Direktbanken passen in eine Zeit, in der vieles schneller und einfacher gehen soll, zumal sich Bankgeschäfte bequem per Internet oder Telefon erledigen lassen. Umfragen zufolge ist Kunden dabei ein leicht zu bedienendes Online-Banking mit modernen Kontofunktionen sowie ein qualifizierter, persönlicher Service besonders wichtig. Auf modern-banking.de finden Sie umfangreiche Informationen zum Direktbankenmarkt und Produktvergleiche mit insgesamt 119 überregionalen Anbietern.
26.08.2010 |Kurzmeldung
TARGOBANK berechnet für Wertpapiertransaktionen über Internet und Sprachcomputer künftig vollkommen andere Preise als bisher. Der Festpreis von pauschal EUR 9,99 wird am 18.9.10 von einem volumenabhängigen Preis abgelöst. Dieser wird 0,25% vom Kurswert betragen, mindestens EUR 8,90 und höchstens EUR 34,90. Somit werden Orders unter EUR 4.000 maximal einen Euro günstiger, hohe Orders aber erheblich teurer. Für Aufträge über die Mitarbeiter in den Filialen oder am Telefon ergeben sich keine Preisänderungen. Hinzu kommen jeweils die fremden Kosten. Die Depotführung bleibt kostenfrei.
25.08.2010 |Geldautomaten: Privatbanken deckeln die Gebühr einseitig
Die zähen Verhandlungen der drei Bankenverbände brachten kein zufriedenstellendes Ergebnis für Verbraucher. Die Beteiligten, denen das Kartellamt ein Ultimatum im Streit um die Gebühren am Geldautomaten gestellt hatte, konnten sich heute lediglich auf mehr Transparenz einigen. Mitte Januar soll im Rahmen des deutschen girocard-Systems (ehemals ec-Karte) bei Fremdabhebungen auf ein direktes Kundenentgelt umgestellt werden. Zugleich wollen die Banken auf die Entgelte verzichten, die sie sich bislang untereinander berechneten. Was das Abheben kostet, muss dem Kunden direkt am Bildschirm des Automaten angezeigt werden, damit der Vorgang abgebrochen werden kann, wenn die Gebühr zu hoch ist. Eine einheitliche Gebührenhöhe wurde aber ebenso wenig festgelegt wie eine Obergrenze. Die privaten Banken hatten sich für ein Limit von EUR 2,00 starkgemacht. Dies lehnten Sparkassen und Genossenschaftsbanken ab. Wenige Stunden nach der gemeinsamen Erklärung meldete der Bundesverband deutscher Banken, in dem nur die Privatbanken organisiert sind, dass sich seine Mitgliedsinstitute auf eine Preisobergrenze verpflichten. Fremdabhebungen mit girocard kosten bei den privaten Banken ab Mitte Januar maximal EUR 1,95. Innerhalb von "Cash Group" bzw. "CashPool" bleiben Abhebungen der eigenen Kunden kostenfrei. Damit steigt der Druck auf die Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die offen aufgefordert wurden, nachzuziehen.
"Das Kartellamt prüfe noch bis Ende August. Dieser Prüfung wolle das Ministerium nicht vorgreifen", sagte ein Sprecher des Bundesverbraucherministeriums. Allerdings hätten alle Bankkunden einen Anspruch auf ein "angemessenes und transparentes" Preismodell.
25.08.2010 |nao bank ist Entschädigungsfall
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellte heute offiziell den Entschädigungsfall für die vergangene Woche geschlossene noa bank fest. Das Institut sei nicht mehr in der Lage gewesen, sämtliche Einlagen seiner Kunden zurückzuzahlen. Am Dienstag hatte die BaFin einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die noa bank beim Amtsgericht Düsseldorf gestellt. Die Geschäftsleitung der noa bank habe der BaFin die Überschuldung des Instituts selbst angezeigt.
Nach der sehr zeitnahen Feststellung des Entschädigungsfalls kann die Entschädigung beginnen. Zuletzt waren noch 172 Millionen Euro von etwa 15.000 Kunden angelegt. noa bank ist der gesetzlichen Einlagensicherung über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) zugewiesen, gehörte aber keiner zusätzlichen freiwilligen Einlagensicherung an. Die EdB wird in Kürze unaufgefordert alle Einleger anschreiben. Im Rücksende-Formular zur Anmeldung der Entschädigungsansprüche sind die Guthaben inklusive Zinsen bereits eingetragen. Anleger müssen binnen eines Jahres nach Unterrichtung über den Entschädigungsfall ihren Anspruch schriftlich anmelden. Daraufhin werden berechtigte Forderungen spätestens innerhalb von drei Monaten beglichen. Die EdB kommt für Einlagen bis zu einer Summe von EUR 50.000 je Privatperson auf. In diesem Rahmen sind auch Zinsen abgedeckt, die ab dem Eintritt des Entschädigungsfalls bis zur Rückzahlung auflaufen, längstens bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Laut BaFin hatten höchstens 110 Kunden per Ende Juli einen Kontensaldo von mehr als EUR 50.000 bei noa bank. Ansprüche oberhalb der Grenze sind zu einem späteren Zeitpunkt im Insolvenzverfahren anzumelden und werden aus der Insolvenzmasse wohl nur anteilig befriedigt. Die vor zwei Jahren von Bundeskanzlerin Angela Merkel abgegebene Garantie für alle Spareinlagen greife nicht. Denn das Scheitern der Bank sei auf Managementfehler zurückzuführen, nicht auf die Finanzkrise, sagte ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums. Die nachrangigen Genussrechte, die noa bank unter dem Namen "Citizen Partner" vertrieb, sind nicht einlagengesichert. Sie beteiligten am Eigenkapital und zählen somit nicht zu den Spareinlagen.
25.08.2010 |Bankenabgabe und Insolvenzregeln auf dem Weg
Die Bundesregierung verabschiedete heute einen Entwurf zum sogenannten Restrukturierungsgesetz. Wichtigste Bestandteile des Gesetzes sind die Bankenabgabe und das geplante Insolvenzverfahren für angeschlagene systemrelevante Banken. Für künftige Krisen werde Vorsorge getroffen. Zur Bankenabgabe sollen alle Kreditinstitute mit Sitz in Deutschland herangezogen werden, also auch Sparkassen und Genossenschaftsbanken, nicht aber Versicherungsgesellschaften oder Hedgefonds. Die Höhe soll sich an den individuellen Risiken in und außerhalb der Bilanzen bemessen. Zuletzt waren jährlich 1,2 Milliarden Euro aus der Bankenabgabe erwartet worden. Gemessen an den Gewinnen könnten die Beiträge in den nächsten Jahren jedoch nur etwa 1,0 Milliarden Euro betragen. Es ist vorgesehen, dass bei außerordentlichem Bedarf Sonderbeiträge erhoben werden und der Bund dem Fonds bis zu 20 Milliarden Euro leihen kann. Mit dem neuen Insolvenzverfahren wiederum soll sichergestellt werden, dass wichtige Banken schnell saniert und geordnet abgewickelt werden können. Die Bankenaufsicht würde umfassende Befugnisse erhalten, in einem frühen Stadium einer Krise bei Banken einzugreifen. Notfalls könne sie gegen den Willen der Eigentümer entscheiden, wenn diese nicht bereit oder in der Lage sind, die erforderlichen Eigen- und Zahlungsmittel aufzubringen. Oberstes Ziel ist es, die für das Funktionieren des Finanzsystems zentralen Geschäftsbereiche weiterzuführen. Die Banken sollen deshalb dokumentieren, wie sie sich gegebenenfalls in Einheiten zerlegen lassen. Einheiten könnten dann ausgegliedert und zunächst auf "Brückenbanken" übertragen werden.
Die Regierung braucht auch die Zustimmung des Bundesrates. Bis zum Jahresende will sie das Gesetz durch das Parlament bringen. Die Opposition hält die Bankengabe für zu niedrig und plädiert nach wie vor für eine Finanzmarkttransaktionssteuer.
23.08.2010 |Erfahrungsberichte zu Kreditkarten-Anbietern
Im Kreditkarten-Bereich von modern-banking.de ist es ab sofort möglich, Erfahrungsberichte zu lesen und zu schreiben. Die Funktion ist seit Längerem bereits zu den Girokonten, den Tagesgeldkonten und dem Brokerage integriert. Berichte von anderen Kunden können bei der Suche nach der passenden Kreditkarte hilfreich sein. Oft wird beim Lesen der Berichte schnell klar, worauf man achten sollte, welche Vorteile oder Schwächen eine Kreditkarte hat, welche Besonderheiten sich bei der Abrechnung der Umsätze ergeben oder welchen Umfang die enthaltenen Versicherungsleistungen tatsächlich haben. Kreditkarten haben diverse Konditionsmerkmale, weshalb sie sich untereinander stark unterscheiden können. Man zahlt damit, hebt Geld am Automaten ab, legt teilweise Geld darauf an oder nutzt die Kreditmöglichkeit, ist darüber versichert oder punktet im Bonusprogramm.
Teilen Sie anderen Nutzern Ihre Erfahrungen mit. Bei Veröffentlichung Ihres Berichts zu einer der Kreditkarten erhalten Sie derzeit einen Amazon-Gutschein über EUR 10,00. Link zum Formular: hier
Die neuesten Meldungen aus den Produktbereichen:
Girokonto
Alle neu ausgestellten Bankkarten der Postbank tragen die Funktion girocard/V PAY. Bislang kombinierte die Postbank das deutsche girocard-System mit Maestro. Ob V PAY von Visa oder Maestro von Mastercard, die beiden Funktionen kommen nur im Ausland zum Einsatz und unterscheiden sich in ihrer Akzeptanz kaum
. ING-DiBa schreibt neuen Girokunden, die ab 1.9.10 eröffnen, EUR 75,00 statt zuvor EUR 50,00 gut. Das Konto muss hierzu als Gehaltskonto geführt werden (zuvor lautete die Bezeichnung "Hauptkonto") und regelmäßige monatliche Zahlungseingänge in Höhe von mindestens EUR 1.000 in einer Summe aufweisen
. Die Postbank verlängerte die Aktion mit Tagesgeld-Sonderzins bei gleichzeitiger Eröffnung eines privaten Girokontos. Zudem wird das Girokonto "Giro plus" bei Eröffnung in der Zeit vom 1.9.10 bis 31.10.10 unabhängig vom Geldeingang bis zum Jahresende kostenlos geführt
. Auch Volkswagen Bank direct setzt auf die Überzeugungskraft einer Startgutschrift und verdoppelte diese auf EUR 50,00. Sie wird frühestens acht Wochen nach Kontoeröffnung gutgeschrieben, sofern bis dahin zwei Gehalts-/Zahlungseingänge in Höhe von mindestens EUR 1.000 sowie regelmäßige Kontoumsätze vorliegen
. Mit der Bankkarte der DAB bank kann ab sofort auch im Ausland an Geldautomaten des UniCredit-Konzerns kostenfrei Geld abgehoben werden. Banken des Konzerns sind in Österreich, Italien und Osteuropa präsent
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Tagesgeld
ING-DiBa zahlt neuen Tagesgeldkunden bei Kontoeröffnung ab 1.9.10 einen Sonderzins von 2,00% p. a. in den ersten sechs Monaten. Zuvor lautete das Angebot auf 1,90% p. a. Zudem erhält man jetzt eine Gutschrift von EUR 25,00, wenn das Tagesgeld innerhalb von vier Wochen nach Eröffnung eine Ersteinlage von mindestens EUR 5.000 (in einer Summe) aufweist
. comdirect senkte am 1.9.10 ihren Top-Zins bei den Guthabenteilen bis EUR 5.000 von 2,10% auf 2,00%
. Bausparkasse Mainz verringerte am 2.9.10 von 1,26% auf 1,15%
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Festzinsanlage
Wenn senken, dann richtig, dachte sich vermutlich die CRONBANK. Zum 1.9.10 fielen ihre Zinssätze beispielsweise bei 5 Jahren von 3,50% auf 2,75%, bei 6 bis 9 Jahren von 3,75% auf 3,00% und bei 10 Jahren von 4,00% auf 3,50%
. Fidor Bank erhöhte am 1.9.10 bei 3 Jahren von 3,00% auf 3,15%
. Bausparkasse Mainz erhöhte bei 2 Jahren um 0,05% und kürzte bei 6 bis 10 Jahren um 0,10% bis 0,46%. Würde man sich 10 Jahren binden wollen, erhielte man 3,55% (vorher: 4,01%)
. VON ESSEN Bank wird am 15.9.10 um 0,10% bis 0,25% zurücknehmen. Einzig die 5-jährige Laufzeit bleibt unverändert
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Sparplan
Die Sparpläne der Degussa Bank lohnen kaum noch. Abschlüsse ab 1.9.10 erzielen beim "Dynamiksparen" über den 5-jährigen Anlagezeitraum eine Rendite von 1,82% (vorher: 2,17%)
und beim "Sparplan mit dynamischem Bonus" bei 10-jähriger Laufzeit 2,05% (vorher: 2,53%)
. Das "Wachstumsparen" der UmweltBank bietet seit 2.9.10 eine Rendite von 2,05% (vorher: 2,25%) über die Gesamtlaufzeit von 5 Jahren
. VON ESSEN Bank wird den "Stufenzins-Sparbrief" zum 15.9.10 ab einschließlich dem zweiten Laufzeitjahr um 0,25% herabsetzen
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Brokerage
ING-DiBa bietet neuen Depotkunden, die ein Depot in der Zeit vom 1.9.10 bis 15.12.10 eröffnen, zusätzlich zum provisionsfreien Handeln in den ersten 60 Tagen eine Gutschrift von EUR 25,00. Die Gutschrift erhält man, wenn das Depot innerhalb von vier Wochen nach Eröffnung einen Bestandswert von mindestens EUR 2.500 aufweist
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Kreditkarte
Die Prepaid-Karte der Postbank ist über den Antragsweg der aktuellen "Happy Hour", täglich von 19:00 bis 20:00 Uhr, mit einem Startguthaben von EUR 33,00 erhältlich. Die Jahresgebühr beträgt ebenfalls EUR 33,00 und wird unmittelbar nach Kontoeröffnung belastet. Das Startguthaben verbucht die Postbank im Oktober
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