Newsletter: Direktbanken.News 11/2024

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Themenüberblick

Geschäftskonto-Start bei ING: flexibles Preismodell, noch fehlende Grundfunktionen
Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen


Geschäftskonto-Start bei ING: flexibles Preismodell, noch fehlende Grundfunktionen

ING erweiterte im Bereich "Business Banking" um eine Produktseite zum Geschäftskonto. Das Geschäftskonto richtet sich zunächst an Freiberufler und Selbständige, die ihr Geschäft als natürliche Person seit mindestens sechs Monaten betreiben. Mehrere wichtige Funktionen wie Lastschriften, Überweisungsvorlagen, Terminüberweisungen, Daueraufträge, Echtzeitüberweisungen und Auslandsüberweisungen außerhalb des SEPA-Raums fehlen allerdings anfangs noch. Sie sollen in der weiteren Produktentwicklung folgen, ebenso ist geplant, auf weitere Unternehmensformen wie GmbH und GbR im ersten Halbjahr 2025 auszuweiten.

Ein besonderes Merkmal ist die automatische Tarifzuordnung, abhängig von der Anzahl der Buchungsposten. So wird rückwirkend für den jeweiligen Monat stets der günstigste Tarif abgerechnet. Tarif S, der bei bis zu 50 Transaktionen gilt, hat keinen Grundpreis, aber einen Postenpreis von EUR 0,30. Tarif M, für 51 bis 100 Transaktionen, kostet EUR 4,90 Grundpreis und der Postenpreis reduziert sich auf EUR 0,20. In Tarif L, ab 101 Transaktionen, sind es EUR 14,90 Grundpreis und EUR 0,10 pro Posten. Der Leistungsumfang des Kontos ist in allen Tarifen gleich. Alle Tarife beinhalten eine Debit-Visa-Card, auf Zahlungen mit ihr sowie auf Transaktionen zwischen ING-Geschäftskonten wird kein Postenpreis erhoben. Im Eröffnungsangebot entfallen Grundpreis und Postenpreis in den ersten sechs Monaten.

Ein Beispiel zum Übergang von Tarif S zu M: Bei 50 Transaktionen errechnen sich Kosten von EUR 15,00 (50 x EUR 0,30). Bei einer Transaktion mehr, also 51, errechnen sich EUR 14,90 (EUR 4,90 Grundpreis + 51 x EUR 0,20). Das zeigt, der Wechsel zum nächsthöheren Tarif ist nahezu stufenlos, bzw. bei 51 Transaktionen zahlt der Kunde trotz der zusätzlichen Transaktion sogar geringfügig weniger als im Tarif S.

Die Debit-Visa-Card bietet drei gebührenfreie Abhebungen pro Monat an Geldautomaten in Deutschland. Einzahlungen von Bargeld sind laut der Produktbeschreibung über die ReiseBank möglich - zu deren regulärer Gebühr für den Service (EUR 7,50 je angefangene EUR 5.000, maximal EUR 25.000, keine Münzen). Das Auslandsentgelt der Karte beträgt 2,20%, mindestens jedoch EUR 1,00 bei Zahlungen.

Das Business Banking bildet die dritte Geschäftssäule der ING. Neben dem Geschäftskonto gibt es dort schon ein Kreditangebot und seit Dezember vergangenen Jahres ein gut verzinstes Tagesgeldkonto. Die Zielgruppe, kleine und mittlere Unternehmen, war von vielen Banken lange Zeit vernachlässigt, weil sie wenig ertragsversprechend schien und die einzelnen Unternehmen, vom Handwerksbetrieb bis zur Steuerberaterkanzlei, sehr unterschiedliche Bedarfe haben. Vor allem Sparkassen und Volksbanken sowie Fintechs wie Qonto und Kontist sind in diesem Segment aktiv. ING setzt hier auf ein rein digitales Angebot und den Vertrauensbonus als etablierte Großbank.

Der Newsticker

++ die BBBank führt Echtzeitüberweisungen seit dem 1.1.25 in den meisten privaten Girokontomodellen kostenlos aus. Das bisherige Entgelt von EUR 0,20 entfiel. Die Änderungen basieren auf EU-Vorgaben, nach denen Banken und Zahlungsdienstleister mit Sitz in einem Mitgliedstaat, dessen Währung der Euro ist, ab dem 9.1.25 den Empfang von Echtzeitüberweisungen und ab dem 9.10.25 auch den Versand unterstützen müssen. Ab 9.1.25 muss zudem Kostengleichheit für die ein-/ausgehendende (sofern schon angeboten) Echtzeitüberweisung zur Standardüberweisung bestehen. Für Geschäftskonten und einige Sonderkonten blieb das Entgelt der BBBank unverändert bei EUR 0,20, da es bereits der Entgelthöhe der Standardüberweisung entspricht, für Kommunalkonten wurde es auf dessen Entgelthöhe der Standardüberweisung von EUR 0,15 gesenkt

++ auch 1822direkt bietet ab 1.1.25 kostenlose Echtzeitüberweisungen bei ihren Girokonten. Bislang kostete die Ausführung einer ausgehenden Überweisung in Echtzeit im Kontomodell "1822MOBILE" jeweils EUR 1,49 und im Kontomodell "Girokonto Klassik" jeweils EUR 0,99. Die Änderung ist im Preis- und Leistungsverzeichnis ersichtlich

++ die Commerzbank schaltet das mTAN-Verfahren zum 31.12.24 endgültig ab. Sie informierte ihre Girokunden darüber in den Kontoumsätzen in einer EUR-0,00-Buchung. Bislang konnten Bestandskunden diese Authentifizierungsmethode, bei der zur Freigabe von Transaktionen oder zum Login eine SMS an die hinterlegte Mobilfunknummer geschickt wird, für EUR 0,12 pro verwendete mTAN nutzen. photoTAN ist künftig das einzige von der Commerzbank angebotene Verfahren. Neukunden können bereits seit einigen Jahren ausschließlich die photoTAN nutzen

++ die Postbank bietet ab 1.11.24 einen Bargeldservice für ihre Girokunden an, der auf dem etablierten Dienst von Barzahlen.de/viacash aufsetzt. Dies ermöglicht die Ein- und Auszahlung von Bargeld bei teilnehmenden Einzelhändlern wie REWE, Penny, dm-drogerie markt und Rossmann. Dieser ergänzende Bargeldservice kommt zu einer Zeit, in der die Postbank ihr Filialnetz ausdünnt und die Zusammenarbeit mit den Postagenturen bis Ende 2025 beendet. Er wird über die Postbank-App genutzt: Im Bereich "Services" können Kunden unter "Bargeld-Code" einen Barcode generieren, der für zwei Stunden gültig ist und an der Kasse verwendet werden kann. Ein Mindesteinkauf oder das Vorlegen der girocard sind dabei nicht erforderlich. Da der gewünschte Betrag bereits in der App festgelegt wird, muss er an der Kasse nicht genannt werden, was der Diskretion entgegenkommt. In der Pressemitteilung der Deutschen Bank vom 29.10.24 wurden die Grenke Bank und Paysafe als Kooperationspartner genannt. Das war etwas ungewöhnlich, da beide Unternehmen bislang weniger mit Bargeldservices assoziiert wurden. Der Zusammenhang erklärt sich durch die Übernahme von Barzahlen.de/viacash im November 2021. Der Dienst, mit dem zahlreiche Banken bereits seit mehreren Jahren kooperieren, gehört seither zum Paysafe-Konzern, einem Wiener Unternehmen, dessen bekanntestes Produkt eine Prepaidkarte für anonyme Zahlungen ist. Auszahlungen sind gebührenfrei, für Einzahlungen erhebt die Postbank eine Gebühr von 1,50% - eine Preisinformation, die in der Pressemitteilung nicht enthalten war, die die Postbank erst später mit der Informationsseite zum Bargeld-Code veröffentlichte. Diese Gebühr macht den Service besonders für Geschäftskunden mit regelmäßigen Einzahlungen kostspielig. Pro Auszahlung können Kunden bis zu EUR 300,00 beziehen, das Limit innerhalb von 24 Stunden für Ein- und Auszahlungen kombiniert beträgt EUR 999,99. Zunächst stehe der Service einem Großteil der Postbank-Kunden zur Verfügung, weitere Kunden und Gemeinschaftskonten sollen folgen. Die Deutsche Bank plant, den Dienst im zweiten Halbjahr 2025 ebenfalls einzuführen

++ ein Trumpf der 1822direkt ist bekanntlich die girocard. Im Rahmen einer Aktion bietet 1822direkt neuen Girokunden die girocard beitragsfrei an, sie kostet bei ihr normalerweise EUR 6,00 pro Jahr. Wer in den vergangenen zwölf Monaten kein Girokonto bei 1822direkt besaß und zwischen dem 1.11.24 und 31.12.24 eines der beiden Girokontomodelle eröffnet, kann sie bei der Kontoeröffnung bis auf Weiteres ohne Jahresbeitrag mitbestellen. Sie ermöglicht, das flächendeckende Geldautomatennetz der Sparkassen für gebührenfreie Abhebungen zu nutzen (je nach Kontomodell auf vier bzw. sechs Abhebungen pro Monat begrenzt) und besitzt die Besonderheit, als girocard Apple-Pay-fähig zu sein. Für Zahlungen im Internet mit der girocard über Apple Pay ist ein Käuferschutz integriert. Zusätzlich gelten weiterhin die Eröffnungsangebote mit EUR 50,00 Geldprämie beim 1822Mobile bzw. EUR 100,00 Geldprämie beim Girokonto Klassik

++ C24 senkt die Guthabenverzinsung der Girokonten und der dazugehörigen Unterkonten in zwei Zügen, per 1.11.24 von 2,25% auf 2,00% und per 1.12.24 von 2,00% auf 1,75%. Beim "Tagesgeldpocket" senkte C24 per 1.11.24 von 2,25% auf 2,00%, bislang ist hier keine weitere Senkung angekündigt. Die je nach Konto unterschiedlichen Betragsgrenzen der Verzinsung blieben unverändert

++ Tomorrow änderte am 17.10.24 an ihrem Girokontomodell "Now" auf einen Grundpreis nach dem Prinzip "Zahle, so viel du möchtest": Kunden können den monatlichen Grundpreis mit EUR 0,00, EUR 1,00, EUR 2,00, EUR 3,00 oder EUR 4,00 selbst festlegen. Zuvor betrug er EUR 4,00. Bei jährlicher Zahlungsweise gibt es die Wahlmöglichkeit nicht, dort blieb es bei EUR 44,00. Inhaltlich ist das Kontomodell gleich geblieben, bestimmte Leistungen wie beispielsweise Bargeldabhebungen sind weiterhin gebührenpflichtig. Laut Unternehmenskommunikation will Tomorrow damit der finanziellen Realität seiner Kunden entgegenkommen - unabhängig davon, ob jemand jeden Euro sparen muss oder bereit ist, für ein nachhaltiges Angebot mehr zu bezahlen. Die Preise der Kontomodelle "Change" (EUR 8,00 pro Monat bzw. EUR 87,00 jährlich) und "Zero" (EUR 17,00 pro Monat bzw. EUR 187,00 jährlich) blieben unverändert. Tomorrow besitzt selbst keine Banklizenz, das Konto wird von der Solaris SE geführt. Bei Tomorrow gab es anfangs ein kostenloses Basismodell, Mitte Oktober 2022 mussten auch die bestehenden Kunden auf eines der Bezahlmodelle umstellen oder kündigen, bis Februar 2024 hatte Now einen monatlichen Grundpreis von EUR 3,00 und ab März 2024 den von EUR 4,00

++ ALDI Nord führte nach jahrelanger Zurückhaltung und sehr viel später als ALDI Süd am 14.10.24 einen Bargeldservice ein, in allen 2.200 Filialen. Dabei wurde er mit einer niedrigen Einkaufsschwelle und breiter Kartenakzeptanz besonders verbraucherfreundlich gestaltet. Kunden können bereits ab einem Einkaufswert von EUR 1,00 in Abstufungen von Zehnerbeträgen bis zu EUR 200,00 gebührenfrei abheben. Akzeptiert werden sowohl die girocard als auch Debit- und Kreditkarten von Mastercard und Visa. Das Geschäftsgebiet von ALDI Nord umfasst die Bundesländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, einen Teil von Nordrhein-Westfalen und einen Teil von Hessen

++ die paydirekt GmbH verschickte in diesen Tagen Kündigungsschreiben per E-Mail an die Nutzer ihres Online-Bezahldienstes giropay und bestätigt damit offiziell dessen Einstellung. Die Kündigung wird von der paydirekt GmbH ausgesprochen und nimmt Bezug auf die Bank, über die der Nutzer bei giropay registriert ist. Zahlungen über giropay sind noch bis zum 31.12.24 in teilnehmenden Online-Shops möglich, jedoch können einzelne Händler die Zahlungsmöglichkeit bereits vorher aus ihrem Checkout entfernen. Eventuelle Retouren werden über giropay bis 31.1.25 abgewickelt, danach über die Händler. Die Betreibergesellschaft paydirekt GmbH wird im Laufe des Jahres 2025 aufgelöst. Bereits im Juni dieses Jahres wurde bekannt, dass die beteiligten Banken giropay abschalten wollen. Zum damaligen Zeitpunkt hatten ihre jeweiligen Bankgremien jedoch noch nicht formell zugestimmt. 2021 waren giropay und paydirekt sowie Kwit unter dem Namen giropay zusammengeführt worden. Es waren unterschiedliche Ansätze deutscher Banken, internationalen Zahlungsdiensten wie insbesondere PayPal etwas entgegenzusetzen. Doch auch nach dem Zusammenlegen erfüllten sich die in sie gesetzten Erwartungen nicht. Auf europäischer Ebene wird mittlerweile an möglichen Nachfolgern wie Wero oder dem digitalen Euro gearbeitet, was die Entscheidung bestärkt haben dürfte, nicht weiter in die deutsche Lösung zu investieren

++ 1822direkt hat ihre am 1.10.24 gestartete Aktion "Bis zu EUR 500,00 Prämie für einen Wertpapierübertrag" am 24.10.24 vorzeitig beendet. Alle, die bis einschließlich 23.10.24 den Depoteröffnungsantrag generiert haben, seien noch berechtigt, an der Aktion teilzunehmen

++ die Baader Bank gab am 23.10.24 per Pressemitteilung bekannt, dass das "Zinskonto" ab sofort allen ihren B2B-Partnern im Depotgeschäft zur Verfügung steht. Als White-Label-Bank ermöglicht sie es ihnen, dieses Tagesgeldprodukt Endkunden anzubieten. Smartbroker+ führte das Zinskonto am 18.10.24 als erster Partner ein. Ähnlich wie beim Wertpapierkredit ist zu erwarten, dass weitere Neobroker, die ihre Depotführung über die Baader Bank abwickeln – darunter finanzen.net zero, Traders Place und Scalable Broker –, bald nachziehen werden. Verzinsung und Bedingungen dürften sie dabei selbst festlegen können. Die prompte Veröffentlichung durch den bereitstellenden Dienstleister, nur wenige Tage nach der Einführung, entwertet die Neuerung von Smartbroker+ ein wenig, da der Wettbewerbsvorteil nur von kurzer Dauer sein könnte. Zu den Partnern der Baader Bank zählen neben Neobrokern digital und traditionell agierende Vermögensverwalter. Die Baader Bank plant, das Angebot um weitere Tages- und Festgeldprodukte zu erweitern

++ bei Smartbroker+ ist am 18.10.24 bei den Konditionen ein Abschnitt "Zinskonto (Baader)" aufgetaucht. Es handelt sich um ein separates Konto mit Tagesgeldverzinsung, das ab sofort zum bestehenden Depot eröffnet werden kann. Der Weg dorthin ist über die Hauptansicht zu finden, bei Klick auf "Depot wechseln" und dann auf "Zinskonto +". Die Verzinsung beträgt nach der jüngsten Anpassung der EZB 3,00% auf Guthabenteile bis EUR 100.000. Sie basiert auf dem Zinssatz der EZB-Einlagefazilität (3,25% seit 23.10.24) abzüglich 0,25 Prozentpunkte. Für den Erhalt von Zinsen müssen die Kunden allerdings drei Wertpapiertransaktionen pro Quartal durchführen, wobei auch Sparplanausführungen zählen. Die Zinsen werden quartalsweise gutgeschrieben. In den FAQ und den Geschäftsbedingungen ist der Zins als Sonderkondition bezeichnet, die bis zum 31.12.25 gilt. Die Regelung zur Zinshöhe ist also nicht dauerhaft. Zur technischen Umsetzung richtet die Baader Bank, der Bankpartner von Smartbroker+, als Zinskonto ein Depot-Verrechnungskonto ein, samt weiterem Depot; dieses Depot wird weder in der App noch auf der Website angezeigt. Einzahlungen sind ausschließlich vom bestehenden Depot-Verrechnungskonto bei Smartbroker+ möglich, direkte Überweisungen von externen Konten nicht. Das Geld wird bei der Baader Bank verwahrt und ist entsprechend über deren Zuordnung zur Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken im Rahmen der Sicherungsgrenzen abgesichert

++ die Targobank hat am 16.10.24 ihre Wertpapierübertragungsaktion angepasst, bei der Depot-Neukunden, die im Preismodell "Klassik-Depot" eröffnen, einen Tagesgeld-Sonderzins erhalten können. Bisher entsprach die maximale Betragshöhe, die mit einem Sonderzins von 3,80% p. a. für zwölf Monate verzinst wird, dem übertragenen Depotvolumen. Nun ist der maximale Betrag weiterhin an das Übertragungsvolumen gekoppelt, jedoch nach einer von der Targobank veröffentlichten Tabelle, die großzügigere Beträge einräumt. Ab einem Wertpapierübertrag von EUR 7.000 werden bis zu EUR 50.000 mit dem Sonderzins verzinst. Ab einem Übertrag von EUR 50.000 steigt der maximal verzinste Betrag auf EUR 100.000, ab EUR 100.000 auf EUR 150.000. Dies setzt sich in Schritten von meist EUR 50.000 fort, wobei es im mittleren Bereich der Tabelle einige Abweichungen von diesem Schema gibt. Die letzte Zeile der Tabelle sieht ab einem Übertrag von EUR 950.000 einen maximal verzinsten Tagesgeldbetrag von einer Million Euro vor

++ die E-Mail-Provider WEB.DE und GMX, beide gehören zur United Internet AG, haben am 1.10.24 in Kooperation mit Advanzia Bank die neue "WEB.Cent Kreditkarte" eingeführt. Es ist eine beitragsfreie Mastercard mit den typischen Konditionen und Fallstricken der Advanzia Bank, darunter ein hoher Sollzins bei Teilzahlung und die Erhebung des Sollzinses bei Bargeldabhebungen immer ab dem Transaktionsdatum. Allerdings gewährt die Karte 0,50% Cashback auf sämtliche Einkäufe, ohne Limitierung, und ist damit ähnlich attraktiv wie die Amazon Visa. Ende Oktober wurde zudem die Möglichkeit des vollständigen Lastschrifteinzugs ergänzt, die bei den meisten der von Advanzia Bank direkt oder im CoBranding angebotenen Karten nicht vorhanden ist. Diese Option wird den Karteninhabern allerdings erst nach dem ersten erfolgreichen Saldenausgleich freigeschaltet. Auf der Produktseite bei WEB.DE ist der Lastschrifteinzug bei den Vorteilen offiziell aufgeführt, und die Umstellungsmöglichkeit ist bereits in App und Browseranwendung umgesetzt. Das Cashback-Sammeln ist im bestehenden WEB.Cent-Bonuspunkteprogramm eingebunden. Ab einem Guthaben von EUR 5,00 kann der Betrag auf ein Bankkonto ausbezahlt werden. Um die Karte zu beantragen, benötigt man einen Account bei WEB.DE oder GMX. Derzeit erhält man für das Beantragen nach der ersten Kartentransaktion ein Willkommensgeschenk: FreeMail-Nutzer erhalten EUR 20,00 und Premium-Nutzer EUR 30,00 auf ihr WEB.Cent-Konto gutgeschrieben. Die Premium-Mitgliedschaft kann einen Monat lang kostenlos getestet werden und kostet danach je nach Tarif zwischen EUR 3,99 und EUR 7,99 pro Monat. Zusätzliche Bedeutung erhält dieses Kartenangebot durch das Ende der Kooperation zwischen Andasa und Advanzia Bank. Die bisherigen Inhaber der Andasa Card, die zuletzt nur 0,11% Cashback auf den Nettoumsatz erhielten, können ihre Karte zwar noch weiterhin nutzen, verlieren aber ab 1.1.25 die Cashback-Funktion. Für sie und andere Interessenten stellt die neue WEB.Cent Kreditkarte eine attraktive Alternative dar, sofern sie ihre gegebenenfalls bestehende Advanzia-Karte kündigen, denn mehrere Advanzia-Karten parallel zu haben, ist hier derzeit nicht möglich

++ die Europäische Zentralbank (EZB) beschleunigte ihre geldpolitische Lockerung; auf ihrer auswärtigen Sitzung im slowenischen Ljubljana beschloss sie am 17.10.24 eine weitere Zinssenkung um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Es ist bereits die dritte in diesem Jahr. Der für die Finanzmärkte wichtige Einlagensatz wurde von 3,50% auf 3,25% verringert und der Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte von 3,65% auf 3,40%. Die neuen Zinssätze gelten seit dem 23.10.24. Die Entscheidung der EZB reflektiert die wirtschaftliche Situation und die strukturellen Probleme. Frühindikatoren wie der Einkaufsmanagerindex deuten auf eine anhaltende Schwäche hin. Die geopolitischen Spannungen und politische Unsicherheiten in den USA tragen zu einer pessimistischen Stimmung bei. Niedrigere Zinsen sollen Investitionen für Unternehmen günstiger machen und, so die Hoffnung, die Wirtschaft beleben. Laut dem schriftlichen Statement der EZB liegen die Zinsen im Euroraum immer noch auf einem Niveau, das die Konjunktur bremst und die Inflation dämpft. EZB-Präsidentin Christine Lagarde antwortete in der Pressekonferenz auf die Frage, ob sich die EZB mittlerweile stärker um das Wachstum als um die Inflation sorge, beides würde direkt zusammenhängen. Man müsse sich die Wachstumsaussichten genau ansehen, da sie die Inflationsentwicklung direkt beeinflussen. Was im Dezember geschehen wird, darauf legte sie sich nicht fest. Bis dahin wird jedoch feststehen, wer die nächsten vier Jahre im Weißen Haus regiert, und ob dies das Risiko von Handelsspannungen erhöht, das Lagarde in der Pressekonferenz ansprach

Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld

Die DHB Bank senkt am 7.11.24 auf dem "NetSp@r-Konto" den Standardzins von 2,80% auf 2,65%. Auch das Neukundenangebot passt sie an, allerdings nicht dessen Sonderzins, sondern den Betrag, auf den er maximal angewendet wird: Künftig sind es 3,00% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 25.000 (bisher EUR 100.000) für die ersten sechs Monate. Ebenfalls senkt die DHB Bank die Zinssätze beim "KündigungsgeldONLINE" um jeweils 0,25 Prozentpunkte, und zwar von 2,95% auf 2,80% (33 Tage Kündigungsfrist), von 3,00% auf 2,85% (66 Tage Kündigungsfrist) bzw. von 3,05% auf 2,90% (99 Tage Kündigungsfrist).

Ikano Bank hat ein Sonderzinsangebot aufgelegt, mit dem sie sich im vorderen Feld platziert. Zugleich weist sie jetzt schon auf der Homepage darauf hin, dass es wegen eines sehr hohen Aufkommens zu längeren Wartezeiten käme - sicherlich wie im vergangenen Januar mit den damals nur kurz aufrechterhaltenen 4,21% p. a. auch beim Bearbeiten der Eröffnungsanträge. Sie bietet nun 3,41% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 100.000 für die Kontoeröffnungen ab 5.11.24, allerdings nicht für eine bestimmte Dauer garantiert, sondern mit variablem Zins. Bei den Konten, die vor diesem Datum eröffnet wurden, blieb der Zinssatz bei 2,16%.

Volkswagen Financial Services senkte am 5.11.24 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden von 3,30% p. a. auf 3,10% p. a. Der Sonderzins gilt dabei weiterhin für die ersten sechs Monate.

Die TF Bank aus Schweden senkte am 1.11.24 ihr Angebot für Tagesgeld-Neukunden von 3,65% p. a. auf 3,40% p. a. Der Sonderzins gilt in den ersten drei Monaten.

Bigbank aus Estland senkte am 1.11.24 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 3,65% p. a. auf 3,55% p. a. - nur vier Tage nach dem letzten Ändern.

Deutsche Skatbank senkte per 1.11.24 von 2,31% auf 2,17%.

Ayvens Bank aus den Niederlanden senkte per 1.11.24 von 3,10% auf 2,80% oder 2,85%. Welcher der beiden Zinssätze gelten soll, ist derzeit unklar, da die Bank sie auf ihrer Produktseite und in der auf ihrer Homepage verlinkten Mitteilung zur Zinsänderung unterschiedlich angibt. Ayvens Bank ist seit 15.10.24 der neue Name der bisherigen LeasePlan Bank. Die Muttergesellschaft ist eine Leasinggesellschaft, die bereits im Vorjahr umfirmierte, nachdem die LeasePlan Corporation im Mai 2023 vollständig vom französischen Wettbewerber ALD Automotive übernommen wurde. ALD und LeasePlan bilden nun die Ayvens Group. Hauptanteilseigner ist die französische Großbank Société Générale.

Die Advanzia Bank aus Luxemburg setzte ihr Sonderzinsangebot auf nominal 3,35% p. a. (vorher 3,70% p. a.) herab. Es gilt ab 1.11.24 für neue Tagesgeldkunden sowie die Kunden, die bislang noch keine Ersteinzahlung geleistet haben. Zinsen zahlt Advanzia Bank generell nur, wenn mindestens EUR 5.000 angelegt sind.

Nordax Bank aus Schweden senkte am 31.10.24 von 3,15% auf 3,13%.

J&T Direktbank setzte am 31.10.24 eine angekündigte Senkung um, von 2,60% auf 2,35%.

Northmill Bank aus Schweden senkte am 7.10.24 von 3,05% auf 3,00%, am 18.10.24 von 3,00% auf 2,90% und am 31.10.24 von 2,90% auf 2,80%.

Stellantis Direktbank senkte ihr Sonderzinsangebot für Neukunden, die ab 30.10.24 eröffnen, auf 3,40% p. a. (vorher 3,55% p. a.). Es gilt für Guthabenteile bis EUR 100.000 in den ersten drei Monaten. Das bessere Neukundenangebot stellt nun wieder die Opel Direktbank. Die Senkungen fanden im zeitlichen Abstand von einem Tag statt. Opel Direktbank und Stellantis Direktbank sind Marken derselben Bank.

Die Commerzbank verringerte am 30.10.24 ihren variablen für Neugeld angebotenen Sonderzins auf dem Aktionskonto "Topzinskonto Plus" von 3,00% p. a. auf 2,75% p. a. Nach Ablauf der zwölfmonatigen Produktlaufzeit schreibt sie die Zinsen gut und stellt das Aktionskonto auf ein normales Tagesgeldkonto um.

Die Opel Direktbank senkte am 29.10.24: Neukunden erhalten 3,45% p. a. (vorher 3,60% p. a.). Die Sonderverzinsung gilt bei ihr für die ersten drei Monate plus sieben Tage ab Online-Antrag.

Barclays Bank verringerte am Abend des 28.10.24 den Sonderzins beim Eröffnungsangebot von 3,60% p. a. auf 3,25% p. a. Der Sonderzins gilt auf Guthabenteile bis EUR 250.000 in den ersten drei Monaten.

CreditPlus Bank senkte beim "Wochenkonto via WeltSparen" am 28.10.24 von 2,50% auf 2,25%. Bei diesen Konten sind Ein- und Auszahlungen nur eingeschränkt möglich und der Zinssatz kann jeweils montags geändert werden.

Bigbank aus Estland verringerte am 28.10.24 ihren Standardzins von 2,70% auf 2,60% und ihr Sonderzinsangebot von 3,70% p. a. auf 3,65% p. a. Den Sonderzins gewährt sie Neukunden in den ersten vier Monaten ab Vertragserstellung. Die genannten Zinssätze gelten jeweils für die Guthabenteile bis EUR 100.000.

Nordiska aus Schweden senkte am 28.10.24 von 2,90% auf 2,75%.

Klarna Bank senkte am 25.10.24 erstmals bei ihrem in der Direktanlage angebotenen "Flexkonto", und zwar von 3,00% auf 2,90%.

NIBC senkte am 25.10.24 beim Tagesgeld von 2,65% auf 2,55%. Ebenso senkte sie um 0,10 Prozentpunkte bei den Kündigungsgeldern, beim "Flex30" von 3,00% auf 2,90%, beim "Flex60" von 3,10% auf 3,00% und beim "Flex90" von 3,20% auf 3,10%.

Resurs Bank aus Schweden änderte am 25.10.24 von 3,14% auf 3,13%.

Bank11 senkte für Neukunden, die ab 24.10.24 eröffnen, auf 2,75% p. a. (vorher 3,00% p. a.). Der Sonderzins gilt auf Guthabenteile bis EUR 250.000, bis auf Weiteres.

1822direkt kürzte den Sonderzins für Neukunden, die ab 24.10.24 eröffnen, auf 2,90% p. a. (vorher 3,10% p. a.). Der Sonderzins gilt auf Guthabenteile bis EUR 250.000 in den ersten sechs Monaten.

VR Bank Niederbayern-Oberpfalz hat am 24.10.24 die gestaffelten Standardzinsen gesenkt und dabei eine weitere Zinsstufe eingezogen: Guthabenteile unter EUR 10.000 verzinst sie mit 0,40%, Guthabenteile ab EUR 10.000 bis unter EUR 25.000 mit 0,75%, Guthabenteile ab EUR 25.000 bis unter EUR 50.000 mit 1,00%, Guthabenteile ab EUR 50.000 bis unter EUR 100.000 mit 1,60%, Guthabenteile ab EUR 100.000 bis unter EUR 300.000 mit 1,70% und Guthabenteile ab EUR 300.000 mit 2,00%. Zuvor verzinste sie die einzelnen Guthabenteile mit 0,75% bis 2,75%.

Hanseatic Bank senkte am 23.10.24 von 2,51% auf 2,36%.

quirion senkte am 23.10.24 von 2,50% auf 2,25%.

Meine Bank - Raiffeisen Bank im Hochtaunus senkte am 23.10.24 ihren Standardzins von 2,00% auf 1,70%.

Trade Republic senkte den Zinssatz für das Cash-Guthaben am 23.10.24 von 3,50% auf 3,25%. Die Anpassung folgte der Zinssenkung der EZB, die ebenfalls zu diesem Datum wirksam wurde. Der Zinssatz gilt für Guthabenteile bis EUR 50.000 bzw. unter den Rahmenbedingungen, die bei Trade Republic zu beachten sind.

Die UmweltBank senkte am 22.10.24 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 von 2,52% auf 2,25%.

Die ProCredit Bank senkte am 22.10.24 ihren Standardzins für die Guthabenteile bis EUR 50.000 von 1,40% auf 1,15%.

Die BBBank verringerte am 18.10.24 ihr Sonderzinsangebot von 3,00% p. a. auf 2,75% p. a. Es gilt für Neukunden, die ein Girokonto der BBBank zusammen mit dem Tagesgeldkonto eröffnen. Der Sonderzins wird in den ersten sechs Monaten gewährt.

Ford Money senkte per 17.10.24 ihren Standardzins von 2,65% auf 2,35%, ein Rückgang um 0,30 Prozentpunkte. Das Sonderzinsangebot an Neukunden wurde zu diesem Datum hingegen nur leicht gesenkt, von 3,35% p. a. auf 3,30% p. a., eine Minderung um 0,05 Prozentpunkte. Diese Änderung vergrößerte die Zinsdifferenz zwischen Neu- und Bestandskunden weiter, nachdem Ford Money lange Zeit einheitliche Konditionen bot und erst kürzlich ein moderat höheres Neukundenangebot einführte.

Die Südtiroler Sparkasse senkte am 17.10.24 von 3,12% auf 3,02%. Zu dem neuen Satz gibt sie keine Zinsgarantie mehr für die ersten Monate.

Consorsbank kürzte bei ihrem Sonderzinsangebot, eines der derzeit attraktivsten Angebote, die Dauer der Sonderverzinsung von fünf auf drei Monate. Bei Eröffnung ab 16.10.24 sind im Produktbündel aus Tagesgeld und Depot 3,50% p. a. auf Guthabenteile bis eine Million Euro erhältlich, nun nur noch für die ersten drei Monate. Das Sonderzinsangebot können Interessenten nutzen, die in den vergangenen sechs Monaten kein Depot oder Tagesgeldkonto bei der Consorsbank unterhielten.

Hoist Finance aus Schweden erhöhte am 16.10.24 von 3,00% auf 3,14%.

ING kürzte die Dauer der Sonderverzinsung: Bei Kontoeröffnung ab 15.10.24 erhalten Tagesgeld-Neukunden die 3,30% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 250.000 für die ersten vier Monate (vorher sechs Monate).

Meine Bank - Raiffeisen Bank im Hochtaunus senkte ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeldkonten, die ab 14.10.24 eröffnet werden, bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 auf 2,70% p. a. (vorher 3,05% p. a.). Der Sonderzins gilt bei ihr in den ersten sechs Monaten.

Collector Bank aus Schweden senkte am 14.10.24 von 3,15% auf 3,13%.

Die DHB Bank senkte ihr Neukundenangebot zum "NetSp@r-Konto" für Eröffnungen ab 11.10.24 auf 3,00% p. a. Es gilt weiterhin für Guthabenteile bis EUR 100.000 in den ersten sechs Monaten. Zuvor waren es starke 3,40% p. a.

Suresse Direkt Bank aus Belgien senkte für Neukunden, die ab 10.10.24 eröffnen, ihr Sonderzinsangebot auf 3,40% p. a. für die ersten fünf Monate. Zuvor waren es 3,50% p. a. für die ersten sechs Monate.

Ikano Bank senkte am 9.10.24 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 von 2,26% auf 2,16%.

Stellantis Direktbank senkte am 8.10.24 ihren Standardzins von 1,50% auf 1,35% und ihr Neukundenangebot zunächst von 3,70% p. a. auf 3,55% p. a.

Die Postbank legte nochmals eine Neugeldaktion auf, der Sonderzins 3,10% p. a. Neu- und Bestandskunden können davon profitieren. Die Aktion teilt in einen Einzahlungszeitraum und einen späteren sechsmonatigen Zeitraum der Sonderverzinsung auf. Der Einzahlungszeitraum ist vom 7.10.24 bis zum 25.11.24. Der Zeitraum der Sonderverzinsung beginnt am 1.12.24 und endet am 31.5.25. Neugeld muss auf das Tagesgeldkonto überwiesen werden, das Gesamtguthaben bei der Bank erhöhen und darf nicht von Postbank- oder Deutsche Bank-Konten stammen. Eine Teilnahme erfolgt bei einer Mindesteinzahlung von EUR 2.500 Neugeld. Maximal werden EUR 100.000 mit dem Sonderzins verzinst. Falls mehrere Tagesgeldkonten bestehen, nimmt das zuletzt eröffnete teil. Der Zuwachs des Gesamtguthabens wird anhand der Differenz des Gesamtguthabens zu Beginn und am Ende des Einzahlungszeitraums bestimmt. Nach dem Einzahlungszeitraum erhalten Kunden eine Bestätigung über ihren Neugeldbetrag. Bei Verfügungen entfällt der Sonderzins, wie anzunehmen, ab dem Tag der Verfügung, Einzahlungen bis zur Obergrenze werden erneut mit dem Sonderzins bedacht.

Die Allgemeine Beamten Bank senkte am 7.10.24 beim Tagesgeld von 2,00% auf 1,75% und beim Sparkonto von 0,50% auf 0,40%.

Avida Finans aus Schweden senkte am 7.10.24 von 3,10% auf 3,00%.

Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen

DHB Bank wird am 7.11.24 bei den Laufzeiten bis 3 Jahre um 0,05 bis 0,15 Prozentpunkte senken: bei 3 Monaten auf 2,70% (bisher 2,85%), bei 6 Monaten auf 2,75% (bisher 2,90%), bei 9 Monaten auf 2,80% (bisher 2,95%), bei 12 Monaten auf 2,85% (bisher 3,00%), bei 2 Jahren auf 2,75% (bisher 2,85%) und bei 3 Jahren auf 2,65% (bisher 2,70%)

Die DKB senkte am 5.11.24 bei 6 Monaten auf 2,75% (vorher 3,00%).

CRONBANK senkte am 4.11.24 bei 12 Monaten auf 2,50% (vorher 2,70%) und bei 2 bis 4 Jahren auf 2,65% (vorher 2,90% bei 2 Jahren, 2,75% bei 3 sowie 4 Jahren) und erhöhte bei 5 Jahren auf 2,70% (vorher 2,40%).

Collector Bank aus Schweden senkte zuletzt am 4.11.24 bei 3 Monaten auf 3,20% (vorher 3,25%) und bei 6 sowie 9 Monaten auf 3,10% (vorher 3,20%). Vorangegangen waren mehrere Senkungen.

abcbank senkte am 1.11.24 um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 3,00% (vorher 3,20%), bei 9 Monaten auf 2,90% (vorher 3,10%), bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 3,00%), bei 2 Jahren auf 2,65% (vorher 2,75%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 2,60% (vorher 2,70%). Am 10.10.24 hatte sie die Laufzeiten bis 3 Jahre um 0,10 bis 0,25 Prozentpunkte gesenkt.

Ayvens Bank aus den Niederlanden, die zuvor bei 2 bis 5 Jahren vorne lag, senkte am 1.11.24 jeweils um 0,25 Prozentpunkte. Die neuen Sätze: bei 3 Monaten 2,55% (vorher 2,80%), bei 6 Monaten 2,75% (vorher 3,00%), bei 9 Monaten 2,80% (vorher 3,05%), bei 12 Monaten 3,15% (vorher 3,40%), bei 2 Jahren 3,20% (vorher 3,45%), bei 3 Jahren 3,25% (vorher 3,50%), bei 4 Jahren 3,15% (vorher 3,40%) und bei 5 Jahren 3,10% (vorher 3,35%)

Varengold Bank senkte am 1.11.24 zwei Laufzeiten, mit denen sie zuvor unter den Inlandsanlagen an der Tabellenspitze lag, und zwar die 3- sowie die 10-jährige Laufzeit auf 3,00% (vorher 3,15%).

KT Bank senkte am 31.10.24 bei 6 sowie 12 Monaten auf 2,80% (vorher 2,90% und 3,00%).

Klarna Bank senkte beim "Festgeld+" die 3-monatige Laufzeit am 31.10.24 von 3,10% auf 3,03% und 4.11.24 von 3,03% auf 2,90%.

Hoist Finance aus Schweden senkte am 31.10.24 bei 2 Jahren auf 3,15% (vorher 3,33%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 3,00% (vorher 3,20% bei 3 und 4 Jahren, 3,22% bei 5 Jahren).

RiverBank aus Luxemburg senkte zuletzt am 5.11.24 alle angebotenen Laufzeiten auf 2,50%. Vorangegangen waren Senkungen am 31.10.24, am 16.10.24 und am 10.10.24, ausgehend von 3,08% bei 3 sowie 4 Jahren, 3,10% bei 5 Jahren und 3,00% bei 6 sowie 7 Jahren.

J&T Direktbank senkte am 31.10.24: bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 3,00%), bei 18 Monaten auf 2,65% (vorher 2,80%), bei 2 Jahren auf 2,50% (vorher 2,70%) und bei 3 bis 5 Jahren auf 2,40% (vorher 2,50%)

Stellantis Direktbank senkte am 30.10.24 bei 3 sowie 6 Monaten auf 3,20% (vorher 3,35%), bei 12 Monaten auf 3,10% (vorher 3,25%), bei 2 Jahren auf 3,00% (vorher 3,15%) und bei 3 sowie 4 Jahren auf 2,65% (vorher 2,80%). Nach wie vor liegt sie bei 12 Monaten und 2 Jahren an erster Position unter den Inlandsanlagen. Am 8.10.24 hatte sie die Laufzeiten bis 2 Jahre um 0,15 Prozentpunkte gesenkt und die ab 3 Jahren um 0,30 Prozentpunkte.

Die Alte Leipziger Bauspar verringerte am 30.10.24 bei 3 Monaten auf 3,10% (vorher 3,25%) und bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 3,00%). Die genannten Zinssätze gelten für Anlagebeträge ab EUR 50.000 und der Zinssatz bei 3 Monaten dabei nur für Gelder, die bislang nicht auf Konten der Alte Leipziger Bauspar unterhalten wurden.

Die akf bank senkte am 30.10.24 um 0,10 bis 0,25 Prozentpunkte: bei 3, 6 sowie 9 Monaten auf 2,90% (vorher 3,00%, 3,05% und 3,05%), bei 12 Monaten auf 2,85% (vorher 3,10%), bei 2 Jahren auf 2,80% (vorher 3,00%), bei 3 Jahren auf 2,70% (vorher 2,90%), bei 4 Jahren auf 2,60% (vorher 2,80%) und bei 5 bis 10 Jahren auf 2,50% (vorher 2,70% bei 5 Jahren, 2,60% bei 6 bis 10 Jahren)

Arab Banking Corporation senkte zuletzt am 29.10.24 bei 3 sowie 6 Monaten auf 3,25% (vorher 3,35%), bei 9 Monaten auf 3,10% (vorher 3,37%) und bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 3,20%). Vorangegangen waren Senkungen am 22.10.24 und am 15.10.24.

Opel Direktbank verringerte am 29.10.24 jeweils 0,20 Prozentpunkte: bei 12 Monaten auf 3,00% (vorher 3,20%), bei 2 Jahren auf 2,90% (vorher 3,10%) und bei 3 Jahren auf 2,60% (vorher 2,80%)

Bigbank aus Estland senkte am 25.10.24 die Laufzeiten bis 3 Jahre: bei 3 Monaten auf 3,35% (vorher 3,40%), bei 6 Monaten auf 3,30% (vorher 3,40%), bei 9, 12 sowie 18 Monaten auf 3,10% (vorher 3,20%), bei 2 Jahren auf 3,00% (vorher 3,10%) und bei 3 Jahren auf 2,95% (vorher 3,05%)

Klarna Bank senkte beim "Festgeld+" am 11.10.24 die Laufzeiten bis 4 Jahre um 0,15 bis 0,50 Prozentpunkte und am 25.10.24 die Laufzeiten bis 12 Monate um 0,10 bis 0,25 Prozentpunkte. Nun sind es nur noch mittelmäßige Angebote: bei 3 Monaten bis dahin 3,10% (vorher 3,50%), bei 6 Monaten 3,03% (vorher 3,38%), bei 12 Monaten 3,00% (vorher 3,26%), bei 18 Monaten 2,73% (vorher 3,23%), bei 2 Jahren 2,68% (vorher 3,08%), bei 3 Jahren 2,74% (vorher 3,24%) und bei 4 Jahren 2,67% (vorher 3,17%)

Aareal Bank senkte am 24.10.24 auf WeltSparen ab der 5-jährigen Laufzeit: bei 5 Jahren auf 2,90% (vorher 3,00%), bei 6 Jahren auf 2,95% (vorher 3,10%) und bei 7 Jahren auf 3,00% (vorher 3,10%). Auf dem ZinsMarkt der Deutschen Bank folgte die Senkung auf die gleichen Sätze am 31.10.24.

Bank11 verringerte am 24.10.24 bei 12 Monaten auf 2,80% (vorher 3,00%).

TF Bank aus Schweden senkte am 23.10.24 auf WeltSparen bei 12 Monaten auf 3,10% (vorher 3,20%) und bei 2 Jahren zunächst auf 3,00% (vorher starke 3,65%).

Volkswagen Financial Services senkte am 23.10.24 um 0,10 bis 0,35 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 3,10% (vorher 3,20%), bei 6 Monaten auf 3,00% (vorher 3,10%) und bei 9 sowie 12 Monaten auf 2,75% (vorher 3,00%), bei 2 Jahren auf 2,40% (vorher 2,75%), bei 3 Jahren auf 2,30% (vorher 2,60%) und bei 4 sowie 5 Jahren auf 2,20% (vorher 2,50%)

mediserv Bank erhöhte am 22.10.24 bei 3 Monaten auf 3,30% (vorher 3,05%).

Renault Bank direkt nahm am 22.10.24 bei den Laufzeiten bis 3 Jahre jeweils um 0,20 Prozentpunkte zurück: bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 2,95%), bei 2 Jahren auf 2,80% (vorher 3,00%) und bei 3 Jahren auf 2,70% (vorher 2,90%)

VakifBank erhöhte am 21.10.24 bei 3 Monaten auf 3,40% (vorher 3,10%), bei 6 Monaten auf 3,35% (vorher 3,05%) und bei 12 Monaten auf 3,10% (vorher 3,00%). Die Angebote gelten anlässlich des Weltspartags für Neuanlagen. Ein Enddatum ist auf der Website der VakifBank nicht angegeben, sie gelten noch, obwohl der Weltspartag schon ein paar Tage vorbei ist.

Die Merkur Privatbank verringerte am 21.10.24 zwei Laufzeitangebote: bei 6 Monaten auf 3,00% (vorher 3,25%) und bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 3,00%)

GRENKE Bank, zuletzt bei 6 und 12 Monaten unter den Inlandsanlagen vorne, verringerte am 18.10.24 bei den über die eigene Website angebotenen Festgeldern um jeweils 0,40 Prozentpunkte. Sie bietet für 6 Monate 3,10% (vorher 3,50%), für 12 Monate 2,95% (vorher 3,35%), für 2 Jahre 2,65% (vorher 3,05%), für 3 Jahre 2,35% (vorher 2,75%), für 4 Jahre 1,85% (vorher 2,25%) und für 5 Jahre 1,60% (vorher 2,00%). Die 18-monatige Laufzeit kam mit 2,80% neu hinzu. Auf WeltSparen senkte sie erst am 23.10.24, dort auf deutlich niedrigere Sätze und zu einer Mindestanlage von EUR 25.000 (vorher EUR 5.000).

Deutsche Bank und Postbank beendeten wegen des Zinsentscheids mit dem 17.10.24 ihre Neugeldaktionen bei der 12-monatigen Laufzeit. Beide hatten 3,00% geboten. Voraussichtlich im November sollen die Neugeldaktionen mit dann marktgerechten Zinssätzen wieder starten. Update: Seit 4.11.24 gibt es sie wieder, und zwar mit 2,60% bei 12 Monaten.

Die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft senkte am 17.10.24 bei allen von ihr angebotenen Laufzeiten, von 12 Monate bis 5 Jahre, auf 2,55% (vorher 2,80%).

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) verhängte gegenüber der Euram Bank am 16.10.24 einen Zahlungsstopp und untersagte ihr, den Geschäftsbetrieb fortzuführen. Dies löste den Einlagensicherungsfall aus, sodass die Einlagensicherung Austria (ESA) Einlagen bis zu EUR 100.000 pro Einleger erstatten muss. Grund für das Eingreifen waren Mängel in der Geldwäscheprävention und erheblicher Bedarf an Wertberichtigungen im Kreditportfolio. Die Bank konnte weder die geforderte Kapitalerhöhung von 25 Millionen Euro aufbringen noch einen plausiblen Selbstabwicklungsplan vorlegen. Die Euram Bank, eine Privatbank, die in angemieteten Räumen eines Palais nahe der Wiener Hofburg residiert, betreut vermögende Privatpersonen und Unternehmer aus diversen Ländern. Auch deutsche Retail-Kunden sind betroffen, da die Bank seit 2016 über WeltSparen Festgelder angeboten hat. Anbieter aus wirtschaftsstarken EU-Ländern mit als stabil geltenden Einlagensicherungssystemen, wie in diesem Fall aus Österreich, gehören auf den Zinsplattformen im Allgemeinen zu den bevorzugten Anlageplätzen; die Zinsangebote der Euram Bank waren jedoch nie besonders attraktiv. Nach den derzeitigen Daten sind nur 757 Kunden zu entschädigen. Von den insgesamt 276,3 Millionen Euro an Kundeneinlagen fallen etwa 37,6 Millionen Euro unter den Schutzschirm der Einlagensicherung. Diese geringe Deckungsquote erklärt sich aus dem Fokus auf vermögende Kunden. So klein die Bank auch ist, ihre Abwicklung ist kein Routinefall: Bevor die ESA auszahlt, sollen die Kundendaten von der Geldwäschemeldestelle beim Bundeskriminalamt überprüft werden, da viele der Kunden offenbar in Geldwäscheaktivitäten verwickelt sind. Seit Januar 2024 galt bereits ein Neugeschäftsverbot. Kritisch sah die FMA zudem die intransparente Eigentümerstruktur. Die Anteilseigner sind zum Teil offshore ansässig und mussten sich keinem Inhaberkontrollverfahren unterziehen, da sie jeweils weniger als zehn Prozent des Grundkapitals halten.

Banco do Brasil senkte am 15.10.24 bei 6 Monaten auf 2,95% (vorher 3,15%), bei 12 Monaten auf 2,75% (vorher 3,20%) und bei 2 Jahren auf 2,90% (vorher 2,95%). Am 8.10.24 hatte sie die Laufzeiten bis 4 Jahre um 0,10 bis 0,20 Prozentpunkte gesenkt.

Ziraat Bank senkte am 11.10.24 bei 3 bis 18 Monaten auf 3,00% (vorher 3,10% bei 3 Monaten, 3,25% bei 6 sowie 9 Monaten und 3,20% bei 12 sowie 18 Monaten), bei 2 Jahren auf 2,80% (vorher 3,05%) und bei 3 Jahren auf 2,70% (vorher 2,85%).

Crédit Agricole Consumer Finance aus Frankreich senkte am 11.10.24 bei 3 Monaten auf 2,75% (vorher 3,00%), bei 6 Monaten auf 2,80% (vorher 3,00%), bei 9 Monaten auf 3,00% (vorher 3,20%), bei 12 Monaten auf 3,10% (vorher 3,40%), bei 18 Monaten auf 3,00% (vorher 3,30%), bei 2 Jahren auf 2,90% (vorher 3,20%) und bei 3 bis 7 Jahren auf 2,70% (vorher 2,90%).

Bausparkasse Mainz erhöhte am 9.10.24 bei 5 sowie 6 Jahren auf 3,00% (vorher 2,50%).

Noch einen schönen November wünscht

m o d e r n - b a n k i n g

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