. Es gab dabei einen Einzahlungszeitraum vom 5.11.24 bis zum 26.11.24. Der Zeitraum der Sonderverzinsung begann am 1.12.24 und gilt für sechs Monate bis zum 31.5.25. Um teilzunehmen, musste das Neugeld direkt von einem externen Konto an die IBAN des DKB-Tagesgeldkontos überwiesen werden. Außerdem wurden Gelder, die bereits auf Konten bei der DKB lagen und im Einzahlungszeitraum abflossen, bei der Berechnung des Neugeldbetrags abgezogen. Mit dieser Aktion zielte die DKB darauf ab, neue Gelder anzuziehen und neue Girokunden zu gewinnen, da das Tagesgeldkonto nur in Verbindung mit einem DKB-Girokonto erhältlich ist (und nur für Einzelpersonen, nicht als Gemeinschaftskonto). Die Neugeld-Aktion gilt nicht auf eventuell noch bestehenden DKB-Visa-Tagesgeldkonten.
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Die DKB senkte am 3.12.24 bei 6 sowie 12 Monaten auf 2,25% (vorher 2,75%).
Arab Banking Corporation senkte am 3.12.24 bei 3 sowie 6 Monaten auf 3,15% (vorher 3,31%) und bei 9 Monaten auf 3,05% (vorher 3,10%). Die starken 3,31% bei 3 sowie 6 Monaten galten somit nur eine Woche lang, am 26.11.24 hatte Arab Banking Corporation bei diesen beiden Laufzeiten ausgehend von 3,25% erhöht.
VakifBank senkte am 2.12.24 bei den Laufzeiten bis 3 Jahren um 0,05 bis 0,40 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 3,00% (vorher 3,15%), bei 6 Monaten auf 2,90% (vorher 3,10%), bei 9 Monaten auf 2,70% (vorher 3,05%), bei 12 Monaten auf 2,60% (vorher starke 3,00%), bei 2 Jahren auf 2,30% (vorher 2,40%) und bei 3 Jahren auf 2,20% (vorher 2,25%). Zuvor waren es bei den Laufzeiten bis 12 Monate Aktionskonditionen für Neuanlagen, die zum Weltspartag eingeführt und am 15.11.24 reduziert wurden. Am 15.11.24 hatte sie nämlich bei 3 Monaten ausgehend von 3,40% reduziert, bei 6 Monaten ausgehend von 3,35% und bei 12 Monaten ausgehend von 3,10%. Bei 9 Monaten hatte sie sie hingegen zunächst leicht erhöht, ausgehend von 3,00%.
Kommunalkredit Invest senkte am 29.11.24 bei 3, 4, 5, 8 und 10 Jahren auf 2,50% (vorher 3,00%). Der genannte Zins gilt für Anlagebeträge ab EUR 10.000. Gerade bei diesen Laufzeiten war Kommunalkredit Invest bis dahin eine Möglichkeit, sich eine gute Verzinsung mittel- oder langfristig zu sichern.
Die Varengold Bank, die bei einigen mittleren und längeren Laufzeiten wie Kommunalkredit Invest noch 3,00% geboten hatte, senkte am 29.11.24, und zwar bei 3 Jahren auf 2,80% (vorher 3,00%) und bei 5 sowie 10 Jahren auf 2,90% (vorher 3,00%). Aber auch für die 12-monatige Laufzeit gab es am 29.11.24 einen neuen Zinssatz, hier erhöhte die Bank auf starke 3,10% (vorher 2,85%).
Hamburg Commercial Bank senkte am 28.11.24 bei 2 Jahren auf 2,60% (vorher 2,65%) und bei 3 Jahren auf 2,65% (vorher 2,70%).
Volkswagen Financial Services verringerte die Laufzeiten bis 2 Jahre um 0,10 bis 0,40 Prozentpunkte. Zuvor lag sie bei 3 und 6 Monaten im vorderen Feld. Seit 28.11.24 bietet sie für 3 Monate 2,75% (vorher 3,10%), für 6 Monate 2,60% (vorher 3,00%), für 9 Monate 2,50% (vorher 2,75%), für 12 Monate 2,50% (vorher 2,75%) und für 2 Jahre 2,30% (vorher 2,40%).
mediserv Bank senkte am 28.11.24 bei 3 Monaten auf 2,55% (vorher 2,80%), bei 6 Monaten auf 2,50% (vorher 2,75%) und bei 9 sowie 12 Monaten auf 2,25% (vorher 2,50%). Vorangegangen war am 7.11.24 ein Senken bei 3 Monaten ausgehend von starken 3,30%.
Stellantis Direktbank, zuvor einer der zinsstärksten Festgeldanbieter im Inland, senkte am 27.11.24 ebenfalls jeweils um 0,25 Prozentpunkte: bei 3 sowie 6 Monaten auf 2,95% (vorher 3,20%), bei 12 Monaten auf 2,85% (vorher 3,10%), bei 2 Jahren auf 2,75% (vorher 3,00%) und bei 3 sowie 4 Jahren auf 2,40% (vorher 2,65%)
Opel Direktbank senkte am 27.11.24 jeweils um 0,25 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 3,00%), bei 2 Jahren auf 2,65% (vorher 2,90%) und bei 3 Jahren auf 2,35% (vorher 2,60%)
Die Bausparkasse Mainz, zuvor bei den längeren Laufzeiten gut positioniert, senkte am 26.11.24 ab der 2-jährigen Laufzeit: bei 2 Jahren auf 2,15% (vorher 2,30%), bei 3 Jahren auf 2,20% (vorher 2,40%), bei 4 Jahren auf 2,30% (vorher 2,40%), bei 5 Jahren auf 2,35% (vorher 3,00%), bei 6 Jahren auf 2,40% (vorher 3,00%), bei 7 Jahren auf 2,45% (vorher 2,50%), bei 8 Jahren auf 2,50% (vorher 2,65%), bei 9 Jahren auf 2,55% (vorher 2,75%) und bei 10 Jahren auf 2,60% (vorher 2,85%)
GarantiBank senkte am 25.11.24 bei 3 Monaten auf 2,90% (vorher 3,10%), bei 6 Monaten auf 2,60% (vorher 2,90%), bei 9 Monaten auf 2,50% (vorher 2,80%) und bei den Laufzeiten von 12 Monaten bis 5 Jahre auf 2,40% (vorher 2,75% bei 12 Monaten, 2,65% bei 18 Monaten, 2,60% bei 2 Jahren, 2,50% bei 3 bis 5 Jahren).
GRENKE Bank erhöhte am 21.11.24 ab der 12-monatigen Laufzeit um 0,15 bis 0,50 Prozentpunkte. Bei 12 und 18 Monaten bietet sie den derzeit besten Zins unter den Inlandsanlagen, zusammen mit jeweils einer anderen Bank. Ihre neuen Sätze: bei 12 Monaten 3,10% (vorher 2,95%), bei 18 Monaten 3,00% (vorher 2,80%), bei 2 Jahren 2,90% (vorher 2,65%), bei 3 Jahren 2,55% (vorher 2,35%), bei 4 Jahren 2,35% (vorher 1,85%) und bei 5 Jahren 2,10% (vorher 1,60%)
BMW Bank senkte am 20.11.24 bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher starke 3,00%), bei 18 Monaten auf 2,65% (vorher 2,90%) und bei 2 Jahren auf 2,55% (vorher 2,80%).
Die SWK-Bank verringerte am 20.11.24 bei 18 Monaten sowie 2 Jahren auf 2,50% (vorher 2,75%) und bei 3 bis 10 Jahren auf 2,25% (vorher 2,50%).
Die Akbank senkte am 20.11.24 beim "AK-Online Festgeld" ab der 9-monatigen Laufzeit um 0,05 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 9 Monaten auf 2,85% (vorher 2,95%), bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 2,90%), bei 18 Monaten auf 2,60% (vorher 2,70%), bei 2 Jahren auf 2,40% (vorher 2,50%), bei 3 Jahren auf 2,30% (vorher 2,35%), bei 4 Jahren auf 2,20% (vorher 2,25%) und bei 5 Jahren auf 2,00% (vorher 2,20%). Die Zinssätze beim "AK Festgeld", dem zweiten Festgeldprodukt mit telefonischer Kontoführung, blieben hingegen unverändert.
Bluestep Bank aus Schweden senkte am 15.11.24 bei 3 Monaten auf 2,80% (vorher 3,25%) und bei 12 Monaten auf 2,79% (vorher 3,10%).
Crédit Agricole Consumer Finance aus Frankreich senkte am 15.11.24: bei 3 Monaten auf 2,70% (vorher 2,75%), im Bereich von 6 Monaten bis 2 Jahren auf 2,75% (vorher 2,80% bei 6 Monaten, 3,00% bei 9 Monaten, 3,10% bei 12 Monaten, 3,00% bei 18 Monaten, 2,90% bei 2 Jahren) und bei 3 bis 7 Jahren auf 2,65% (vorher 2,70%)
NIBC senkte am 14.11.24 bei 3, 6 sowie 9 Monaten auf 2,90% (vorher 3,00%) und bei 12 Monaten auf 2,65% (vorher 2,75%).
Die akf bank senkte am 14.11.24 bei 3 bis 12 Monaten auf 2,65% (vorher 2,90% bei 3 bis 9 Monaten, 2,85% bei 12 Monaten), bei 2 Jahren auf 2,60% (vorher 2,80%) und bei 3 sowie 4 Jahren auf 2,50% (vorher 2,70% bei 3 Jahren und 2,60% bei 4 Jahren).
Renault Bank direkt senkte am 12.11.24 um 0,05 bis 0,10 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,65% (vorher 2,75%), bei 2 Jahren auf 2,75% (vorher 2,80%), bei 3 Jahren auf 2,65% (vorher 2,70%), bei 4 Jahren auf 2,70% (vorher 2,80%) und bei 5 Jahren auf 2,60% (vorher 2,70%)
Bank11 senkte am 11.11.24 um 0,05 bis 0,25 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 3,00% (vorher 3,10%), bei 6 Monaten auf 2,85% (vorher 3,05%), bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 2,80%), bei 18 Monaten auf 2,50% (vorher 2,75%), bei 2 Jahren auf 2,25% (vorher 2,50%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 2,00% (vorher 2,25%)
Noch einen schönen Dezember wünscht
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