Newsletter: Direktbanken.News 11/2025
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Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Der Newsticker
++ das Fintech Tomorrow, das seine Girokonten in Kooperation mit der Solaris SE anbietet, führt ab dem 12.11.25 bei der Kontoeröffnung eine Schufa-Abfrage durch. Das Unternehmen bewertet so künftig die Bonität bei der Neukundenaufnahme. Bislang hat Tomorrow nur beim optionalen Dispositionskredit mit der Schufa zusammengearbeitet. Die Konten selbst wurden hingegen ohne die im Bankensektor übliche Schufa-Abfrage eröffnet. Tomorrow zählte damit inoffiziell zu den prominentesten Anbietern von Girokonten ohne eine solche Bonitätsprüfung. Für Kunden mit Bonitätsproblemen reduziert sich das Angebot an zugänglichen Girokonten
++ die ING ist am 3.11.25 in die diesjährigen "Black Weeks" gestartet. Dabei präsentiert sie insbesondere ihr Girokonto, und zwar mit einer markant hohen Geldprämie für Giro-Neukunden von EUR 200,00. Gegenüber dem letzten Mal, als die ING eine Eröffnungsprämie bot, entspricht dies einer Verdopplung. Das war im vergangenen September, im Oktober gab es ein solches Angebot nicht. Die Bedingungen für den Prämienerhalt wurden an einer Stelle justiert: Kontoinhaber unter 28 Jahren müssen nun EUR 700,00 monatliche Geldeingänge erbringen statt zuvor EUR 500,00. Für Kunden ab 28 Jahren blieb die Schwelle bei EUR 1.000 unverändert. Die Beträge müssen in zwei aufeinanderfolgenden Monaten innerhalb der ersten vier Monate nach Kontoeröffnung eingehen. Teilbeträge sind möglich. Es muss sich zwingend um Eingänge wie Lohn, Gehalt, Rente, Kindergeld oder BAföG handeln. Weiterhin besteht die Koppelung an die Marketing-Einwilligung ("Tipps für Sie persönlich"). Kunden müssen sie innerhalb von vier Wochen nach Kontoeröffnung erteilen und dürfen sie nicht widerrufen, bevor sie die Prämie erhalten haben
++ comdirect hat das bisherige Limit von EUR 2.000 je Echtzeitüberweisung aufgehoben. Nun können Kunden deutlich höhere Einzelbeträge in Echtzeit überweisen. Dies geht aus einer am 30.9.25 geänderten FAQ hervor. comdirect führte stattdessen ein anpassbares Tageslimit für Echtzeitüberweisungen ein. Dieses begrenzt nicht mehr die einzelne Überweisung, sondern deren Summe innerhalb eines Tages. Das Limit lässt sich im Online-Banking und in der App anpassen
++ Scalable Capital hat die Migration der Depots von der Baader Bank auf das neue, hauseigene Scalable-Depot kurzfristig um einen Monat verschoben. Anstatt am 8./9.11.25 soll sie nun am Wochenende 6./7.12.25 stattfinden. Die Kunden wurden am 1.11.25 per E-Mail informiert. Auf der offiziellen Informationsseite und in den FAQ sind die aktualisierten Termine für die Abläufe genannt, allerdings ohne Hinweis, dass sie geändert wurden. Scalable Capital nannte keine Gründe für die Verschiebung – die Kundenmitteilung nennt lediglich die neuen Termine. Daher kann man nur mutmaßen, warum die Verantwortlichen den Umzug um einen Monat verschoben haben. Möglicherweise stellte das Unternehmen während der Testläufe oder bei bereits migrierten Pilotkunden Schwierigkeiten in den Prozessen fest. Oder es traten Probleme bei den beteiligten Dienstleistern auf. Scalable Capital wird vorsorglich entschieden haben, um das Großprojekt für alle Kunden möglichst störungsfrei über die Bühne zu bringen. In solchen Fällen ist eine Verschiebung sinnvoll, aber es fehlt eine transparente Erklärung seitens Scalable Capital. Ein wichtiger Aspekt bei dem Umzug ist der Umgang mit den Kauf- und Verkaufsorders im Baader-Bank-Depot. Alle dortigen nicht ausgeführten Orderaufträge verfallen weiterhin zu den ursprünglich kommunizierten Terminen, also vor Handelsbeginn am 3.11.25 (Käufe) und 5.11.25 (Verkäufe). Darauf wurde in der E-Mail hingewiesen. Durch die Verschiebung kommt jedoch eine weitere Bereinigung hinzu: Eventuelle nach dem 3.11.25 bzw. 5.11.25 erteilte Aufträge im Baader-Bank-Depot, die dann noch offen sind, werden zu neuen Stichtagen Anfang Dezember gelöscht
++ die Baader Bank als Market-Maker ging am 25.10.25 mit einem Wochenendhandel live. Zunächst können samstags zwischen 14:00 und 19:00 Uhr rund 2.500 Aktien, ETFs und Fonds außerbörslich über die Baader Bank gehandelt werden. Die Wertpapierauswahl ist also eingeschränkt, sie mache aber einen großen Anteil des aktuellen Umsatzes aus und werde ausgeweitet. Limit-Orders werden nicht ermöglicht, der Handel läuft zunächst ausschließlich im Request-for-Quote-Verfahren ab, bei dem Anleger eine Preisanfrage stellen und ein für wenige Sekunden gültiges Angebot erhalten, das sie annehmen oder ablehnen können. Eine Ausweitung auf Sonntage mit demselben Zeitfenster ist angekündigt. Bereits ein Jahr zuvor, im Oktober 2024, hatte die Baader Bank die Handelszeiten unter der Woche auf 7:30 bis 23:00 Uhr ausgeweitet. Von den Neobroker-Partnern der Baader Bank bieten finanzen.net zero und Traders Place den neuen Wochenendhandel bereits seit dem Startdatum ihren Kunden an. Smartbroker+ zog zum 1.11.25 nach, kommunizierte dies vorab in einem Blog-Beitrag. Die drei Neobroker heben hervor, dass Anleger nun auf Nachrichten und Marktbewegungen außerhalb der regulären Börsenzeiten direkt reagieren können. finanzen.net zero bewirbt das Angebot offensiv auf einer umfassenden Themenseite, nach den dortigen Angaben wird der Sonntagshandel nach etwa vier Wochen folgen, also voraussichtlich Ende November 2025. "Am Wochenende hast du endlich Zeit für dein Depot – und jetzt kannst Du sie auch wirklich nutzen!", heißt es dort. Die Sinnhaftigkeit des Wochenendhandels für die normale Finanzplanung von Privatanlegern ist jedoch stark infrage zu stellen. In Ausnahmesituationen mag es tatsächlich vorteilhaft sein, bei relevanten Ereignissen am Wochenende sofort handeln zu können, etwa unerwarteten geopolitischen Entwicklungen. Jedoch reflektieren die Preise am Wochenende nicht zwingend die tatsächliche Marktlage, sodass bei Börseneröffnung am Montag große Kurssprünge auftreten können. Zudem bestehen die typischen Risiken des außerbörslichen Handels: Referenzbörsen geschlossen, die Preisstellung liegt allein beim Market-Maker, Spreads können deutlich breiter und schwer einzuschätzen sein, und die geringere Liquidität begünstigt Kursausschläge. Für Privatanleger ist der Wochenendhandel daher eine situative Option, die mit Zurückhaltung genutzt werden sollte
++ Scalable Capital brachte am 23.10.25 in Deutschland sein Kinderdepot auf den Markt, für das bislang nur eine Warteliste existierte. Es wird schrittweise ausgerollt - noch können nicht alle Kunden es eröffnen. Die zwei unterschiedlichen Varianten und das "Scalable Taschengeld" sind Ausgestaltungen, die die Erwartungen übertreffen, da Scalable sie bei der Produktankündigung im Mai 2025 nicht vorstellte. Scalable bietet das Kinderdepot als selbstverwaltetes Depot im Scalable Broker oder als Robo-Advisor über Scalable Wealth an. Kernstück beider Varianten bildet das Scalable Taschengeld genannte Vorteilsprogramm, das Gebührenvorteile bis zum 18. Geburtstag des Kindes gewährt. In der Broker-Variante erstattet Scalable die laufenden Produktkosten (TER) bei 200 ETFs – auf der Liste stehen nämlich je 100 ETFs von iShares und Xtrackers. Die Erstattungsbeträge werden gesammelt und quartalsweise automatisch in den jeweiligen ETF reinvestiert, erstmals im Januar 2026. Mit dem Depot kann auch in Aktien und weitere Wertpapiere investiert werden. Zusätzlich profitieren Familien von der Guthabenverzinsung des Depot-Verrechnungskontos auf EZB-Leitzinsniveau, sodass sie nicht unbedingt ein Spar- oder Tagesgeldkonto für das Kind brauchen. In der Wealth-Variante von Scalable bedeutet das Taschengeld den Erlass der regulären Robo-Advisor-Gebühr von 0,75% p. a. Wichtiger Unterschied: Bei Wealth erstattet Scalable die TER der gehaltenen ETFs nicht, übernimmt dafür aber die Portfolioerstellung, das Rebalancing und die regelmäßige Optimierung. Die Mindestsparrate in Wealth beträgt EUR 20,00. Eltern können das Depot für Kinder bis 16 Jahre eröffnen. Voraussetzung ist, dass alle Sorgeberechtigten ein eigenes Scalable-Depot besitzen. Das Kinderdepot läuft auf den Namen des Kindes und geht mit Volljährigkeit in dessen Zugriff über. Der Vergleich zur Konkurrenz: Trade Republic startete sein Kinderdepot im Mai 2025 sofort und vermeldete wenige Wochen später über 100.000 eröffnete Depots. Auch Trade Republic erstattet die TER, jedoch lediglich für drei bestimmte Vanguard-ETFs - deutlich weniger als Scalables 200 ETFs
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die CreditPlus Bank senkt am 6.11.25 bei ihrer im August auf Raisin eingeführten zweiten Version des tagesgeldähnlichen "Wochenkontos" von 2,25% auf nur noch 1,25%. Für die Kunden ist dieser Zinseinbruch ärgerlich, da die Verfügbarkeit der Gelder stark gebremst wird. Zwar können Kunden mittlerweile an drei Wochentagen Geld auszahlen lassen (montags, mittwochs und freitags). Der Auszahlungsauftrag muss jedoch bis einen Bankarbeitstag vorher eingehen. Und bis das Geld auf dem Raisin-Konto (unverzinst) gutgeschrieben ist, können nach dem Auszahlungstag laut den Hinweisen beim Auszahlungsformular noch mal drei bis sieben Bankarbeitstage vergehen.
Die Nexent Bank, die seit Juni 2025 unter dem Namen firmiert (zuvor Credit Europe Bank), erhöhte am 5.11.25 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 2,75% p. a. auf 2,95% p. a. Der Sonderzins gilt auf Guthabenteile bis EUR 250.000 in den ersten 92 Tage ab Kontoeröffnung.
Die DKB lädt seit 4.11.25 mit einer Neugeldaktion betreffend des Tagesgelds für Privatkunden zur Einzahlung ein. Sowohl Neu- als auch Bestandskunden können teilnehmen. Die DKB bietet für einen viermonatigen Zeitraum vom 1.12.25 bis zum 31.3.26 einen Sonderzins von 2,00% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 50.000. Beträge darüber und außerhalb dieser Aktion verzinst sie weiterhin mit dem variablen Standardzins von 1,00%. Neugeld hat sie dabei ziemlich komplex definiert. Zunächst muss es im kurzen Zeitfenster vom 4.11.25 bis zum 18.11.25 auf dem DKB-Tagesgeldkonto eingehen, und zwar zwingend von einem Konto bei einer Fremdbank direkt auf die IBAN des DKB-Tagesgeldkontos. Einzahlungen, die den Umweg über das DKB-Girokonto nehmen, erkennt sie nicht als Neugeld an. Zusätzlich muss das Neugeld das Gesamtguthaben eines Kunden bei der DKB erhöhen. Anders als früher zählt also nicht nur das Tagesgeldguthaben. Verglichen werden die Stichtage 3.11.25 und 18.11.25. Die DKB ermittelt die Differenz aller Tagesendsalden auf Giro-, Tagesgeld- und Festgeldkonten sowie des Depotbestands. Bei den Wertpapieren verwendet sie die Einstandskurse als Basis statt der Tageskurse. Ausschließlich Zahlungseingänge in Euro werden berücksichtigt, Eingänge in Fremdwährung fließen nicht ein. Sofern der Kunde Mitkontoinhaber eines Gemeinschaftskontos ist, das nicht als Abrechnungskonto für ein auf den Namen des Kunden geführtes Tagesgeldkonto dient, fließt der Saldo dieses Gemeinschaftskontos ebenfalls nicht bei der Berechnung ein. Das Tagesgeldkonto ist nur in Verbindung mit einem DKB-Girokonto erhältlich, ausschließlich für Einzelpersonen. Wer noch kein Tagesgeldkonto hat, richtet es im Online-Banking ein. Die Neugeldaktion gilt nicht auf noch bestehenden DKB-Visa-Tagesgeldkonten. Für Neukunden ist das Angebot wenig attraktiv, da andere Banken höhere Zinsen bieten. Für Bestandskunden ist es ein schöner Treuebonus. Gegenüber der Vorjahresaktion fällt das Angebot schwächer aus. Im November 2024 lief die Einzahlungsphase für eine vergleichbare Neugeldaktion bei ihr mit 3,00% p. a. für sechs Monate auf Guthabenteile bis EUR 50.000.
Die ING stockte im anziehenden Wettbewerb um Neukunden beim Extra-Konto auf: Tagesgeld-Neukunden, die im Zeitraum 3.11.25 bis 30.11.25 eröffnen, erhalten einen Sonderzins von 2,75% p. a. (vorher 2,50% p. a.) für die ersten vier Monate auf Guthabenteile bis EUR 250.000. Es ist einer der Deals in den "Black Weeks" der ING.
Advanzia Bank aus Luxemburg erhöhte ihr Sonderzinsangebot auf nominal 2,70% p. a. (vorher 2,40% p. a.). Es gilt bei Einzahlung ab 1.11.25 für neue Tagesgeldkunden sowie die Kunden, die bislang keine Ersteinzahlung geleistet haben. Zinsen zahlt Advanzia Bank generell nur, wenn mindestens EUR 5.000 angelegt sind.
Triodos Bank senkte per 1.10.25 von 1,00% auf 0,90% und per 1.11.25 von 0,90% auf 0,70%.
Die akf bank senkte bei ihrem "Sparkonto" per 30.10.25 von 2,00% auf 1,80%.
Die Renault Bank direkt erhöhte am 29.10.25 bei den Guthabenteilen bis EUR 250.000 ihren Standardzins von 1,60% auf 1,80% und ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 2,30% p. a. auf 2,60% p. a. Die Sonderverzinsung räumt sie weiterhin für die ersten drei Monate ab Kontoeröffnung ein.
Nordax Bank aus Schweden erhöhte am 29.10.25 von 1,75% auf 1,80%.
quirion, der Robo-Advisor der Quirin Privatbank, bietet Neukunden seit 27.10.25 - wie mittlerweile eine zunehmende Zahl von Anbietern - eine zeitlich begrenzte 3-Prozent-Aktion für Tagesgeld. Die Teilnahme erfordert die Registrierung bei quirion mit Eingabe des Aktionscodes "ZINS25" und die Eröffnung des Tagesgeldkontos, beides im Aktionszeitraum 27.10.25 bis 23.11.25. Sie ist ab 18 Jahren möglich. Die Gesamtverzinsung setzt sich aus dem variablen Standardzins (derzeit 1,00% p. a.) und einem festen Bonuszins von 2,00% p. a. für Guthabenteile bis EUR 100.000 zusammen. Garantiert wird dabei lediglich der Bonuszins, dies befristet bis zum 28.2.26. Bei Kontoeröffnung zu Beginn des Aktionszeitraums betrug die Dauer der Sonderverzinsung rund vier Monate, jetzt ein paar Tage weniger. Nach Ablauf des Bonuszeitraums wird das Tagesgeldkonto ausschließlich zum jeweils gültigen Standardzins verzinst.
ING startete am 22.10.25 anlässlich des Weltspartags eine Aktion mit einer kleinen Zusatzmotivation beim "Extra-Konto" (Tagesgeld). Wer bis 1.12.25 einen neuen Sparplan für dieses Konto über mindestens EUR 100,00 mit monatlichem Rhythmus einrichtet, erhält nach drei planmäßigen Ausführungen eine Geldprämie von EUR 5,00, und nach weiteren drei Ausführungen weitere EUR 5,00, jeweils auf dem Extra-Konto gutgeschrieben. Der Sparplan muss demnach mindestens über sechs Monate laufen, um die volle Prämie zu erhalten. Bei einem monatlichen Sparbetrag von EUR 100,00 fließen somit EUR 600,00 auf dieses Konto, zuzüglich der EUR 10,00 Prämie sowie der Verzinsung. Es verzinst standardmäßig derzeit mit 0,75%. Die Aktion richtet sich auch an Bestandskunden. Wer bereits einen Sparplan nutzt, kann parallel einen weiteren anlegen, sollte den bestehenden jedoch nicht löschen. Jeder Kunde kann die Prämie nur einmal erhalten. Die erste Ausführung muss bis spätestens 3.12.25 stattfinden. Als Ausführungstag kann ein beliebiger Tag im Monat gewählt werden.
Die Bank of Scotland erhöhte ihr Sonderzinsangebot für Neukunden, die ab 22.10.25 eröffnen, von 2,60% p. a. auf 2,90% p. a. Der Sonderzins gilt auf Guthabenteile bis EUR 100.000 für die ersten drei Monate ab Legitimation. Wie zuvor ist eine Besonderheit zu beachten: Die vollen drei Monate erhält nur, wer sich binnen fünf Tagen nach Generieren des Antrags legitimiert. Bei einer späteren Legitimation verkürzt sich der Zeitraum der Sonderverzinsung entsprechend der verstrichenen Tage.
Collector Bank aus Schweden erhöhte am 22.10.25 von 1,80% auf 1,85%.
Die Postbank legte zum dritten Mal in diesem Jahr eine Neugeldaktion auf, nun mit 2,25% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 100.000 für einen sechsmonatigen Zeitraum. Neu- und Bestandskunden können davon profitieren. Wer aber bereits an einer vorherigen Neugeldaktion teilnimmt, muss ein neues Tagesgeldkonto eröffnen, um an der jetzigen Aktion teilzunehmen. Die Postbank hatte zuletzt eine Aktion mit Zeitraum der Sonderverzinsung vom 15.8.25 bis 14.2.26 durchgeführt. Der damalige Sonderzins betrug 2,50% p. a., die sonstigen Bedingungen waren bis auf die Datumsangaben identisch. Die jetzige Aktion teilt wiederum in einen Einzahlungszeitraum und einen späteren Zeitraum der Sonderverzinsung auf. Der Einzahlungszeitraum ist vom 20.10.25 bis zum 24.11.25. Die Sonderverzinsung beginnt erst am 1.12.25 und läuft bis einschließlich 31.5.26. Neugeld muss auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden und das Gesamtguthaben aus sämtlichen Konten eines Kunden bei der Postbank erhöhen. Es darf nicht von Konten oder Depots bei Postbank oder Deutsche Bank stammen. Teilgenommen wird bei einer Mindesteinzahlung von EUR 2.500 Neugeld. Maximal werden EUR 100.000 mit dem Sonderzins verzinst. Falls mehrere Tagesgeldkonten bestehen, nimmt das zuletzt eröffnete teil. Die Höhe des als Neugeld bewerteten Guthabens ermittelt die Postbank anhand der Differenz des Gesamtguthabens bei der Marke Postbank zwischen Beginn und Ende des Einzahlungszeitraums. Nach dem Einzahlungszeitraum erhalten Kunden eine Bestätigung über ihren Neugeldbetrag. Bei Verfügungen entfällt der Sonderzins, wie anzunehmen, ab dem Tag der Verfügung, Einzahlungen bis zur Obergrenze werden erneut mit dem Sonderzins bedacht.
Die UmweltBank hat am 15.10.25 ein Sonderzinsangebot mit 3,00% p. a. aufgelegt, für alle, die in den vergangenen drei Monaten kein Tagesgeldkonto bei ihr hatten. Die 3,00% p. a. sind fest und gelten in den ersten drei Monaten auf Guthabenteile bis EUR 50.000. Vom vierten bis zum sechsten Monat werden die Guthabenteile bis EUR 50.000 auch noch mit einem Sonderzins verzinst, der dann jedoch variabel ist und in der Höhe dem Zins der Europäischen Zentralbank für die Einlagefazilität entspricht, derzeit 2,00% p. a. Ändert sich dieser Referenzzins, passt die UmweltBank den Sonderzins des Tagesgeldkontos mit Wirkung für den folgenden Kalendertag automatisch an. Der vierte bis sechste Monat kann als Zwischenschritt gesehen werden, bevor es zum deutlich niedrigeren Niveau der UmweltBank bei der Standardverzinsung heruntergeht - derzeit 0,60% auf Guthabenteile bis EUR 100.000.
Bigbank aus Estland verzinst seit 15.10.25 auf dem Tagesgeldkonto die Guthabenteile bis EUR 250.000, zuvor nur bis EUR 100.000. Dies gilt sowohl beim Standardzins als auch beim angebotenen Sonderzins. Einlagen sind durch die estnische Einlagensicherung jedoch weiterhin nur bis EUR 100.000 je Person und Institut abgesichert.
Die Hanseatic Bank senkte am 14.10.25 von 1,66% auf 1,51%.
Die NIBC vergibt eine Neukundenprämie von EUR 40,00 für die Eröffnung des Tagesgeldkontos, das bei ihr "Mehr.Zins.Konto" heißt. Zwei Anlässe stehen dahinter: der Weltspartag und der 80. Geburtstag der niederländischen Bank. In Deutschland nahm die Bank ihre Direktbank-Aktivitäten erst viel später auf. Das Angebot gilt für volljährige Personen, die nach dem 12.10.25 kein Konto bei der NIBC geführt haben. Die Kontoeröffnung muss bis zum 10.11.25 samt vollständiger Legitimation und vergebener Online-Banking-Zugangsdaten abgeschlossen sein. Zusätzlich müssen bis spätestens 14.11.25 mindestens EUR 500,00 auf dem neuen Tagesgeldkonto oder einem weiteren Konto der Bank eingehen. Der Mindestbetrag muss ab dem Tag der Gutschrift einen Monat lang durchgängig auf dem Konto bleiben. NIBC schreibt die Prämie innerhalb von vier Wochen nach Ablauf dieser Haltefrist gut. Das Mehr.Zins.Konto verzinst derzeit mit 1,75%. Auch Neukunden erhalten lediglich diesen Standardzins. Neben dem Tagesgeldkonto bietet NIBC Festgeld, Kombigeld sowie Sparkonten mit unterschiedlichen Kündigungsfristen an, für die das Tagesgeldkonto als notwendiges Verrechnungskonto dient. Pro Kunde ist nur eine einmalige Teilnahme möglich, bei Gemeinschaftskonten wird die Prämie nicht doppelt ausgezahlt. Die Eröffnungsprämie lässt sich nicht mit dem parallel laufenden Kunden-werben-Kunden-Programm kombinieren.
Auch Barclays bietet wieder einen deutlich höheren Sonderzins, für Kontoeröffnungen ab 9.10.25 gelten 2,80% p. a. (vorher 2,00% p. a.). Die Sonderverzinsung wendet sie in den ersten drei Monaten auf Guthabenteile bis EUR 250.000 an.
Die Volkswagen Bank erhöhte ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden, die ab 9.10.25 eröffnen, von 2,30% p. a. auf 2,50% p. a. Die Volkswagen Bank räumt den Sonderzins jeweils für die ersten sechs Monate ein.
Die Consorsbank erhöhte am 7.10.25 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 2,80% p. a. auf starke 3,10% p. a. Es gilt unverändert auf Guthabenteile bis eine Million Euro in den ersten drei Monaten. Consorsbank knüpft das Tagesgeldangebot an die Eröffnung des kostenlosen Wertpapierdepots, das jedoch nicht genutzt werden muss. Bestandskunden der Consorsbank, die volljährig sind und in den vergangenen sechs Monaten kein Tagesgeldkonto bei ihr hatten, können dieses Mal ebenso mit 3,10% p. a. eröffnen - zu finden auf der Website der Consorsbank über den Menüpunkt Sparen & Anlegen > Tagesgeld für Bestandskunden.
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Die Volkswagen Bank erhöht am 6.11.25 bei 2 Jahren auf 2,40% (bisher 2,30%), bei 3 Jahren auf 2,60% (bisher 2,30%), bei 4 Jahren auf starke 2,80% (bisher 2,40%) und bei 5 Jahren auf starke 3,00% (bisher 2,50%)
Bankhaus Rautenschlein senkte am 5.11.25 bei 3, 6 sowie 9 Monaten auf 1,75% (vorher 2,10%).
Die Wüstenrot Bausparkasse senkte am 31.10.25 bei 12 Monaten auf 2,00% (vorher 2,30%), bei 2 Jahren auf 2,10% (vorher 2,30%) und bei 3 Jahren auf 2,20% (vorher 2,50%).
Die BMW Bank erhöhte am 30.10.25 bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,25% (vorher 2,05%) und bei 2 sowie 3 Jahren auf 2,30% (vorher 2,15%).
Renault Bank direkt erhöhte am 29.10.25 um jeweils 0,05 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,25% (vorher 2,20%), bei 2 Jahren auf 2,30% (vorher 2,25%), bei 3 Jahren auf 2,35% (vorher 2,30%), bei 4 Jahren auf 2,40% (vorher 2,35%) und bei 5 Jahren auf 2,45% (vorher 2,40%)
Die IKB Deutsche Industriebank senkte am 28.10.25 beim "Festgeld" ab der 12-monatigen Laufzeit um 0,15 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 2,10% (vorher 2,25%), bei 2 Jahren auf 2,20% (vorher 2,40%), bei 3 Jahren auf 2,30% (vorher 2,50%), bei 4 Jahren auf 2,40% (vorher 2,55%), bei 5 Jahren auf 2,45% (vorher 2,60%), bei 7 Jahren auf 2,50% (vorher 2,65%) und bei 10 Jahren auf 2,60% (vorher 2,75%)
Banco do Brasil erhöhte am 28.10.25 bei 9 Monaten auf 2,13% (vorher 2,00%) und bei 12 Monaten auf 2,16% (vorher 2,14%).
Die KT Bank erhöhte am 28.10.25 bei 12 Monaten auf 2,20% (vorher 2,15%).
Klarna Bank senkte am 24.10.25 beim "Festgeld+" ein wenig gegen die aktuelle Tendenz um 0,10 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 1,84% (vorher 1,94%), bei 6 Monaten auf 1,89% (vorher 1,99%), bei 9 Monaten auf 2,03% (vorher 2,13%), bei 12 Monaten auf 2,16% (vorher 2,26%), bei 18 Monaten auf 2,36% (vorher 2,46%), bei 2 Jahren auf 2,43% (vorher 2,53%), bei 3 Jahren auf 2,54% (vorher 2,64%) und bei 4 Jahren auf 2,60% (vorher 2,70%). Vorangegangen war am 10.10.25 ein Senken der Kurzläufer bis 12 Monate um 0,06 bis 0,14 Prozentpunkte.
Izola Bank aus Malta erhöhte am 24.10.25 bei 3 Monaten auf 2,16% (vorher 2,05%) und bei 2 Jahren auf 2,70% (vorher 2,00%). Der Mindestanlagebetrag ist auf Raisin im Produktinformationsblatt der 2- und 3-jährigen Laufzeit mit EUR 20.000 angegeben, bei ihren anderen Laufzeiten mit niedrigeren Zinssätzen liegt er bei EUR 1.000.
Hamburg Commercial Bank senkte am 23.10.25 leicht, und zwar bei 3 Jahren auf 2,55% (vorher 2,60%), bei 4 Jahren auf 2,63% (vorher 2,67%) und bei 5 Jahren auf 2,75% (vorher 2,80%).
Nordax Bank aus Schweden erhöhte am 20.10.25 bei 2 Jahren auf 2,55% (vorher 2,45%).
Die DHB Bank hat am 17.10.25 "Bonus-Wochen" beim "FestgeldONLINE" initiiert. Neukunden können bei einer Festgeldanlage ab der 2-jährigen Laufzeit einen einmaligen Geldbonus von 0,50% des Anlagebetrags bekommen, maximal EUR 250,00. Der Bonus wird 15 Tage nach Festgeldanlage dem NetSp@r-Konto gutgeschrieben und gilt nur für das erste eröffnete Festgeldkonto im Aktionszeitraum und ausschließlich für diejenigen, die in den vergangenen zwei Jahren kein Konto bei der Bank geführt haben. Berechnet man den Bonus in den Zins des Festgelds ein, entspricht er einem Zinszuschlag von 0,25 Prozentpunkten p. a. bei 2 Jahren, 0,177 bei 3 Jahren, 0,125 bei 4 Jahren und 0,10 bei 5 Jahren, solange der Anlagebetrag bei höchstens EUR 50.000 liegt; oberhalb der Bonusdeckelung sinkt der Zuschlag entsprechend. Zusammen mit dem regulären Festgeldzins der Bank errechnen sich 2,50% bei 2 Jahren, 2,527% bei 3 Jahren, 2,525% bei 4 Jahren und 2,60% bei 5 Jahren. Für die Festgeldanlage wird ein kostenfreies DHB NetSp@r-Konto als Referenzkonto benötigt. Bei diesem Tagesgeldkonto gibt es derzeit ebenfalls ein Neukundenangebot, das parallel genutzt werden kann, mit 2,25% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 50.000 in den ersten sechs Monaten.
Die Varengold Bank erhöhte am 17.10.25 bei 2 Jahren auf 2,42% (vorher 2,35%) und bei 3 Jahren auf 2,45% (vorher 2,40%).
Fürstlich Castell'sche Bank senkte am 17.10.25 bei 12 Monaten auf 1,90% (vorher 2,00%), erhöhte aber bei 2 Jahren auf 2,22% (vorher 2,00%), und führte - das ist die interessanteste Änderung bei ihr - eine 10-jährige Laufzeit zu 3,00% ein.
Die KT Bank erhöhte am 17.10.25 bei 12 Monaten zunächst auf 2,15% (vorher 2,10%), bei 2 Jahren auf 2,26% (vorher 2,00%), bei 3 Jahren auf 2,49% (vorher 2,00%), bei 4 Jahren auf 2,70% (vorher 2,00%) und bei 5 Jahren auf 2,80% (vorher 2,00%). Zudem senkte sie den Mindestanlagebetrag von EUR 90.000 auf EUR 50.000.
Hoist Finance aus Schweden setzte sich am 17.10.25 bei 3 bis 5 Jahren an die Spitze, durch ein Anheben bei 3 Jahren auf 2,90% (vorher 2,65%), bei 4 Jahren auf 2,95% (vorher 2,72%) und bei 5 Jahren auf 3,00% (vorher 2,87%).
Oyak Anker Bank senkte am 16.10.25 bei 12 Monaten von 2,30% auf 2,10%. Weiterhin gibt es dort wie auch bei der 6-monatigen Laufzeit einen Bonuszins ab EUR 5.000 Anlagebetrag mit 0,10 Prozentpunkten und ab EUR 25.000 Anlagebetrag mit 0,20 Prozentpunkten, ausschließlich für Neuanlagen bei Oyak Anker Bank.
Younited Credit aus Frankreich senkte zuletzt, und zwar am 24.10.25 bei 12 Monaten auf 2,25% (vorher 2,29%), bei 18 Monaten auf 2,24% (vorher 2,42%) und bei 2 Jahren auf 2,46% (vorher 2,52%).
Die Aareal Bank erhöhte am 14.10.25 auf der ZinsMarkt-Plattform bei 5 sowie 6 Jahren auf 2,80% (vorher 2,75%) und bei 7 Jahren auf 3,05% (vorher 3,00%).
Ziraat Bank erhöhte am 14.10.25 ab der 6-monatigen Laufzeit um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 6 sowie 9 Monaten auf 2,30% (vorher 2,20%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,35% (vorher 2,20%), bei 2 Jahren auf 2,25% (vorher 2,15%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 2,20% (vorher 2,10% bei 3 Jahren, 2,00% bei 4 sowie 5 Jahren)
SIGNAL IDUNA Bauspar erhöhte am 14.10.25 ab der 3-jährigen Laufzeit leicht: bei 3 Jahren auf 2,58% (vorher 2,50%), bei 4 Jahren auf 2,67% (vorher 2,66%) und bei 5 Jahren auf 2,80% (vorher 2,76%). Zuvor, am 7.10.25, erhöhte sie zwei Laufzeiten ebenfalls leicht, bei 4 Jahren ausgehend von 2,65% und bei 5 Jahren ausgehend von 2,70%.
Avida Finans aus Schweden senkte am 14.10.25 bei 3 Monaten auf 2,00% (vorher 2,33%).
Die GarantiBank erhöhte am 13.10.25 um 0,10 bis 0,25 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,15% (vorher 2,05%), bei 6 sowie 9 Monaten auf 2,20% (vorher 2,05%), bei 12 sowie 18 Monaten auf 2,30% (vorher 2,15%), bei 2 Jahren auf 2,35% (vorher 2,15%), bei 3 Jahren auf 2,40% (vorher 2,20%) und bei 4 sowie 5 Jahren auf 2,50% (vorher 2,25%)
GRENKE Bank erhöhte am 10.10.25 ab der 18-monatigen Laufzeit um 0,05 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 18 Monaten auf 2,35% (vorher 2,30%), bei 2 Jahren auf 2,40% (vorher 2,30%), bei 3 Jahren auf 2,45% (vorher 2,30%), bei 4 Jahren auf 2,50% (vorher 2,30%) und bei 5 Jahren auf 2,55% (vorher 2,40%)
EBI (Ecobank International) aus Frankreich senkte am 7.10.25 bei 9 Monaten genauso sprunghaft wie sie zweieinhalb Wochen zuvor erhöhte, nun von 2,70% auf 0,80%.
Noch einen schönen November wünscht
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