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Kontrolliertes Banking: Das neue ING-Girokonto für Kids
Der Newsticker
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Kontrolliertes Banking: Das neue ING-Girokonto für Kids
Die ING erweitert ihr Produktportfolio. Mit dem seit 12.8.25 für 7- bis 17-Jährige erhältlichen "Girokonto Junior" schließt Deutschlands größte Direktbank eine Lücke in ihrem Angebot. Das neue Konto ermöglicht jungen Menschen eigenständigen Zahlungsverkehr, während die Eltern über ein "Familien-Coaching" Limits setzen und Transaktionen mitverfolgen können. Wenn das Konto bis 30.9.25 eröffnet wird, gibt es EUR 50,00 Startguthaben.
Das neue Angebot ist zunächst für Bestandskunden reserviert - beide Erziehungsberechtigten müssen ING-Kunde sein. Außerdem muss für das Kind ein Extra-Konto Junior oder Direkt-Depot Junior eingerichtet sein oder eröffnet werden. Diese Einschränkungen begründet ING mit einem gestaffelten Rollout. Eine Öffnung für Neukunden hat sie für Anfang 2026 angekündigt. Mangels ING-Angebot mussten in der Vergangenheit viele langjährige Kunden für ihre minderjährigen Kinder auf Konkurrenzangebote bei DKB, Sparkasse oder anderen Anbietern ausweichen.
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Der Newsticker
++ die BBVA hebt zum 9.10.25 die voreingestellten Limits für abgehende Überweisungen an. Der Termin fällt mit regulatorischen Anpassungen bei SEPA-Echtzeitüberweisungen zusammen (zu den abgehenden, und der Ausführung binnen 10 statt bislang 20 Sekunden). Die BBVA informierte ihre Kunden zwei Monate vorab per E-Mail über die geänderten Bedingungen. Standardüberweisungen können bei ihr gemäß Voreinstellung künftig bis zu EUR 20.000 pro Tag und pro einzelner Überweisung beauftragt werden – eine Verdopplung des bisherigen Limits von EUR 10.000, das seit dem Markteintritt in Deutschland galt. Bei Echtzeitüberweisungen steigt das Tageslimit auf EUR 5.000 (bisher EUR 3.000), das Limit pro einzelner Überweisung bleibt bei EUR 1.000. Auch eine andere Restriktion lockert die BBVA: Kunden können künftig das Limit für Echtzeitüberweisungen anpassen lassen. Bisher konnten sie das lediglich für Standardüberweisungen tun, temporär auf Antrag. Für Echtzeitüberweisungen war bislang keinerlei Limitanpassung möglich. Die FAQ der Bank weisen noch die bisherigen Beschränkungen aus. Neben den genannten Limits pro Tag und Stück gilt ein Wochenlimit von EUR 70.000 für Standardüberweisungen und ein Monatslimit von EUR 15.000 für Echtzeitüberweisungen. Die bisherigen Obergrenzen zwangen Kunden bei größeren Geldtransfers oft zu umständlichem Vorgehen. Kunden berichteten zudem, Echtzeitüberweisungen seien teilweise bereits vor Erreichen der kommunizierten Limits blockiert worden
++ die DKB startete ein nur gut zwei Wochen gültiges, aber hochdotiertes Angebot für die Eröffnung des Girokontos. Wer im Zeitraum 1.9.25 bis 15.9.25 das Konto beantragt, kann eine Geldprämie von EUR 100,00 erhalten. Das liegt deutlich über früheren Aktionen der DKB, wie der Geldprämie von EUR 50,00 rund um den Valentinstag oder EUR 30,00 über spezielle Aktionsseiten. Das jetzige Angebot richtet sich an volljährige Personen, die in den vergangenen zwölf Monaten kein DKB-Girokonto hatten. Bei Gemeinschaftskonten gilt dieses Kriterium für beide Antragsteller, und die Prämie ist nur einmalig pro Konto erhältlich. Auch zum Studentenkonto ist die Prämie ausgelobt. Die meisten Bestandskunden der DKB haben das Girokonto, aber wer lediglich andere Produkte wie eine CoBranding-Kreditkarte besitzt, kann als Bestandskunde der Bank teilnehmen. Um die Prämie zu erhalten, müssen drei aufeinanderfolgende monatliche Gehaltseingänge von mindestens EUR 700,00 eingehen, bis spätestens 31.1.26. Als Gehaltseingang zählen ausschließlich Überweisungen von Arbeitgebern, Behörden oder Rentenstellen – eigene Überweisungen erkennt die DKB hier nicht an, wodurch Selbstständige ohne Arbeitgeberzahlung faktisch von der Prämie ausgeschlossen sind. Zusätzlich muss während der Kontoeröffnung der werblichen Kommunikation per E-Mail zugestimmt und diese Einwilligung bis zur Gutschrift aufrechterhalten werden. Die Gutschrift erfolgt bis spätestens 28.2.26 auf das neue Konto. Ungewöhnlich für ein solches Angebot zu einem Girokonto ist die Regelung, dass die Prämie weder bar ausgezahlt noch auf andere Konten übertragen werden könne – somit sollte sie durch die aktive Kontonutzung, durch Kartenzahlungen oder Lastschriften aufgebraucht werden. Da Gehaltseingang gefordert ist, sind die Bedingungen des Angebots relativ streng. Die DKB zielt klar darauf ab, dass das neue Konto als Gehalts- bzw. Hauptkonto genutzt wird. Positiver Nebeneffekt: Wer die Hürde für die Geldprämie meistert, sichert sich automatisch die kostenfreie Kontoführung. Die Schwelle für die kostenlose Kontoführung ist nämlich mit EUR 700,00 identisch, wobei dafür Geldeingänge (auch eigene Überweisungen von internen oder externen Konten) genügen würden
++ ING gab am 21.8.25 bekannt, dass die Bezahllösung Wero nun für ihre Girokunden in Deutschland in der Banking-App verfügbar ist. Deutschlands größte Direktbank schließt sich damit den Instituten an, die den Dienst bereits früher eingeführt haben. Die ING-Gruppe war von Beginn an der European Payments Initiative (EPI) beteiligt. Mit Wero lassen sich Beträge bis EUR 500,00 in Echtzeit kostenlos an andere Nutzer des Netzwerks senden. Die Transfers laufen direkt zwischen den angebundenen Girokonten. Für Kunden der ING im Standardkontomodell überbrückt dies zumindest teilweise bis Oktober, denn abgehende SEPA-Echtzeitüberweisungen bietet ING bis dahin nur mit der kostenpflichtigen Girokonto-Erweiterung "Future". Bei ING ist Wero in der Banking-App integriert. Im Gegensatz dazu haben sich andere Anbieter wie die Postbank für die separate Wero-App entschieden. ING-Kunden finden die Registrierung für Wero über die Einstellungen zum Girokonto (Zahnrad-Symbol). Zunächst funktioniert es nur mit privaten Einzelkonten, Gemeinschaftskonten sollen folgen. Nach einmaliger Registrierung lassen sich Geldbeträge versenden, empfangen oder anfordern. Empfänger lassen sich aus den auf dem Smartphone gespeicherten Kontakten auswählen. ING akzeptiert bei der Registrierung nur eine deutsche Mobilfunknummer, andere teilnehmende Institute nutzen alternativ die E-Mail-Adresse. In Deutschland unterstützen derzeit zehn Institute Wero, darunter Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, die Postbank und Revolut (Sparkassen und BW-Bank bewarben die Erst-Registrierung in einer befristeten Aktion der EPI, bei der die Kunden EUR 5,00 Geldprämie erhielten). Die Deutsche Bank hat den Start für dieses Jahr angekündigt. Das auf SEPA-Echtzeitüberweisungen basierende System ermöglicht grenzüberschreitende Transfers zwischen Deutschland, Frankreich und Belgien. Wie bereits im Juni bekannt wurde, wollen ab 2026 fünf luxemburgische Banken dem Netzwerk beitreten. Noch 2025 sollen erste Online-Händler Wero als Zahlungsmethode akzeptieren, Pilotprojekte laufen. Ab 2026 ist die Integration in den stationären Handel per QR-Code oder NFC angestrebt
++ 1822direkt verlängerte ihr Eröffnungsangebot zum Girokonto und stockte dabei die Geldprämie auf. Im neuen Eröffnungszeitraum vom 5.8.25 bis 30.9.25 beträgt sie EUR 75,00 statt zuvor EUR 50,00. Die EUR 75,00 gelten insbesondere für neue Kunden der Bank entsprechend der Neukunden-Definition der 1822direkt; denn für diejenigen, die bereits Kunde bei ihr sind, aber vor Aktionsstart noch kein Girokonto bei ihr hatten, gibt es derzeit zusätzlich EUR 25,00 Extraprämie, wenn die Bedingungen erfüllt sind - somit insgesamt EUR 100,00. In den ersten drei Kalendermonaten nach Erhalt der girocard muss man in jedem Kalendermonat mindestens dreimal damit bezahlen. Geldabheben am Automaten zählt dabei nicht mit
++ der im Juli von der Targobank eingebrachte Joe Broker erhöhte am 1.9.25 die Depoteröffnungsprämie von EUR 40,00 auf EUR 100,00. Die Aktion läuft noch bis 1.12.25 und erfordert binnen 30 Tagen eine Mindesteinzahlung von EUR 100,00 nach Eröffnung sowie zwei ausgeführte Wertpapierkäufe. Sparpläne zählen dabei nicht. Teilnahmeberechtigt sind volljährige, in Deutschland steuerlich ansässige Privatpersonen, die bisher kein Depot bei Joe Broker besitzen oder besaßen. Die Prämie wird nicht als Geldgutschrift geleistet, sondern in Form von ETF-Anteilen des Amundi Prime All Country World UCITS ETF (ISIN: IE0003XJA0J9) bis zum 1.1.26 ins Depot gebucht. Der ETF bildet mehr als 1.500 Unternehmen weltweit ab, sowohl aus Industrieländern als auch aus Schwellenländern. Da zwischen Beschaffung und Einbuchung eine zeitliche Differenz besteht, kann der Gegenwert leicht über oder unter EUR 100,00 liegen
++ flatex erweiterte im August bei den Wertpapiersparplänen um zusätzliche Ausführungstage. Den Kunden stehen nun neben dem 1. und 15. auch der 7. und der 23. eines jeden Monats zur Auswahl. Wer einen bestehenden Sparplan auf einen anderen Ausführungstag umstellen möchte, muss ihn löschen und neu anlegen, da eine direkte Änderung bei flatex nicht möglich ist
++ American Express bietet Neukunden seit 2.9.25 zur "Gold Card" den hohen Eröffnungsbonus: Sie wechselte von EUR 72,00 auf EUR 200,00 und bei der im vergangenen März eingeführten roséfarbenen Kartenvariante sind sogar EUR 220,00 erhältlich. Alternativ zum Geldbetrag kann der Neukunde bei der regulären Gold Card über ein Angebot mit 50.000 Membership-Rewards-Punkten abschließen und die Rosé-Variante mit 55.000 Membership-Rewards-Punkten. Einen Eröffnungsbonus für Neukunden gibt es zur Gold Card fast immer, bloß American Express wechselt des Öfteren die Höhe - meist zwischen EUR 72,00, EUR 144,00, EUR 170,00 oder EUR 200,00. Erstmals unterscheidet sich die Bonushöhe der beiden Designvarianten. Beide Aktionsangebote erfordern einen Einkaufsumsatz von mindestens EUR 4.500 innerhalb der ersten sechs Monate nach Kartenerhalt und die Führung des Kartenkontos muss einwandfrei sein, insbesondere sollte kein Zahlungsverzug vorliegen. American Express schreibt den Bonus nach Erreichen des Mindestumsatzes mit der nächsten Abrechnung gut. Im Falle einer Kartenkündigung innerhalb der ersten zwölf Monate wird American Express einen bereits gutgeschriebenen Eröffnungsbonus zurückbuchen bzw. zurückfordern. Das Angebot läuft voraussichtlich bis 10.11.25. Funktional und preislich unterscheiden sich beide Gold-Card-Varianten nicht. Sowohl die klassische als auch die optisch modernere Rosé-Variante sind aus Metall und bieten identische Leistungen. Der reguläre Kartenpreis beträgt bei beiden EUR 240,00 pro Jahr, er wird monatlich anteilig belastet
++ bei Consors Finanz gibt es zur "Consors Finanz Mastercard" im Zeitraum 1.9.25 bis 30.9.25 ein Neukundenangebot mit EUR 50,00 Geldprämie. Der Kartenantrag muss in dem Zeitraum online generiert werden und bis 30.11.25 müssen mindestens fünf Kartentransaktionen und ein Gesamtumsatz von mindestens EUR 300,00 getätigt werden. Als Kartentransaktionen zählen hier Zahlungen und, was zunächst vielleicht erstaunlich scheint, auch Bargeldabhebungen. Die Geldprämie überweist die Bank Mitte Dezember 2025 auf das Referenzkonto, die Karte darf zu dem Zeitpunkt nicht gekündigt sein. Als Neukunde zählt, wer keine laufende Geschäftsbeziehung mit der Consors Finanz unterhält und in den vergangenen 24 Monaten an keiner Bonusaktion zur Consors Finanz Mastercard teilgenommen hat. Die Karte ist beitragsfrei und ohne Auslandsentgelt. Voreingestellt ist die teure Ratenzahlung, bei der geringfügige monatliche Teilbeträge vom angegebenen Girokonto per Lastschrift eingezogen werden. Beim optionalen Rückzahlungsmodus Einmalzahlung kann zwischen Lastschrifteinzug vom externen Konto (der dann jedes Quartal automatisch stattfindet) und manueller Überweisung gewählt werden. Von Ratenzahlung auf Einmalzahlung lässt sich über die App oder telefonisch umstellen. Falls bereits Umsätze in der Ratenzahlung stattgefunden haben, greift die Umstellung erst nach der kommenden Rechnung, das gilt es zu beachten
Die Zinsentwicklung beim Tagesgeld
Die Ayvens Bank aus den Niederlanden senkt am 5.9.25 von 2,00% auf 1,80%.
Die Bank of Scotland startete am 4.9.25 eine Neugeldaktion. Für den dreimonatigen Zeitraum ab 30.9.25 bis 30.12.25 können sowohl Neu- als auch Bestandskunden insgesamt 2,60% p. a. (variabel) erhalten. Der genannte Zins setzt sich aus dem variablen Standardzins von derzeit 1,25% plus einem festen Bonuszins von 1,35% p. a. zusammen. Die Bonusverzinsung wird auf das gesamte Tagesgeldguthaben bis zu EUR 100.000 angewendet. Zur Qualifikation müssen zuvor, bis 24.9.25, netto mindestens EUR 5.000 Neugeld eingezahlt werden und bis zum 30.9.25 auf dem Konto verbleiben. Bestandskunden müssen ihr Guthaben gegenüber dem Kontosaldo vom 2.9.25 entsprechend aufstocken, während Neukunden ihr Konto bis zum 24.9.25 vollständig eröffnen und den Mindestbetrag einzahlen müssen. Als Neugeld gelten ausschließlich externe Einzahlungen. Nach erfolgreicher Qualifikation können während der dreimonatigen Bonusverzinsung Ein- und Auszahlungen vorgenommen werden, ohne dass dies den Bonuszins beeinträchtigt – wobei natürlich Auszahlungen das zu verzinsende Guthaben reduzieren.
Distingo Bank aus Frankreich beendete am 1.9.25 ihr Willkommensangebot mit 3,00% p. a. für die ersten drei Monate, mit dem sie auf dem deutschen Markt eingestiegen war. Sie bietet nur noch den Standardzins an, den sie am 1.9.25 aber auf 1,75% (vorher 1,50%) setzte.
Die Merkur Privatbank senkte per 1.9.25 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 von 1,60% auf 1,30%.
Die ProCredit Bank bietet Neukunden, die ab 1.9.25 eröffnen, einen Sonderzins von 1,75% p. a. auf Guthabenteile bis EUR 50.000, fest bis zum 31.12.25. Die Standardverzinsung beträgt bei ihr derzeit 0,90% auf Guthabenteile bis EUR 50.000 und 0,65% auf Guthabenteile darüber.
Die DHB Bank legte beim Neukundenangebot, das sie in der Vorwoche gestartet hatte, in allen Parametern nach: Neukunden erhalten bei Eröffnung ab 28.8.25 einen Sonderzins von 2,25% p. a. (vorher 1,95% p. a.) auf Guthabenteile bis EUR 50.000 (vorher EUR 25.000) in den ersten sechs Monaten (vorher drei Monate). Die erste Auflage war am 21.8.25, nur leicht über dem Standardzins, der derzeit 1,80% beträgt.
Resurs Bank aus Schweden senkte am 28.8.25 von 1,85% auf 1,80%.
Ford Money senkte am 26.8.25 ihren Standardzins von 1,60% auf 1,50% und den Sonderzins für Neukunden von 2,50% p. a. auf 2,30% p. a. Den Sonderzins gewährt Ford Money in den ersten drei Monaten.
Bigbank aus Estland senkte am 25.8.25 ihren Standardzins für den deutschen Markt von 2,10% auf 2,00%.
Klarna Bank, die Niederlassung in Berlin, senkte am 20.8.25 beim "Flexkonto" von 1,90% auf 1,80%.
Klarna Bank, die Zentrale in Schweden, senkte am 20.8.25 auf Raisin von 1,75% auf 1,65%.
Sowohl die Opel Direktbank als auch die Stellantis Direktbank bieten ihren Bestandskunden vom 14.8.25 bis 13.11.25 einen Sonderzins von 2,30% p. a. auf zusätzliches Guthaben auf dem Tagesgeldkonto. Der Zeitraum für Einzahlungen und Sonderverzinsung ist identisch. Bestandskunden nehmen teil, wenn am 12.8.25 kein Neukundenzinssatz eingerichtet war. Als Ausgangsbasis gilt der Saldo des Tagesgeldkontos vom 13.8.25. Zusätzliches Guthaben entsteht ausschließlich durch externe Zahlungseingänge im Namen des Kontoinhabers – bei Minderjährigen auch durch Einzahlungen vom Konto eines Erziehungsberechtigten. Interne Gutschriften wie auslaufende Festgelder oder Zinszahlungen zählen nicht dazu. Auszahlungen während des Aktionszeitraums reduzieren das zusätzliche Guthaben. Der Sonderzins gilt maximal für Guthabenteile bis EUR 100.000. Die zusätzlichen 0,95% p. a. werden im Kontoauszug separat ausgewiesen. Bei Änderungen des Standardzinses während der Aktion passt die Bank den zusätzlichen Zins an, damit der Sonderzins insgesamt bei 2,30% p. a. bleibt. Da beide Marken zur Stellantis Bank S. A. Niederlassung Deutschland gehören, zählt die aufaddierte Summe der bei Opel Direktbank und Stellantis Direktbank unterhaltenen Einlagen bezüglich der Sicherungsgrenze von EUR 100.000 je Person.
Avida Finans aus Schweden senkte am 14.8.25 von 1,80% auf 1,75%.
Bigbank aus Estland senkte am 12.8.25 ihr Sonderzinsangebot für Neukunden von 2,50% p. a. auf 2,40% p. a. Der Sonderzins gilt bei ihr für die ersten vier Monate.
Die CreditPlus Bank führte am 7.8.25 eine zweite Version ihres tagesgeldähnlichen "Wochenkontos" ein. Ein- und Auszahlungen finden donnerstags statt und der Zinssatz beträgt 2,25%, was aktuell der höchste unter den Standard-Tagesgeldzinsen im Inland ist. Das Wochenkonto ist ein Produkt auf der Raisin-Plattform, die bisher als WeltSparen bekannt war. Die erste Version des Wochenkontos der CreditPlus Bank kam im März 2024. Dort erfolgen die Ein- und Auszahlungen montags. Anfangs war das Produkt ebenfalls hoch verzinst, derzeit sind es nur 1,25%. Bestandskunden bleiben in ihrem bisherigen Produkt und profitieren nicht automatisch vom höheren Zinssatz der Neuauflage. Beide Versionen wurden ab 7.8.25 ein paar Tage parallel angeboten, seit 13.8.25 ist die erste Version für Neuabschlüsse nicht mehr verfügbar. In der zweiten Version sind sowohl Zuzahlungen als auch Verfügungen über Teilbeträge möglich, was in der ersten Version beides nicht ging. Ein Nachteil bleibt bestehen: Durch die Regelungen beim Wochenkonto zu den Terminen verlieren Anleger davor und danach stets mehrere Zinstage.
WeltSparen wurde in Deutschland und Österreich am 11.8.25 in Raisin umbenannt. Es vereinheitlicht den Auftritt über die mittlerweile zehn Ländermärkte hinweg. Raisin SE war schon zuvor die Firma hinter der Marke. Die neue Webadresse ist raisin.com/de-de/ statt weltsparen.de. Die naheliegende Domain raisin.de gehört nicht der Plattform, sondern einer Privatperson namens Dietrich Raisin, die dort ältere Open-Source-Tools präsentiert.
Die Volkswagen Bank erhöhte am 7.8.25 ihr Sonderzinsangebot für Tagesgeld-Neukunden auf 2,30% p. a. (vorher 2,10% p. a.). Mit der langen Zinsgarantie von sechs Monaten, die es bei der Volkswagen Bank gibt, ist das schon eines der besseren Sonderzinsangebote.
Die UmweltBank senkte am 7.8.25 bei den Guthabenteilen bis EUR 100.000 auf 0,60% (vorher 1,00%) und bei den Guthabenteilen darüber auf 0,30% (vorher 0,50%).
Die Südtiroler Sparkasse senkte am 7.8.25 von 1,96% auf 1,86%.
Distingo Bank aus Frankreich senkte am 7.8.25 auf Raisin von 2,01% auf 1,96%.
Collector Bank aus Schweden senkte am 6.8.25 von 1,85% auf 1,80%.
Die Zinsentwicklung bei den Festzinsanlagen
Caisse d'Epargne Grand Est Europe aus Frankreich erweiterte am 3.9.25 um eine 2-jährige Laufzeit zu 2,45%. Wie viele der Anlagebanken auf der Raisin-Plattform schreibt sie die Zinsen allerdings auch bei den mehrjährigen Laufzeiten nur am Laufzeitende gut, ohne Zinseszinseffekt.
Die IKB Deutsche Industriebank erhöhte am 3.9.25 beim "Festgeld" ab der 12-monatigen Laufzeit um 0,20 bis 0,35 Prozentpunkte und rückte damit ins vordere Feld vor: bei 12 Monaten auf 2,25% (vorher 2,05%), bei 2 Jahren auf 2,40% (vorher 2,10%), bei 3 Jahren auf 2,50% (vorher 2,20%), bei 4 Jahren auf 2,55% (vorher 2,20%), bei 5 Jahren auf 2,60% (vorher 2,30%), bei 7 Jahren auf 2,65% (vorher 2,40%) und bei 10 Jahren auf 2,75% (vorher 2,50%)
Collector Bank aus Schweden senkte am 2.9.25 bei 18 Monaten auf 2,32% (vorher 2,35%) und bei 2 Jahren auf 2,45% (vorher 2,50%).
Die Wüstenrot Bausparkasse erhöhte am 1.9.25 bei 12 Monaten auf 2,30% (vorher 2,00%).
Bank11 senkte am 29.8.25 in der Direktanlage bei 3 Monaten auf 2,00% (vorher 2,20%) und bei 6 Monaten auf 2,10% (vorher 2,15%).
Nexent Bank senkte am 29.8.25 zwar bei 3 Monaten auf 1,80% (vorher 2,05%) und bei 6 Monaten auf 1,85% (vorher 2,00%), alle weiteren Laufzeiten erhöhte sie aber um 0,25 bis 0,50 Prozentpunkte: im Bereich von 12 Monaten bis 4 Jahren auf 2,25% (vorher 1,80% bei 12 Monaten, 1,75% bei 18 Monaten, 1,80% bei 2 Jahren, 1,90% bei 3 Jahren, 2,00% bei 4 Jahren), bei 5 Jahren auf 2,50% (vorher 2,25%), bei 7 Jahren auf 2,60% (vorher 2,35%) und bei 10 Jahren auf 2,75% (vorher 2,50%)
Bank of Scotland senkte am 27.8.25 bei 6 Monaten auf 2,30% (vorher starke 2,40%).
Izola Bank aus Malta erhöhte am 27.8.25 bei 3 Jahren auf 2,66% (vorher 2,00%).
Hamburg Commercial Bank erhöhte am 26.8.25 bei 4 Jahren auf 2,67% (vorher 2,55%) und bei 5 Jahren auf 2,80% (vorher 2,75%). Bei 4 Jahren vorangegangen war am 19.8.25 ein Erhöhen ausgehend von 2,50%.
SIGNAL IDUNA Bauspar erhöhte am 26.8.25 bei 3 Jahren auf 2,50% (vorher 2,40%) und bei 4 Jahren auf 2,60% (vorher 2,52%). Vorangegangen war ein mehrmaliges geringfügiges Ändern bei allen Laufzeiten.
Volkswagen Bank erhöhte am 26.8.25 ab der 6-monatigen Laufzeit um 0,10 bis 0,30 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,00% (vorher 1,90%), bei 9 Monaten auf 2,10% (vorher 1,90%), bei 12 Monaten bis 3 Jahren auf 2,30% (vorher 2,00% bei 12 Monaten, 2,10% bei 2 Jahren, 2,20% bei 3 Jahren), bei 4 Jahren auf 2,40% (vorher 2,30%) und bei 5 Jahren auf 2,50% (vorher 2,40%)
Die TF Bank aus Schweden erhöhte am 22.8.25 auf Raisin bei 3 Jahren auf 2,60% (vorher 2,50%), bei 4 Jahren auf 2,70% (vorher 2,00%) und bei 5 Jahren auf 2,80% (vorher 2,00%).
Aareal Bank erhöhte am 25.8.25 auf Raisin bei 5 Jahren auf 2,80% (vorher 2,75%) und bei 7 Jahren auf 3,05% (vorher 3,00%). Die 3,05% sind der derzeit höchste Zinssatz im Festzinsanlage-Vergleich.
akf bank senkte am 25.8.25 alle Laufzeiten um 0,10 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 1,85% (vorher 1,95%), bei 6 Monaten auf 1,90% (vorher 2,00%), bei 9 Monaten auf 1,95% (vorher 2,05%), bei 12 Monaten auf 2,00% (vorher 2,10%), bei 2 Jahren auf 2,10% (vorher 2,20%), bei 3 Jahren auf 2,20% (vorher 2,30%), bei 4 Jahren auf 2,25% (vorher 2,35%) und bei 5 bis 10 Jahren auf 2,30% (vorher 2,40%)
J&T Direktbank erweiterte am 22.8.25 um zwei längere Laufzeiten: Sie bietet bei 7 Jahren 2,80% und bei 10 Jahren 3,00%.
Hamburg Commercial Bank senkte am 21.8.25 bei 2 Jahren auf 2,31% (vorher 2,36%) und bei 3 Jahren auf 2,46% (vorher 2,50%). Bei 2 Jahren vorangegangen war am 14.8.25 ein Senken ausgehend von 2,41%.
Yapi Kredi Bank aus den Niederlanden erhöhte am 21.8.25 bei 12 Monaten auf 2,35% (vorher 2,15%).
Klarna Bank senkte am 20.8.25 beim "Festgeld+" ab der 6-monatigen Laufzeit um 0,07 bis 0,16 Prozentpunkte: bei 6 Monaten auf 2,18% (vorher 2,31%), bei 9 Monaten auf 2,20% (vorher 2,36%), bei 12 Monaten auf 2,38% (vorher 2,53%), bei 18 Monaten auf 2,51% (vorher 2,58%), bei 2 Jahren auf 2,58% (vorher 2,68%), bei 3 Jahren auf 2,64% (vorher 2,74%) und bei 4 Jahren auf 2,70% (vorher 2,80%)
Klarna Bank, die Zentrale in Schweden, senkte am 20.8.25 auf Raisin bei 6 Monaten auf 1,96% (vorher 2,00%), bei 9 Monaten auf 2,00% (vorher 2,30%), bei 12 Monaten auf 2,22% (vorher 2,37%), bei 18 Monaten auf 2,32% (vorher 2,43%), bei 2 Jahren auf 2,36% (vorher 2,52%), bei 3 Jahren auf 2,42% (vorher 2,57%) und bei 4 Jahren auf 2,48% (vorher 2,52%).
Die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft hob am 19.8.25 drei ihrer Laufzeitangebote in den vorderen Bereich: 3 Jahre auf 2,60% (vorher 2,45%), 4 Jahre auf 2,66% (vorher 2,45%) und 5 Jahre auf 2,80% (vorher 2,55%)
Hoist Finance aus Schweden erhöhte zuletzt am 18.8.25 im Bereich von 3 bis 5 Jahren: bei 3 Jahren auf 2,85% (vorher 2,65%), bei 4 Jahren auf 2,90% (vorher 2,67%) und bei 5 Jahren auf 3,00% (vorher 2,87%)
Stellantis Direktbank senkte am 14.8.25 bei 3 Monaten auf 2,00% (vorher 2,30%) und bei 6 Monaten auf 2,10% (vorher 2,30%).
GRENKE Bank erhöhte am 14.8.25 bei 12 Monaten auf 2,25% (vorher 2,10%).
Crédit Agricole Personal Finance & Mobility aus Frankreich senkte am 14.8.25 im Bereich von 6 Monaten bis 2 Jahren um 0,05 bis 0,10 Prozentpunkte: bei 6 bis 12 Monaten auf 2,30% (vorher 2,40%) und bei 18 Monaten sowie 2 Jahren auf 2,35% (vorher 2,40%)
Ford Money senkte am 12.8.25 zwei Laufzeitangebote deutlich, und zwar bei 12 Monaten auf 1,80% (vorher 2,25%) und bei 2 Jahren auf 2,00% (vorher 2,35%).
CreditPlus Bank erhöhte am 7.8.25 in der Direktanlage und auf Raisin fünf ihrer Laufzeitangebote um 0,05 bis 0,31 Prozentpunkte: bei 3 Monaten auf 2,05% (vorher 1,95%), bei 6 Monaten auf 2,06% (vorher 1,75%), bei 9 Monaten auf 2,01% (vorher 1,75%), bei 6 Jahren auf 2,55% (vorher 2,50%) und bei 7 Jahren auf 2,60% (vorher 2,50%). Es gab allerdings auch eine Senkung, und zwar bei 2 Jahren auf 2,25% (vorher 2,36%).
GRENKE Bank erhöhte am 7.8.25 bei 12 Monaten zunächst auf 2,10% (vorher 1,90%), bei 18 Monaten auf 2,15% (vorher 2,00%), bei 2 Jahren auf 2,25% (vorher 2,10%) und bei 3 Jahren auf 2,30% (vorher 2,20%).
Noch einen schönen September wünscht
m o d e r n - b a n k i n g
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